• 21.11.2011
      09:00 Uhr
      Verlorene Seelen auf Reisen Rauschkult in Mexiko | ONE
       

      Im Hochland von Mexiko in der Sierra Madre Orientale existierte schon zu Zeiten der Azteken ein alter, geheimer Brauch: magische Heilung mit dem göttlichen Pilz Teonanacatl, dem Fleisch Gottes - so übersetzen das die Indianer.

      Montag, 21.11.11
      09:00 - 09:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Im Hochland von Mexiko in der Sierra Madre Orientale existierte schon zu Zeiten der Azteken ein alter, geheimer Brauch: magische Heilung mit dem göttlichen Pilz Teonanacatl, dem Fleisch Gottes - so übersetzen das die Indianer.

       

      Dieser Pilz wirkt berauschend und soll Schamanen und Teilnehmer religiöser Zeremonien in die Lage versetzten, mit Naturgöttern und dem christlichen Gott zu kommunizieren, um Krankheiten zu heilen und die Zukunft vorherzusagen.

      "Krankheit" ist bei den Mazateken nicht unbedingt mit dem gleichzusetzen, was wir Europäer darunter verstehen. Wer sich gegen die Natur oder gegen die Gemeinschaft versündigt, so der mazatekische Glaube, wird krank werden. Die Heilungszeremonie kann vor allem bei Krankheiten helfen, die psychischen Ursprungs sind. Die Selbstheilungskräfte der Patienten werden im Rahmen der Zeremonie gefördert. Der Einzelne wird durch den gruppendynamischen Prozess in die Gemeinschaft integriert. Man singt gemeinsam, man fasst sich an den Händen. Alle Teilnehmer sind neben dem Schamanen zugleich Heiler. Jeder hilft dem anderen durch Berührung, durch Massieren von kranken Stellen, durch Handauflegen.

      Für die Schamanen ist die magische Zeremonie mit den Pilzen eine Reise ins Unbewusste, der Versuch, bestimmte Dinge und Ereignisse im Leben zu verstehen.

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      Montag, 21.11.11
      09:00 - 09:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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