• 11.02.2021
      16:15 Uhr
      Heiter bis tödlich - Hauptstadtrevier (30) Bretter, die die Welt bedeuten | ONE
       

      In einem Berliner Boulevard-Theater wird ein Schauspieler bei laufender Vorstellung auf der Bühne erschossen - vor den Augen von Johannes Sonntag und Marianne Klug, die beide im Publikum sitzen. Ein Versehen des Inspizienten? Ein Selbstmord des Schauspielers, der einen möglichst theatralischen Abgang wählte? Oder wurde die Vorstellung dazu benutzt, jemanden umzubringen?

      Donnerstag, 11.02.21
      16:15 - 17:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      In einem Berliner Boulevard-Theater wird ein Schauspieler bei laufender Vorstellung auf der Bühne erschossen - vor den Augen von Johannes Sonntag und Marianne Klug, die beide im Publikum sitzen. Ein Versehen des Inspizienten? Ein Selbstmord des Schauspielers, der einen möglichst theatralischen Abgang wählte? Oder wurde die Vorstellung dazu benutzt, jemanden umzubringen?

       

      Stab und Besetzung

      Wiglef von Branskow Thomas Lawinky
      David Droeschner François Goeske
      Angelique Bollmann Nike Martens
      Tobias Müller Pierre Kiwitt
      Julia Klug Friederike Kempter
      Johannes Sonntag Matthias Klimsa
      Marianne (Mutter von Julia) Kirsten Block
      Jürgen (Vater von Julia) Torsten Michaelis
      Patrick Klug Oliver Bender
      Elke Büning Julia Becker
      Nadja Bock Floriane Daniel
      Transvestit Karla Hannes Wegener
      Kleinkind Ellie Klug Pauline Böttcher
      Susanne Minski Alexandra Maria Surholt
      Christoph Probst Thomas Schmuckert
      Regie Bodo Schwarz
      Kamera Heiko Mertens

      In einem Berliner Boulevardtheater wird ein Schauspieler bei laufender Vorstellung auf der Bühne erschossen, und zwar vor den Augen von Johannes Sonntag und Marianne Klug, die beide im Publikum sitzen. Ein Versehen des Inspizienten? Ein Selbstmord des Schauspielers, der einen möglichst theatralischen Abgang wählen wollte? Oder wurde die Vorstellung dazu benutzt, jemanden umzubringen?

      Johannes und Julia wundern sich, dass in dem Theater eine echte Waffe als Requisit verwendet wird, die auch noch mit scharfer Munition geladen war. Der junge Inspizient David Droeschner kann sich das nicht erklären, er hatte Platzpatronen eingesetzt. Doch der Waffenschrank hinter der Bühne ist nicht verschlossen, jeder Mitarbeiter des Theaters könnte die Patronen ausgewechselt haben.

      Hatte der Schütze, der Schauspieler Wiglef von Branskow, ein Motiv, das Opfer umzubringen? Doch von Branskow hegte keinen Groll gegen seinen Kollegen, der seit Jahren keine großen Rollen mehr bekam und als depressiv und alkoholabhängig galt.

      Eigentlich hätte der populäre Fernsehschauspieler Christoph Probst auf der Bühne stehen sollen. Das Opfer war kurzfristig für ihn eingesprungen. Der Anschlag galt also Probst, der das kleine Theater seit einigen Jahren leitet. Wer wollte ihn töten?

      Die Ermittler finden heraus, dass von Branskow mehr ist, als nur ein einfaches Mitglied des Ensembles: Bis vor sieben Jahren betrieb er die Avantgardebühne, doch er musste an Probst verkaufen, der das Theater vor der Pleite bewahrte. Jetzt bestimmen populäre Boulevardstücke das Programm.

      Auch die altgediente Schauspielerin Susanne Minski muss sich sagen lassen, dass sie nur als Zweitbesetzung infrage kommt, während die junge, unerfahrene Maskenbildnerin Angelique, mit der Probst liiert ist, ihren Part spielen soll. Probst nutzt seine Position als Theaterleiter aus, wo er nur kann. Die Befindlichkeiten der anderen scheinen ihm egal zu sein.

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