• 11.05.2013
      03:02 Uhr
      Münchner Runde Thema: Brauner Terror vor Gericht: Der NSU-Prozess! | tagesschau24
       

      Unter Beobachtung der Weltöffentlichkeit hat der Prozess in München gegen die Terrorgruppe NSU begonnen - und wurde sogleich wieder verschoben. Es ist der größte Mordprozess seit Jahrzehnten. Angeklagt sind Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer. Widerfährt den Opfern und ihren Angehörigen endlich Gerechtigkeit? Können die in den Prozess gesetzten Erwartung überhaupt erfüllt werden? - Gäste bei Moderatorin Ursula Heller:

      • Oliver Bendixen, BR-Gerichtsreporter
      • Christian von Coelln, Staats- und Medienrechtler, Uni Köln
      • Ekin Deligöz, stv. Fraktionschefin B'90/Grüne im Bundestag
      • Hans-Peter Friedrich, Bundesinnenminister, CSU

      Nacht von Freitag auf Samstag, 11.05.13
      03:02 - 04:00 Uhr (58 Min.)
      58 Min.
      Stereo

      Unter Beobachtung der Weltöffentlichkeit hat der Prozess in München gegen die Terrorgruppe NSU begonnen - und wurde sogleich wieder verschoben. Es ist der größte Mordprozess seit Jahrzehnten. Angeklagt sind Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Helfer. Widerfährt den Opfern und ihren Angehörigen endlich Gerechtigkeit? Können die in den Prozess gesetzten Erwartung überhaupt erfüllt werden? - Gäste bei Moderatorin Ursula Heller:

      • Oliver Bendixen, BR-Gerichtsreporter
      • Christian von Coelln, Staats- und Medienrechtler, Uni Köln
      • Ekin Deligöz, stv. Fraktionschefin B'90/Grüne im Bundestag
      • Hans-Peter Friedrich, Bundesinnenminister, CSU

       
      • Oliver Bendixen

      BR-Gerichtsreporter
      Er sah nach der gestrigen Verschiebung des Prozesses entsetzte und enttäuschte Angehörige, die Tränen in den Augen hatten. Er meint: "Die Verteidigung fährt eine Konfrontationstaktik. Mit ihren Anträgen wollen sie wohl erreichen, dass irgendwann ein Fehler gemacht wird, der zu einer Revision führen kann." (Interview "Münchner Runde" 06.05.13)

      • Christian von Coelln

      Staats- und Medienrechtler, Uni Köln
      Er hofft, dass der NSU-Prozess "in fairer und rechtsstaatlicher Weise klärt, ob sich die den Angeklagten gegenüber erhobenen Vorwürfe beweisen lassen - nicht weniger, aber auch nicht mehr." (Interview "Münchner Runde" 05.05.13)

      • Ekin Deligöz

      stv. Fraktionschefin der Grünen im Bundestag
      Sie glaubt, dass die erneute Verschiebung für die Opfer-Angehörigen fast unerträglich sein wird und erwartet von dem Prozess: "Ich hoffe inständig, dass die konkreten Tatvorwürfe möglichst lückenlos aufgeklärt und die Täterinnen und Täter dafür zur Verantwortung gezogen werden. Die Angehörigen der Opfer, aber auch die Gesellschaft als Ganze hat ein Anrecht darauf, das zu erfahren." (Interview "Münchner Runde" 06.05.13)

      • Hans-Peter Friedrich

      Bundesinnenminister, CSU
      Nach den Akkreditierungs-Querelen vor dem NSU-Prozess erwartet Friedrich ein hieb- und stichfestes Verfahren des Münchner Oberlandesgerichts. "Es kommt jetzt darauf an, dafür zu sorgen, dass dieses Verfahren revisionsfest ist. Das Schlimmste wäre doch, wenn das Urteil wegen Formfehlern angefochten und aufgehoben würde." (BamS 21.04.13)

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.10.2019