• 27.02.2021
      21:45 Uhr
      The Music Never Stopped Spielfilm USA 2011 (The Music Never Stopped) | ONE
       

      Der wertkonservative Maschinenbauingenieur Henry Sawyer teilte mit seinem Sohn Gabriel stets eine große Leidenschaft: die Musik. Doch als im Amerika der 1960er-Jahre die Hippie-Bewegung aufkommt, wendet sich Gabriel begeistert dem Anti-Establishment zu: Seine Vorbilder heißen jetzt "Beatles", "Bob Dylan" und "Grateful Dead". Ein ideologisch besetzter Streit zwischen Vater und Sohn eskaliert, es kommt zum Bruch. Erst Jahrzehnte später sehen sie sich wieder, doch Gabriel leidet zu diesem Zeitpunkt unter einem schweren Gehirntumor.

      Die anrührende Vater-Sohn-Geschichte ist eine Ode an gegenseitiges Verständnis und die Kraft der Musik.

      Samstag, 27.02.21
      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
      95 Min.

      Der wertkonservative Maschinenbauingenieur Henry Sawyer teilte mit seinem Sohn Gabriel stets eine große Leidenschaft: die Musik. Doch als im Amerika der 1960er-Jahre die Hippie-Bewegung aufkommt, wendet sich Gabriel begeistert dem Anti-Establishment zu: Seine Vorbilder heißen jetzt "Beatles", "Bob Dylan" und "Grateful Dead". Ein ideologisch besetzter Streit zwischen Vater und Sohn eskaliert, es kommt zum Bruch. Erst Jahrzehnte später sehen sie sich wieder, doch Gabriel leidet zu diesem Zeitpunkt unter einem schweren Gehirntumor.

      Die anrührende Vater-Sohn-Geschichte ist eine Ode an gegenseitiges Verständnis und die Kraft der Musik.

       

      1986: Über 20 Jahre ist es her, dass Henry Sawyer (J. K. Simmons) und seine Frau Helen (Cara Seymour) ihren Sohn Gabriel (Lou Taylor Pucci) gesehen haben. Obwohl er in treu umsorgter Familienharmonie aufwuchs, konnte es der rebellische Jugendliche im kleinbürgerlichen Muff seines Elternhauses irgendwann nicht mehr aushalten. Besonders zwischen Henry und Gabriel war es im Laufe dessen Heranwachsens und der gesellschaftlichen Veränderungen im Amerika der 1960er Jahre immer wieder zu heftigen Konfrontationen gekommen: Der konservative Vater wollte nicht hinnehmen, dass sein von der Hippie-Bewegung politisierter Sohn die nationalen Werte aggressiv hinterfragte. Gabriel dagegen konnte nicht verzeihen, dass sich dieser gegen seine große Leidenschaft stellte, Rockmusik zu machen wie "Grateful Dead". Und das, obwohl sie ihre Leidenschaft für die Musik immer geteilt hatten. Nach einem besonders heftigen Zerwürfnis kam es zum Bruch.

      Doch jetzt, gut zwei Jahrzehnte später, erreicht Henry und Helen ein Anruf aus dem Krankenhaus: Gabriel ist gefunden worden. Er leidet an einem zwar gutartigen, aber äußerst kritischen Gehirntumor, der eine sofortige Operation erfordert. Klar ist: Sein schwer beschädigtes Erinnerungsvermögen, insbesondere das Kurzzeitgedächtnis, wird wohl nie wieder so sein wie früher.

      Doch etwas verwundert die behandelnden Mediziner: Gabriels Lebensgeister kehren regelmäßig zurück, wenn er Musik hört. Daraufhin kontaktiert der selbst schwer herzkranke Henry die Musiktherapeutin Dr. Dianne Daley (Julia Ormond). Mit ihrer Unterstützung und mit Hilfe legendärer Rock-Klassiker will der Vater seinem Sohn wieder näherkommen. Tatsächlich gelingt es, durch die großen Songs der 1960er- und 1970er-Jahre verschollene Erinnerungen in Gabriel wachzurufen und sein Gedächtnis zu trainieren. So beginnt Henry endlich zu begreifen, dass er seinem Sohn damals Unrecht tat - und dass die von Gabriel geliebte Musik auch ihn berührt und auch ihm etwas zu sagen hat.

      Die Untersuchungen und Erkenntnisse des berühmten britischen Neurologen und Schriftstellers Oliver Sacks lieferten schon öfter die Basis für ergreifendes Gefühlskino, nicht zuletzt für das Oscar-nominierte Drama "Zeit des Erwachens" aus dem Jahr 1990. Auch das Kinodebüt des amerikanischen Regisseurs Jim Kohlberg nimmt einen Fall, mit dem sich Sacks im realen Leben beschäftigte und den er später unter dem Titel "The Last Hippie" veröffentlichte, als Grundlage: "The Music Never Stopped" schildert dabei nicht nur eine zu Herzen gehende Vater-Sohn-Story, sondern widmet sich dem gesellschaftlichen Wandel in den 1960er Jahren, der die amerikanische Nation nachhaltig veränderte. Letztlich ist das anrührend gespielte Drama auch eine leidenschaftliche Liebeserklärung an die großen Musiker und Rock-Ikonen, die Geschichte schrieben und Generationen prägten.

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      Samstag, 27.02.21
      21:45 - 23:20 Uhr (95 Min.)
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