• 22.07.2010
      12:00 Uhr
      Kulturspiegel "Extra" Moderation: Oliver Hottong und Susanne Scherer | ONE
       

      Themen u.a.:

      • Engagierte und Ausgenutzte - Kulturelles Ehrenamt in seinem Widerspruch
      • Neue Professorin für Mikrobiologie - Die Hochschullehrerin und Forscherin Prof. Karin Römisch im Porträt

      Donnerstag, 22.07.10
      12:00 - 12:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen u.a.:

      • Engagierte und Ausgenutzte - Kulturelles Ehrenamt in seinem Widerspruch
      • Neue Professorin für Mikrobiologie - Die Hochschullehrerin und Forscherin Prof. Karin Römisch im Porträt

       
      • Großstadt auf Zelluoid - Schmalfilmer dokumentieren Saarbrücker Geschichte
      • Das Schmale Handtuch - Zur Baugeschichte des Kultusministerium
      • Saarbrücker Stadtgeschichte - Unsere Royals

      • Engagierte und Ausgenutzte - Kulturelles Ehrenamt in seinem Widerspruch

      Kultur und Ehrenamt. Das erste geht nicht ohne das zweite. Beispiel: Das Lurcat-Museum in Eppelborn. Er hat die Kunst der Wandteppiche für sich wieder entdeckt und gilt als der wichtigste"tapisserie"- Künstler der Moderne: Jean Lurcat. Eine der wichtigsten Sammlungen seiner Werke befindet sich in Eppelborn. Das von Pastor Marx geleitete Museum wäre ohne das ehrenamtliche Engagement auch mehrerer Eppelborner Laien nicht zu halten. Der "kulturspiegel" stellt das Museum vor. Außerdem hat er zum Thema Ehrenamt saarländische Kulturschaffende gefragt: Was bedeutet ihnen das Ehrenamt, und was bedeutet es für sie nicht? Dazu im Studio-Interview: Dr. Burkhard Jellonek von der Saarländischen Gesellschaft für Kulturpolitik. - Der Beitrag entstand als Teil der ARD- Themenwoche " Bürgerschaftliches Engagement".

      • Neue Professorin für Mikrobiologie - Die Hochschullehrerin und Forscherin Prof. Karin Römisch im Porträt

      Karin Römisch wundert sich jeden Tag darüber, wie gut ihr Körper funktioniert. Sie beschäftigt sich beruflich mit Proteinen und deren Auswirkungen auf das Funktionieren der menschlichen Körperfunktionen. Im Wintersemester 2008/2009 hat die Mikrobiologie Mutter eines zweijährigen Kindes, ihre Professur an der Universität des Saarlandes angetreten. Anlass für den "kulturspiegel" und seine Autorin Harriet Weber-Schäfer, die Wissenschaftlerin zu porträtieren.

      • Großstadt auf Zelluoid - Schmalfilmer dokumentieren Saarbrücker Geschichte

      1909 vereinigen sich die Gemeinden Malstatt-Burbach, Alt-Saarbrücken und Sankt Johann zur Großstadt Saarbrücken. Ihr 100-jähriges Bestehen hat der "kulturspiegel" zum Anlass genommen, Amateurfilmer der Region nach ihren persönlichen Saarbrücken-Bildern zu fragen.

      In diesem Beitrag geht es um die jüngere Stadtentwicklung. Werner Kraus und Herbert Schwaninger drehten seit Anfang der 1980-er Jahre im Super 8-Format, später auf Video: Bauingenieur Schwaninger hat in den 1980-ern sechs Jahre lang den Bau der Westspangen-Brücke, Werner Kraus von 1993 bis 1997 die Umwandlung der Bahnhofstraße in eine Fußgängerzone in Bildern fest gehalten. Ein Wiedersehen mit längst vergessenen Bildern.

      • Das Schmale Handtuch - Zur Baugeschichte des Kultusministerium

      Das Kultusministerium erzählt wie kaum ein anders Gebäude in der Landeshauptstadt Saarbrücker Nachkriegsgeschichte. 1952-54 bauten es die Franzosen als ihre Botschaft im autonomen Saar-Staat. Chefplaner war Georges-Henri Pingusson, der bis 1949 für den Wiederaufbau Saarbrückens verantwortlich war und eigentlich die ganze Stadt im Stil des Gebäudes hatte neu errichten wollen.

      Gilbert Grandval, zuvor Militärgouverneur an der Saar, war der erste und einzige französische Botschafter, der in den Neubau einzog. Nach der Vereinigung der Saar mit der Bundesrepublik zum 1. Januar 1957 wurde die französische Botschaft im Saarland geschlossen. 1960 zog das Kultusministerium des Bundeslandes Saarland in das Haus ein. Das " Schmale Handtuch", wie der Volksmund den Bau bald nannte, bleibt ein Solitär aus der Nachkriegszeit, für die einen Kult und die anderen ungeliebtes Relikt aus einer Zeit, in der die Franzosen im Lande das Sagen hatten."kulturspiegel"-Autor Dietmar Schellin nähert sich dem Baudenkmal ohne Vorurteile.

      • Saarbrücker Stadtgeschichte - Unsere Royals

      Ein weiteres Mal hat sich "kulturspiegel"- Autorin Maria C. Schmitt die voluminöse " Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken" unter den Arm geklemmt und ist auf Spurensuche gegangen. Die Fürsten von Nassau-Saarbrücken, die heute, wenn die Geschichte nicht anders verlaufen wäre, unsere Royals sein könnten.

      Ihr Schloss stand und steht auf einem Felsen wie das der Grimaldis, aber nicht über dem Mittelmeer, sondern über der Saar. Vielleicht würden sich auch ihretwegen Touristen und Paparazzi am erlauchten Gittertor die Nasen platt drücken, doch wollte es, wie gesagt, die Geschichte anders. Geblieben sind Rechnungen und Schuldscheine, die heute für die Wissenschaft nachgeborener Generationen im Landesarchiv aufbewahrt und von ihr interpretiert werden können.

      Ein klammes Gefühl stellt sich ein, wenn man darüber grübelt, ob das Volk von Saarbrücken womöglich an den Schulden der Fürsten heute noch zu zahlen hat? Wie auch immer, schon vor 250 Jahren war das Thema Schulden in Saarbrücken nur allzu aktuell. Nicht zuletzt dan des fürstlichen Lebensstil auf dem Felsen hoch über der Saar.- Karl August Schleiden, Illustrierte Geschichte der Stadt Saarbrücken, Dillingen/ Saar, Krüger Druck & Verlag 2009

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      Donnerstag, 22.07.10
      12:00 - 12:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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