• 26.02.2012
      01:15 Uhr
      Nanga Parbat Spielfilm Deutschland 2009 | ONE
       

      In dem berauschenden Abenteuerfilm wird die Tragödie des Extremsportlers Reinhold Messner erzählt. Dank virtuos in Szene gesetzter Berglandschaften wird die Rivalität zwischen den Brüdern Reinhold und Günther Messner zum filmischen Erlebnis.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 26.02.12
      01:15 - 02:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      In dem berauschenden Abenteuerfilm wird die Tragödie des Extremsportlers Reinhold Messner erzählt. Dank virtuos in Szene gesetzter Berglandschaften wird die Rivalität zwischen den Brüdern Reinhold und Günther Messner zum filmischen Erlebnis.

       

      Stab und Besetzung

      Reinhold Messner Florian Stetter
      Günther Messner Andreas Tobias
      Karl Maria Herrligkoffer Karl Markovics
      Gerhard Baur Volker Bruch
      Hans Saler Michael Kranz
      Felix Kuen Steffen Schroeder
      Alice von Hobe Jule Ronstedt
      Peter Scholz Sebastian Bezzel
      Mutter Messner Lena Stolze
      Vater Messner Horst Kummeth
      Reinhold (jung) Markus Krojer
      Günther (jung) Lorenzo Walcher
      Pfarrer Matthias Habich
      Dr. Franz Burda Alexander Held
      Regie Joseph Vilsmaier
      Musik Gustavo Santaolalla
      Kamera Joseph Vilsmaier
      Drehbuch Reinhard Klooss, Sven Severin

      Schon als Kinder klettern Reinhold (Markus Krojer) und sein jüngerer Bruder Günther (Lorenzo Walcher) die gefährliche Friedhofsmauer hinauf. Der strenge Pfarrer (Matthias Habich) schüttelt nur den Kopf. Elf Jahre später gelten die beiden als versierte Alpinisten. Ihrer risikoreichen Erstbesteigung des Heiligkreuzkofel in den Dolomiten gebührt Respekt.

      Die beiden Gipfelstürmer träumen jedoch von der Bezwingung des 8.125 Meter hohen Nanga Parbat. Mit der Einladung des renommierten Expeditionsleiters Dr. Karl Herrligkoffer (Karl Markovics) bietet sich Reinhold (als Erwachsener: Florian Stetter) die große Chance. Günther (Andreas Tobias) fühlt sich als junger Bruder wie immer zurückgesetzt, doch nach der Absage eines Expeditionsmitglieds ist er als Ersatzmann mit dabei. Zwischen dem autoritären Herrligkoffer, der die Besteigung vom Basislager aus wie eine militärische Operation befehligt, und den freigeistigen Messner-Brüdern kommt es zu Spannungen. Anhaltend schlechtes Wetter und finanzielle Schwierigkeiten bedrohen den Erfolg der Expedition. Reinhold ist nicht bereit aufzugeben und macht sich schließlich im waghalsigen Alleingang an den Aufstieg. Günther soll seinen Rückweg absichern, der aber will den Ruhm mit dem großen Bruder teilen und folgt ihm vier Stunden später nach: ohne Seil und Proviant. Gemeinsam erreichen sie den Gipfel. Günther ist von seinem Gewaltmarsch völlig erschöpft, für den anstrengenden Rückweg hat er keine Kraft mehr. Bei der Suche nach einem leichteren Notabstieg geschieht das tragische Unglück.

      Das bildgewaltige Bergdrama schildert die Lebenstragödie von Reinhold Messner, dessen Bruder Günther im Jahr 1970 bei der gemeinsamen Besteigung des Achttausenders im Himalaya spurlos verschwand. Expeditionsmitglieder gaben der Alpinisten-Ikone eine Mitschuld und sorgten mit ihren Vorwürfen für Schlagzeilen.

      Erst im Jahr 2000 fand man die sterblichen Überreste von Günther - und damit die Bestätigung von Reinhold Messners Schilderung, sein Bruder sei von einer Schneelawine verschüttet worden. Joseph Vilsmaier, der sich in Kinoerfolgen wie "Herbstmilch", "Schlafes Bruder" und "Comedian Harmonists" unterschiedlichen Kapiteln deutscher Zeitgeschichte widmet, nimmt Messners Erlebnisbericht als Grundlage für sein aufwühlendes Biopic.

      Gespielt werden die Messner-Brüder von Florian Stetter und Andreas Tobias, zwei unverbrauchten Gesichtern. Karl Markovics, bekannt aus dem 2008 mit dem Oscar ausgezeichneten Film "Die Fälscher", überzeugt als herrischer Expeditionsleiter. Gedreht wurde an Originalschauplätzen im pakistanischen Teil des Westhimalayas, wo der Nanga Parbat (Nackter Berg) auch als "Diamir" (König der Berge) bekannt ist.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 26.02.12
      01:15 - 02:55 Uhr (100 Min.)
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