• 20.10.2018
      07:15 Uhr
      Mönch ohne Heimat - Bruder Jonas sucht ein neues Kloster Film von Anne Kauth | tagesschau24
       

      Bruder Jonas steht vor dem Nichts. Gerade hatte sich der 47-Jährige für ein Leben als Zisterzienser im Kloster entschieden, da wird die Mönchsgemeinde im Kloster Himmerod aufgelöst. 900 Jahre Klostergeschichte sind passé und der Neumönch, der erst vor einem halben Jahr die "zeitliche Profess" abgelegt hat, muss sich neu orientieren. Er schreibt Bewerbungen an Klöster, bei denen er sich gern vorstellen würde. Es hagelt Absagen. Keiner will ihn aufnehmen. Die Sehnsucht nach Himmerod lässt ihn nicht los.

      Samstag, 20.10.18
      07:15 - 07:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Bruder Jonas steht vor dem Nichts. Gerade hatte sich der 47-Jährige für ein Leben als Zisterzienser im Kloster entschieden, da wird die Mönchsgemeinde im Kloster Himmerod aufgelöst. 900 Jahre Klostergeschichte sind passé und der Neumönch, der erst vor einem halben Jahr die "zeitliche Profess" abgelegt hat, muss sich neu orientieren. Er schreibt Bewerbungen an Klöster, bei denen er sich gern vorstellen würde. Es hagelt Absagen. Keiner will ihn aufnehmen. Die Sehnsucht nach Himmerod lässt ihn nicht los.

       

      Bruder Jonas steht vor dem Nichts. Gerade hatte sich der 47-Jährige für ein Leben als Zisterzienser im Kloster entschieden, da wird die Mönchsgemeinde im Kloster Himmerod aufgelöst. 900 Jahre Klostergeschichte sind passé und der Neumönch, der erst vor einem halben Jahr die "zeitliche Profess" abgelegt hat, muss sich neu orientieren. "Ich verliere gerade meine Heimat", beschreibt Bruder Jonas seine Lage.

      Dass es ausgerechnet ihn und das Kloster in Himmerod trifft, ist für ihn fast Ironie des Schicksals. Denn Bruder Jonas hatte sich schon zum zweiten Mal für diesen Ort und für den Orden der Zisterzienser entschieden. Nach sieben Jahren Pause, in denen er mit einer Frau zusammengelebt hatte, kam er 2016 zurück in die Eifel.

      Um das altehrwürdige Kloster ist es allerdings schon längere Zeit nicht gut bestellt: Mit nur noch sieben Mann versuchen die Brüder, die riesige Immobilie irgendwie in Schuss zu halten. Hinzu kommt, dass die Mönche unterschiedliche Vorstellungen über die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft haben. Schon länger schwelte Uneinigkeit im Konvent. Als dann die endgültige Entscheidung für das Aus kommt, muss jeder schauen, wie es für ihn weitergeht.

      Auf Empfehlung von Abt Johannes bricht Bruder Jonas auf zum Kloster Langwaden in Grevenbroich. Schon nach wenigen Wochen stellt sich heraus: Langwaden und er passen nicht zusammen. Der Mönch muss weitersuchen, schreibt Bewerbungen an Klöster, bei denen er sich gern vorstellen würde. Es hagelt Absagen. Keiner will ihn aufnehmen. Bruder Jonas ist verzweifelt, fühlt sich ungewollt und wendet sich an den Generalabt in Rom. Von dort kommt auch keine Hilfe. Einziger Anlaufpunkt für den heimatlosen Mönch ist sein Zuhause bei den Eltern in Wesel. Hier kommt er zur Ruhe und überlegt neu: Was will ich? Was ist meine Berufung?

      Die Sehnsucht nach Himmerod lässt ihn nicht los. "Ist es vielleicht nicht der Orden, sondern der Ort, der mich ruft?" Und plötzlich stellt Bruder Jonas erneut sein Mönchtum in Frage. Nach Himmerod kann er nur zurück, wenn er den Habit ablegt.

      Bruder Jonas steht vor dem Nichts. Gerade hatte sich der 47-Jährige für ein Leben als Zisterzienser im Kloster entschieden, da wird die Mönchsgemeinde im Kloster Himmerod aufgelöst. 900 Jahre Klostergeschichte sind passé und der Neumönch, der erst vor einem halben Jahr die "zeitliche Profess" abgelegt hat, muss sich neu orientieren. "Ich verliere gerade meine Heimat", beschreibt Bruder Jonas seine Lage.

      Dass es ausgerechnet ihn und das Kloster in Himmerod trifft, ist für ihn fast Ironie des Schicksals. Denn Bruder Jonas hatte sich schon zum zweiten Mal für diesen Ort und für den Orden der Zisterzienser entschieden. Nach sieben Jahren Pause, in denen er mit einer Frau zusammengelebt hatte, kam er 2016 zurück in die Eifel.

      Um das altehrwürdige Kloster ist es allerdings schon längere Zeit nicht gut bestellt: Mit nur noch sieben Mann versuchen die Brüder, die riesige Immobilie irgendwie in Schuss zu halten. Hinzu kommt, dass die Mönche unterschiedliche Vorstellungen über die Gestaltung einer gemeinsamen Zukunft haben. Schon länger schwelte Uneinigkeit im Konvent. Als dann die endgültige Entscheidung für das Aus kommt, muss jeder schauen, wie es für ihn weitergeht.

      Auf Empfehlung von Abt Johannes bricht Bruder Jonas auf zum Kloster Langwaden in Grevenbroich. Schon nach wenigen Wochen stellt sich heraus: Langwaden und er passen nicht zusammen. Der Mönch muss weitersuchen, schreibt Bewerbungen an Klöster, bei denen er sich gern vorstellen würde. Es hagelt Absagen. Keiner will ihn aufnehmen. Bruder Jonas ist verzweifelt, fühlt sich ungewollt und wendet sich an den Generalabt in Rom. Von dort kommt auch keine Hilfe. Einziger Anlaufpunkt für den heimatlosen Mönch ist sein Zuhause bei den Eltern in Wesel. Hier kommt er zur Ruhe und überlegt neu: Was will ich? Was ist meine Berufung?

      Die Sehnsucht nach Himmerod lässt ihn nicht los. "Ist es vielleicht nicht der Orden, sondern der Ort, der mich ruft?" Und plötzlich stellt Bruder Jonas erneut sein Mönchtum in Frage. Nach Himmerod kann er nur zurück, wenn er den Habit ablegt.

      In "Mensch Leute" erzählen die Filmemacher Geschichten, die sich hinter den Kulissen des scheinbar Alltäglichen ereignen - und die man so kaum für möglich halten würde. Das Spannende, Unerwartete, Kuriose und Überraschende hinter der ganz normalen Alltagsgeschichte gilt es zu entdecken. Ob millionenschwerer Rentner, der sein Erbe verschenkt, oder totgesagter Fixer, der zum gefeierten Triathleten wird: Die Geschichten, die "Mensch Leute" erzählt, klingen oft unglaublich, stammen aber aus dem ganz normalen Leben.

      In "Mensch Leute" erzählen die Filmemacher Geschichten, die sich hinter den Kulissen des scheinbar Alltäglichen ereignen - und die man so kaum für möglich halten würde. Das Spannende, Unerwartete, Kuriose und Überraschende hinter der ganz normalen Alltagsgeschichte gilt es zu entdecken. Ob millionenschwerer Rentner, der sein Erbe verschenkt, oder totgesagter Fixer, der zum gefeierten Triathleten wird: Die Geschichten, die "Mensch Leute" erzählt, klingen oft unglaublich, stammen aber aus dem ganz normalen Leben.

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      Samstag, 20.10.18
      07:15 - 07:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.10.2020