• 13.01.2012
      08:00 Uhr
      Plusminus Das ARD-Wirtschaftsmagazin - Moderation: Marcus Bornheim | tagesschau24
       

      Themen:

      • Photovoltaik-Brände - Gefährliche Energieerzeugung auf dem Dach
      • Karten-Missbrauch am Geldautomat - Neue Rechte für Opfer
      • Die Angst der Banken - Warum Geldinstitute sich untereinander kein Geld mehr leihen

      Freitag, 13.01.12
      08:00 - 08:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Photovoltaik-Brände - Gefährliche Energieerzeugung auf dem Dach
      • Karten-Missbrauch am Geldautomat - Neue Rechte für Opfer
      • Die Angst der Banken - Warum Geldinstitute sich untereinander kein Geld mehr leihen

       
      • Photovoltaik-Brände - Gefährliche Energieerzeugung auf dem Dach

      Eine Million Solaranlagen erzeugen Strom auf deutschen Dächern. Doch der Strom birgt auch Gefahren. Binnen Sekunden können sich schadhafte Photovoltaikanlagen selbst entzünden, sie sind brandgefährlich. Schon kleinste Schäden wie Marderbisse an den Leitungen, Montagepfusch oder wetterbedingte Abnutzung können einen Brand auslösen. Denn an defekten und damit unterbrochenen Leitungen sucht sich der von den Paneelen produzierte Gleichstrom weiter seinen Weg. Dabei können sich mehrere tausend Grad heiße Lichtbögen bilden. Das Problem ist in Fachkreisen seit Jahren bekannt, doch Lösungen fehlen bislang. Die Industrie will sogar die Brandgefahr gar nicht sehen, die Politik greift nicht ein. Eine Brandgefahr würde nicht in das Bild der sauberen Solarenergie passen.

      • Karten-Missbrauch am Geldautomat - Neue Rechte für Opfer

      Geldabheben im 30 Sekunden-Takt am Automaten: Dies ist technisch kaum möglich. Trotzdem bleiben Urlauber, denen auf diese Weise das Konto leergeräumt wurde, auf dem Schaden sitzen. Die Banken weigern sich, das verlorene Geld zu erstatten, obwohl es sich um maschinelle Hochgeschwindigkeits-Abbuchungen handelt.

      • Angst der Banken

      Aus Angst vor einer weiteren Eskalation der europäischen Staatsschuldenkrise horten die Banken in der Eurozone ihr Geld. Anstatt es an Unternehmen oder andere Kreditinstitute zu verleihen, deponieren sie es lieber bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Weit über 400 Milliarden Euro haben die Geldhäuser derzeit bei der Notenbank angelegt. Der Nachteil für die Banken: Sie erhalten dafür nur minimale Zinsen. Der Vorteil: Das Geld ist sicher und jederzeit verfügbar. Und weil die Finanzinstitute konkrete Furcht vor Bankenpleiten und einer weiteren Schockwelle im Finanzsystem haben, hat das Horten von Geld für den Krisenfall oberste Priorität.

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      08:00 - 08:30 Uhr (30 Min.)
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