• 15.02.2010
      12:00 Uhr
      ttt - titel thesen temperamente Moderation: Evelyn Fischer | ONE
       

      Themen u.a.:

      • Bollywood in Berlin - Superstar Shah Rukh Khan überrascht als Charakterdarsteller
      • Vom Pfarrer missbraucht - Ein autobiografischer Comic zum Kirchenskandal
      • Plagiatsvorwurf gegen Helene Hegemanns Roman "Axolotl Roadkill"
      • Das Tagebuch der Clara Kramer - Wie ein Antisemit eine Jüdin vor dem Holocaust rettete
      • Ed Ruscha - Retrospektive in München

      Montag, 15.02.10
      12:00 - 12:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen u.a.:

      • Bollywood in Berlin - Superstar Shah Rukh Khan überrascht als Charakterdarsteller
      • Vom Pfarrer missbraucht - Ein autobiografischer Comic zum Kirchenskandal
      • Plagiatsvorwurf gegen Helene Hegemanns Roman "Axolotl Roadkill"
      • Das Tagebuch der Clara Kramer - Wie ein Antisemit eine Jüdin vor dem Holocaust rettete
      • Ed Ruscha - Retrospektive in München

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Evelyn Fischer
      • Bollywood in Berlin - Superstar Shah Rukh Khan überrascht als Charakterdarsteller

      Er ist für Bollywood das, was Tom Cruise für Hollywood ist: Shah Rukh Khan ist der Superstar des indischen Kinos. In Indien gibt es kaum einen Bollywood-Blockbuster, in dem er nicht über die Leinwand tanzt. Nun kommt er nach Berlin, um den wohl anspruchsvollsten Film seiner Karriere auf der Berlinale zu präsentieren. "My Name is Khan" ist kein klassischer Bollywoodfilm. Er erzählt die Geschichte einer leidenschaftlichen Liebe in Amerika, die durch die Islamophobie nach dem 11. September auseinandergerissen wird. Sha Rukh Khan spielt einen indischen Moslem, der unter Autismus leidet. In "ttt" spricht er über die Vorbereitung auf diese herausfordernde Rolle, westliche Intoleranz und Starkult in Indien.

      • Vom Pfarrer missbraucht - Ein autobiografischer Comic zum Kirchenskandal

      Olivier Ka war erst neun Jahre alt, als er von einem Pfarrer missbraucht wurde. Jahrelang verdrängte er die Tat, dann bekam er Alpträume und psychosomatische Beschwerden. Um sein Trauma aufzuarbeiten, sucht er als Erwachsener den Pater auf und konfrontiert ihn mit dessen Vergehen. Diese autobiografische Geschichte erzählt Olivier Ka gemeinsam mit dem Zeichner Alfred in seinem preisgekrönten Comic "Warum ich Pater Pierre getötet habe". Das Buch macht eindrucksvoll deutlich, wie schwer sexueller Missbrauch durch einen Geistlichen die Opfer schädigt. In "ttt" spricht Olivier Ka über seine Leidensgeschichte und den Skandal um Missbrauch in der Kirche.

      • Absturz eines literarischen Kometen - Plagiatsvorwurf gegen Helene Hegemanns Roman "Axolotl Roadkill"

      Hymnische Besprechungen in allen Feuilletons, denn es passte alles so gut. Die Autorin erst frühreife 17, dramatisches Schicksal (Mutter gestorben), und dann diese Themen: harte Drogen, fieser Sex. Geschrieben in einer rasanten, abgeklärten Sprache, die es so noch nicht gab. Das Buch "Axolotl Roadkill" kletterte auf Platz 5 der Bestsellerliste, wurde aufgenommen in die Shortlist zum Leipziger Buchpreis. Die Reflexe funktionierten. Bis herauskam, dass Helene Hegemann abgeschrieben hat, vom Blogger Airen und dessen Buch "Strobo". "ttt" über den Fall eines literarischen Wunderkindes.

      • Das Tagebuch der Clara Kramer - Wie ein Antisemit eine Jüdin vor dem Holocaust rettete

      Die Jüdin Clara Kramer hat den Holocaust in Polen überlebt, und das verdankt sie ausgerechnet einem Antisemiten: Er versteckte sie, ihre Eltern und weitere Familien in einer Höhle unter seinem Haus, versorgte sie mit Essen. Denn obwohl er die Juden hasste, verabscheute er den Massenmord durch die Nazis. In ihrem Versteck schrieb Clara Kramer - ganz ähnlich wie Anne Frank - über das fast zwei Jahre andauernde Leid, über die Enge, die ständige Angst. Dieses Tagebuch ist die Grundlage ihres Buches "Eine Handbreit Hoffnung", das jetzt erschienen ist. "ttt" besucht Clara Kramer in New Jersey.

      • Von Tankstellen, Parkplätzen und Palmen - Ed Ruscha- Retrospektive in München

      Er verewigt Tankstellen, Parkplätze und Palmen - keiner malt sie so poetisch nüchtern wie der amerikanische Pop-Art-Künstler Ed Ruscha. Und keiner malt so kryptische und zugleich coole Wort-Bilder wie er. Eines davon hat sich Präsident Obama im weißen Haus aufgehängt: "I think I'll...". Buchstaben sind für ihn Figuren, die durch die Landschaft springen - wohl deshalb malt er keine Menschen. Und seine Landschaften sind zutiefst amerikanisch - so sagt er selbst. Im Münchner Haus der Kunst ist jetzt eine große Retrospektive zu sehen und Ed Ruscha führt "ttt" durch die Ausstellung.

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      Montag, 15.02.10
      12:00 - 12:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 03.07.2022