• 06.11.2011
      10:03 Uhr
      Zur Sache Rheinland-Pfalz! Das Politik-Magazin fürs Land - Moderation: Christian Döring | tagesschau24
       

      Themen:

      • Industriespionage schädigt deutsche Firmen
      • Wie zukunftsfähig sind unsere Windräder und Solarflächen?
      • Massenimpfungen gelten als Allheilmittel - doch wie wirksam sind sie wirklich?

      Sonntag, 06.11.11
      10:03 - 10:50 Uhr (47 Min.)
      47 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Industriespionage schädigt deutsche Firmen
      • Wie zukunftsfähig sind unsere Windräder und Solarflächen?
      • Massenimpfungen gelten als Allheilmittel - doch wie wirksam sind sie wirklich?

       
      • Wie viel müssen wir noch zahlen?
      • Julia Klöckner will mit neuem General punkten
      • Mainzer Oberbürgermeister wirft das Handtuch
      • Streit um Fahrtkostenerstattung für Familie mit autistischem Sohn

      • Industriespionage schädigt deutsche Firmen

      Bis zu 50 Milliarden verlieren deutsche Unternehmen durch Industriespionage, schätzen Experten. Deutsche Technik ist hip und nicht nur die Chinesen gieren nach deutscher Ingenieurkunst. Auch Franzosen und Russen spähen Firmen aus. Ob Luftfahrtindustrie, Autohersteller, Chemie-, Stahl- oder Energieunternehmen: Fast alle Branchen sind inzwischen betroffen. Geklaute Konstruktionspläne sparen der Industrie in den Heimatstaaten der Agenten hohe Entwicklungskosten. Oft sind es qualifizierte Techniker, die gezielt in deutsche Konkurrenzfirmen eingeschleust werden, um Schalt- und Konstruktionspläne der deutschen Konkurrenz zu stehlen. Auch Fotos von Fertigungsmaschinen sind begehrt. Jetzt flogen russische Spione auf, die lange in Landau lebten und es auf Automobilzulieferer in der Region abgesehen hatten. Edgar Verheyen über Agenten, die Firmen schädigen und Arbeitsplätze gefährden.

      • Wie zukunftsfähig sind unsere Windräder und Solarflächen?

      Ob im Hunsrück oder in der Eifel: Überall im Land sprießen Windkraft- und Biogasanlagen wie Pilze aus dem Boden. Allein in der Region Trier drehen sich über 400 Windräder, werden aus Erneuerbaren Energien über eine Million Kilowattstunden Strom gewonnen. Subventionen, aber auch das Engagement von Bürgern und Kommunen trägt diesen Boom. Das belegt der aktuelle Energiebericht der Landeregierung. Doch der große Traum vom Energieland Rheinland-Pfalz könnte schneller ausgeträumt sein, als viele denken. Nach wie vor kann grüne Energie auch in Rheinland-Pfalz nicht gespeichert werden. Überschüssige Strommengen können nicht genutzt werden. Das wissen auch die großen Stromkonzerne und warten auf ihre Chance. Sie setzen darauf, dass bald billiger Strom aus ihren riesigen Windparks auf dem Meer und ihren Solaranlagen in der Wüste den Energiemarkt in Deutschland neu aufrollt. Im nächsten Jahr soll das erste 500-Megawatt-Solarkraftwerk in Marokko gebaut werden.

      • Massenimpfungen gelten als Allheilmittel - doch wie wirksam sind sie wirklich?

      Jedes Jahr sterben Tausende Deutsche an den Folgen der Grippe. Im Internet wird sogar vor möglichen Epidemien mit Zehntausenden von Toten gewarnt - meist sogar mit Fotos vom Wüten der Spanischen Grippe Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Deswegen haben nicht nur ältere Patienten Angst vor einer Infektion. Und die Grippeschutzimpfungen füllen die Kassen von Ärzten und Konzernen: jedes Jahr aufs Neue. Doch immer mehr Experten vermuten dahinter eine Verkaufsmasche der Pharmaindustrie. Schließlich räumen viele Mediziner ein, dass nur mit höchstens jeder hundertsten Impfung eine Erkrankung verhindert wird. Diese Erkenntnis scheint sich auch bei einigen Krankenkassen durchzusetzen. Impfungen werden nur noch bei Risikopatienten bezahlt. Noch im vergangenen Jahr wurden in Rheinland-Pfalz alle Grippeimpfungen erstattet.

      • Wie viel müssen wir noch zahlen?

      Die Heizkosten kennen nur noch eine Richtung: steil nach oben. Wer derzeit Öl ordert, dem treibt die Rechnung die Tränen in die Augen. Innerhalb von einem Jahr ist der Heizölpreis erneut um über 30 Prozent gestiegen.

      • Julia Klöckner will mit neuem General punkten

      Sieben Monate ist es her seit Julia Klöckner ihren Traum von der Mehrheit im Landtag erst einmal beerdigen musste. Seitdem drückt sie die Oppositionsbank und ringt ums öffentliche Interesse. Das ist nicht einfach in einer Zeit, in der ihre Partei mit den Kurswechseln der Kanzlerin klar kommen muss. Die Mindestlohndebatte spaltet die Partei. Jetzt will Julia Klöckner mit einem neuen Generalsekretär punkten. Der Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder aus Bitburg soll ihre Abteilung Attacke stärken. Am Freitag präsentiert sich in Bingen der 43jährige Politiker aus der Eifel der Parteibasis.

      • Mainzer Oberbürgermeister wirft das Handtuch

      Anfang der Woche geschieht doch, was viele Mainzer Bürger schon nach Bekanntwerden der Affäre um die Mainzer Wohnbau erwartet hatten. SPD-Oberbürgermeister Jens Beutel nimmt seinen Hut. Damit kam er einem Abwahlantrag der CDU-Opposition zuvor. Der öffentliche Druck war zu groß geworden. Wirklich verteidigen wollte ihn nicht mal mehr seine eigene Partei. Nicht bezahlte Weine auf einer Reise nach Ruanda und seine Erinnerungslücken im Prozess um den Wohnbau-Skandal, hatten das Fass zum Überlaufen gebracht. In der Fastnacht wird Jens Beutel schon seit Jahren aufs Korn genommen. Stoff für neue Büttenreden hat er genug geliefert. Doch wer kommt jetzt - die möglichen Nachfolger positionieren sich.

      • Streit um Fahrtkostenerstattung für Familie mit autistischem Sohn

      Familie Foltin aus der Eifel hat einen autistischen Sohn. Er braucht dringend Hilfe und ist auf die Angebote des Autismus Zentrum Trier angewiesen. Sie wurde bewilligt und das Jugendamt der Kreisverwaltung in Daun bestätigte der Familie schriftlich, dass sie Anspruch auf Fahrtkostenerstattung habe. Das wären nach dem Landesreisekostengesetz anfangs 22 Cent je gefahrenen Kilometer gewesen und jetzt sogar sogar 25 Cent je gefahrenen Kilometer. Doch das Jugendamt will plötzlich nur noch 15 Cent pro Kilometer zahlen. Da die Therapie wöchentlich stattfindet und die Familie nach Trier hin und zurück rund 200 Kilometer fahren muss, sind die Fahrtkosten eine hohe Belastung. Hilfesuchend wandten sie sich an zur Sache! hilft. Leo Colic hat sich dem Fall angenommen.

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      10:03 - 10:50 Uhr (47 Min.)
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