• 22.01.2022
      23:00 Uhr
      Das Mädchen Rosemarie Fernsehfilm Deutschland 1996 | ONE
       

      Während der Wirtschaftswunderjahre beschließt die aufsässige Rosemarie Nitribitt, in Frankfurt das große Geld zu machen. Aufgrund ihres guten Aussehens wird sie schnell die Geliebte eines wohlhabenden Geschäftsmannes. Dann lernt Rosemarie einen französischen Industriespion kennen, der sie mit weiteren Unternehmern bekannt macht und sich ihrer bedient, um an wichtige Interna zu gelangen. Als deutlich wird, dass Rosemarie zu viel weiß, gerät sie in Lebensgefahr.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 22.01.22
      23:00 - 01:10 Uhr (130 Min.)
      130 Min.
      Stereo

      Während der Wirtschaftswunderjahre beschließt die aufsässige Rosemarie Nitribitt, in Frankfurt das große Geld zu machen. Aufgrund ihres guten Aussehens wird sie schnell die Geliebte eines wohlhabenden Geschäftsmannes. Dann lernt Rosemarie einen französischen Industriespion kennen, der sie mit weiteren Unternehmern bekannt macht und sich ihrer bedient, um an wichtige Interna zu gelangen. Als deutlich wird, dass Rosemarie zu viel weiß, gerät sie in Lebensgefahr.

       

      Frankfurt am Main, 1952: Die junge Rosemarie Nitribitt wird in ein Erziehungsheim für Mädchen eingeliefert. Noch am ersten Tag gelingt es der 19-Jährigen, einen Angestellten des Heims zu verführen und dadurch ihre Entlassung zu erpressen. Auch bei ihren Pflegeeltern hält es die aufsässige junge Frau nicht lange aus. Als sie den Kleinkriminellen Freddy kennenlernt, zieht sie zu ihm und verdient ihren Lebensunterhalt als Bardame.

      Mitte der 1950er-Jahre lernt Rosemarie den einflussreichen Geschäftsmann Konrad Hartog kennen und lässt sich auf ein Verhältnis mit ihm ein. Bald finanziert ihr Hartog eine Luxuswohnung. Als die französische Konkurrenz den Wirtschaftsspion Fribert auf Hartogs Unternehmen ansetzt, beschließt dieser, Rosemaries Wirkung auf Männer auszunutzen. Die Industriellen, die Rosemarie bald regelmäßig besuchen, ahnen zunächst nicht, dass ein Tonband ihre intimen Besuche und alles, was dabei besprochen wird, aufzeichnet. Und Rosemarie erkennt nicht, wie gefährlich das Spiel für sie werden kann. Bald steht ihr Leben auf dem Spiel.

      Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger (1949-2011) inszenierte 1996 dieses aufwendige Remake von Rolf Thieles gleichnamigem Klassiker. Wie die Erstverfilmung ist Eichingers Neufassung eine opulente Leinwandbiografie der 1957 in Frankfurt am Main ermordeten Prostituierten Rosemarie Nitribitt, zu deren Kundenkreis angeblich prominente Industrielle gehörten. Der Fall sorgte im Deutschland der Wirtschaftswunderjahre für viel Aufsehen, blieb jedoch ungeklärt. Ähnlich wie das Original von 1958, das mit Nadja Tiller, Peter van Eyck, Gert Fröbe, Mario Adorf, Karin Baal und Horst Frank einige der populärsten Stars des Nachkriegskinos vereinte, versammelte Eichinger für sein Remake eine illustre Besetzung, darunter Nina Hoss, Heiner Lauterbach, Mathieu Carrière, Til Schweiger und Hannelore Elsner.
      Der Film wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter bei der Verleihung der "Goldenen Kamera" mit der "Lilli Palmer Gedächtnis-Kamera" für Nina Hoss und dem Preis für die beste Kameraarbeit beim Bayerischen Fernsehpreis 1997 für Gernot Roll.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 22.01.22
      23:00 - 01:10 Uhr (130 Min.)
      130 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 10.08.2022