• 11.08.2018
      07:45 Uhr
      Weltbilder Moderation: Julia-Niharika Sen | tagesschau24
       

      Themen:

      • Indonesien: Nach dem Beben
      • Lettland: mit dem Bücherbus unterwegs
      • Südafrika: Elefanten mit Tuberkulose
      • Kenia: Die Boxgirls kämpfen sich durch
      • Spanien: Kampf gegen den Drogenschmuggel

      Samstag, 11.08.18
      07:45 - 08:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Indonesien: Nach dem Beben
      • Lettland: mit dem Bücherbus unterwegs
      • Südafrika: Elefanten mit Tuberkulose
      • Kenia: Die Boxgirls kämpfen sich durch
      • Spanien: Kampf gegen den Drogenschmuggel

       
      • Indonesien: Nach dem Beben

      Auf der indonesischen Urlaubsinsel Lombok suchen die Rettungskräfte fieberhaft weiter. Überlebende unter den Trümmern zu finden, das ist ihre große Hoffnung. Nach dem Erdbeben der Stärke 6,9, das vor allem die Nordküste von Lombok erschüttert hat, kamen nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mindestens 98 Menschen ums Leben. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer steigt. Mehr als 20 000 Einwohner können nicht in ihre zerstörten Häuser zurück. Viele campieren im Freien - auch, weil es regelmäßig zu Nachbeben kommt. Und noch immer sind nicht alle Touristen aus dem Gebiet ausgeflogen worden.

      • Lettland: mit dem Bücherbus unterwegs

      Der Bücherbus von Liepaja muss liebevoll gepflegt werden, damit er noch lange über die Buckelpisten im ländlichen Lettland rollt. Einst gespendet von einer deutschen Partnergemeinde, ist er heute eine lebensnotwendige Abwechslung für die vielen Zurückgebliebenen: In den vergangenen Jahren haben mehrere Hundertausend Letten ihre Heimat verlassen. In den Dörfern leben jetzt fast nur noch die Alten. Häufig in alten Siedlungen aus Sowjetzeiten, abseits der großen Straßen. Aber der Bücherbus kommt regelmäßig vorbei. Bringt Bücher, auch mal die Rente. Und Kontakt mit der Außenwelt.

      • Südafrika: Elefanten mit Tuberkulose

      Bedrohung im Kruger National Park: Dort wurde ein verendeter Elefant mit der menschlichen Form der Tuberkulose entdeckt. Ein Betäubungspfeil, ein Helikopter und die Hoffnung, bald das Rätsel lösen zu können: Tierarzt Peter Buss ist auf der Suche nach Elefanten im Kruger National Park, die den Tuberkuloseerreger schon in sich tragen. Die menschliche Form der Tuberkulose bei Afrikanischen Elefanten, das ist neu. Peter Buss will herausfinden, wie viele Tiere schon infiziert sind. Die Ärzte fürchten, dass das Immunsystem der Elefanten wehrlos sein könnte gegen den Erreger, weil ihr Körper nicht auf die beim Menschen vorkommende Form der Tuberkulose eingestellt ist.

      • Kenia: Die Boxgirls kämpfen sich durch

      Das Leben in Kariobangi, dem großen Slum in Kenias Hauptstadt Nairobi, ist für Frauen und Mädchen hart und gefährlich. Vergewaltigung, Prügel, die Frauen sind den Männern aufgrund ihrer Erziehung oft schutzlos ausgesetzt. Der Verein Boxgirls macht damit Schluss. Das Motto: Be strong and bold, seid stark und mutig! Schon achtjährigen Mädchen wird hier das Boxen beigebracht. Und nicht nur das Boxen, sondern Stärke und Mut, sich in der Gesellschaft durchzuboxen. Viele Eltern sehen das mit Blick auf potenzielle Ehemänner nicht gern. Gefügige Mädchen lassen sich besser verheiraten.

      • Spanien: Kampf gegen den Drogenschmuggel

      14 Kilometer trennen Europa und Afrika an der Straße von Gibraltar - und damit Spaniens Südküste von Marokko, dem größten Haschisch-Produzenten der Welt. Tonnenweise Drogen kommen in Schnellbooten nach Spanien, von dort werden sie weiter verteilt nach ganz Europa. Die spanische Polizei ist überfordert, wird oft von den Schmugglern einfach abgehängt. Und der arbeitslosen Jugend in den verarmten Küstenorten versprechen die Drogen schnelles Geld. Nur wenige wagen es, der Drogenmafia entgegenzutreten.

      • Indonesien: Nach dem Beben

      Auf der indonesischen Urlaubsinsel Lombok suchen die Rettungskräfte fieberhaft weiter. Überlebende unter den Trümmern zu finden, das ist ihre große Hoffnung. Nach dem Erdbeben der Stärke 6,9, das vor allem die Nordküste von Lombok erschüttert hat, kamen nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde mindestens 98 Menschen ums Leben. Die Behörden befürchten, dass die Zahl der Todesopfer steigt. Mehr als 20 000 Einwohner können nicht in ihre zerstörten Häuser zurück. Viele campieren im Freien - auch, weil es regelmäßig zu Nachbeben kommt. Und noch immer sind nicht alle Touristen aus dem Gebiet ausgeflogen worden.

      • Lettland: mit dem Bücherbus unterwegs

      Der Bücherbus von Liepaja muss liebevoll gepflegt werden, damit er noch lange über die Buckelpisten im ländlichen Lettland rollt. Einst gespendet von einer deutschen Partnergemeinde, ist er heute eine lebensnotwendige Abwechslung für die vielen Zurückgebliebenen: In den vergangenen Jahren haben mehrere Hundertausend Letten ihre Heimat verlassen. In den Dörfern leben jetzt fast nur noch die Alten. Häufig in alten Siedlungen aus Sowjetzeiten, abseits der großen Straßen. Aber der Bücherbus kommt regelmäßig vorbei. Bringt Bücher, auch mal die Rente. Und Kontakt mit der Außenwelt.

      • Südafrika: Elefanten mit Tuberkulose

      Bedrohung im Kruger National Park: Dort wurde ein verendeter Elefant mit der menschlichen Form der Tuberkulose entdeckt. Ein Betäubungspfeil, ein Helikopter und die Hoffnung, bald das Rätsel lösen zu können: Tierarzt Peter Buss ist auf der Suche nach Elefanten im Kruger National Park, die den Tuberkuloseerreger schon in sich tragen. Die menschliche Form der Tuberkulose bei Afrikanischen Elefanten, das ist neu. Peter Buss will herausfinden, wie viele Tiere schon infiziert sind. Die Ärzte fürchten, dass das Immunsystem der Elefanten wehrlos sein könnte gegen den Erreger, weil ihr Körper nicht auf die beim Menschen vorkommende Form der Tuberkulose eingestellt ist.

      • Kenia: Die Boxgirls kämpfen sich durch

      Das Leben in Kariobangi, dem großen Slum in Kenias Hauptstadt Nairobi, ist für Frauen und Mädchen hart und gefährlich. Vergewaltigung, Prügel, die Frauen sind den Männern aufgrund ihrer Erziehung oft schutzlos ausgesetzt. Der Verein Boxgirls macht damit Schluss. Das Motto: Be strong and bold, seid stark und mutig! Schon achtjährigen Mädchen wird hier das Boxen beigebracht. Und nicht nur das Boxen, sondern Stärke und Mut, sich in der Gesellschaft durchzuboxen. Viele Eltern sehen das mit Blick auf potenzielle Ehemänner nicht gern. Gefügige Mädchen lassen sich besser verheiraten.

      • Spanien: Kampf gegen den Drogenschmuggel

      14 Kilometer trennen Europa und Afrika an der Straße von Gibraltar - und damit Spaniens Südküste von Marokko, dem größten Haschisch-Produzenten der Welt. Tonnenweise Drogen kommen in Schnellbooten nach Spanien, von dort werden sie weiter verteilt nach ganz Europa. Die spanische Polizei ist überfordert, wird oft von den Schmugglern einfach abgehängt. Und der arbeitslosen Jugend in den verarmten Küstenorten versprechen die Drogen schnelles Geld. Nur wenige wagen es, der Drogenmafia entgegenzutreten.

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      Samstag, 11.08.18
      07:45 - 08:15 Uhr (30 Min.)
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