• 27.05.2019
      01:15 Uhr
      Ziemlich beste Freunde Spielfilm Frankreich 2011 (Intouchables) | ONE
       

      Driss kommt aus dem Knast und benötigt eigentlich nur einen Nachweis für das Arbeitsamt, als es ihn in das luxuriöse Pariser Domizil des vermögenden Philippe verschlägt. Der sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und sucht einen neuen Pfleger. Driss' frecher Auftritt hinterlässt Eindruck bei dem durch sein Schicksal verbitterten Philippe, und so bietet er ihm eine Arbeitsstelle auf Probe an. Wie sich herausstellt, hat er genau die richtige Wahl getroffen.
      Die auf Tatsachen beruhende Komödie über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft verzauberte das Kinopublikum und wurde zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten.

      Nacht von Sonntag auf Montag, 27.05.19
      01:15 - 03:00 Uhr (105 Min.)
      105 Min.

      Driss kommt aus dem Knast und benötigt eigentlich nur einen Nachweis für das Arbeitsamt, als es ihn in das luxuriöse Pariser Domizil des vermögenden Philippe verschlägt. Der sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und sucht einen neuen Pfleger. Driss' frecher Auftritt hinterlässt Eindruck bei dem durch sein Schicksal verbitterten Philippe, und so bietet er ihm eine Arbeitsstelle auf Probe an. Wie sich herausstellt, hat er genau die richtige Wahl getroffen.
      Die auf Tatsachen beruhende Komödie über eine ungewöhnliche Männerfreundschaft verzauberte das Kinopublikum und wurde zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten.

       

      Sie stammen aus verschiedenen Welten: Der vermögende Philippe (François Cluzet) wohnt in einem schicken Pariser Viertel und muss sich um seinen Lebensstandard eigentlich keine Sorgen machen. Doch seit einem verhängnisvollen Gleitschirmunfall ist er querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl und benötigt häusliche Rundum-Betreuung.

      Driss (Omar Sy) dagegen ist ein Einwandererkind, lebt mit seiner Mutter und seinem kleinen Stiefbruder in der Vorstadt und hat gerade eine Gefängnisstrafe hinter sich. Als Philippe eine neue Pflegekraft sucht, erscheint Driss bei dem Vorstellungsgespräch nur, um sich für das Arbeitsamt einen Nachweis unterschreiben zu lassen - wohl wissend, dass er den Job nie bekommen wird.

      Da aber irrt er sich gewaltig: Von Driss' lässiger Art und der völligen Abwesenheit geheuchelten Mitleids beeindruckt, bietet Philippe dem unkonventionellen jungen Mann eine Arbeitsstelle auf Probe an. So zieht Driss in der luxuriösen Stadtwohnung ein, macht es sich gemütlich und mischt mit seiner unangepassten Art das edle Domizil gehörig auf. Vor allem aber schafft er es, seinen notorisch kritischen Chef nicht nur richtig anzufassen, sondern ihn mit frischer Energie und Lebensfreude aus den depressiven Stimmungstiefs zu holen.

      Mit der Zeit wächst das gegenseitige Vertrauen der beiden grundverschiedenen Männer. Eine tiefe Freundschaft entsteht. Auch als Philippe von der kriminellen Vergangenheit seines Angestellten erfährt, stellt das für ihn keinen Entlassungsgrund dar. Einerseits von Driss' Spontaneität fasziniert und mitgerissen, führt er seinen Pfleger andererseits an die Schönheit von Kunst und klassischer Musik heran.

      Als Driss von der Zuneigung Philippes zu einer langjährigen Brieffreundin erfährt, ermuntert er seinen Arbeitgeber, sich endlich mit der aus der Ferne Angebeteten zu treffen - auch wenn diese Begegnung zunächst an Philippes desolatem Selbstbewusstsein scheitert.

      Doch dann steht eines Tages der Stiefbruder von Driss vor der Haustür und erinnert ihn daran, dass er woanders noch eine Familie hat. Vor die Wahl gestellt, weiter für Philippe zu sorgen oder sich seiner eigenen Verantwortung zu stellen, muss Driss eine Entscheidung treffen.

      Es war ein Dokumentarfilm, der die beiden Regisseure Olivier Nakache und Éric Toledano ursprünglich inspirierte: die wahre Geschichte des querschnittsgelähmten Geschäftsmanns Philippe Pozzo di Borgo und der besonderen Freundschaft zu seinem Pfleger, des 21-jährigen Algeriers Abdel Yasmin Sellou. An diesen Fakten orientiert, aber mit sicherem Gespür für maximalen Unterhaltungswert, schufen Nakache und Toledano eine berührende, schmissige und lebensbejahende Komödie mit tragischen Untertönen, die den Nerv des Publikums genau zu treffen vermochte: Der mit dem französischen Schauspielstar François Cluzet ("Prét-à-Porter", "Der Husar auf dem Dach") und seinem Gegenpart, dem mitreißenden Energiebündel Omar Sy ("Micmacs - Uns gehört Paris!", „Ein MordsTeam"), perfekt besetzte Film nahm die europäischen Kinocharts im Sturm und avancierte zum erfolgreichsten französischen Film aller Zeiten.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 27.05.19
      01:15 - 03:00 Uhr (105 Min.)
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