• 27.05.2018
      05:30 Uhr
      daten der woche Moderation: Sonja Marx | tagesschau24
       

      Themen:

      • Bostalsee: Bergung des verunglückten Katamarans
      • Politik: Streit um Kassenkredite
      • Krankenhausplan: Wer bekommt wie viele Betten?
      • Diskussion: Tagegelder der saarländischen Landtagsabgeordneten
      • GroKO: Einigung auf Polizeireform
      • Saarbrücker Zoo: Neue Projekte für 2018
      • Metalldiebstähle: Gedenkstädte an der Maginotlinie
      • Jubiläum: 50 Jahre Geldautomat
      • Nauwieser Fest: Aussichten auf Wiederaufnahme 2019
      • DRP: Konzertsaison beginnt

      Sonntag, 27.05.18
      05:30 - 06:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Bostalsee: Bergung des verunglückten Katamarans
      • Politik: Streit um Kassenkredite
      • Krankenhausplan: Wer bekommt wie viele Betten?
      • Diskussion: Tagegelder der saarländischen Landtagsabgeordneten
      • GroKO: Einigung auf Polizeireform
      • Saarbrücker Zoo: Neue Projekte für 2018
      • Metalldiebstähle: Gedenkstädte an der Maginotlinie
      • Jubiläum: 50 Jahre Geldautomat
      • Nauwieser Fest: Aussichten auf Wiederaufnahme 2019
      • DRP: Konzertsaison beginnt

       
      • Bostalsee: Bergung des verunglückten Katamarans

      Vier Tage nach dem Bootsunglück auf dem Bostalsee ist am Donnerstag die Bergung des Katamarans gelungen. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich allerdings schwieriger als zunächst angenommen.

      Ursprünglich sollte der Katamaran mit einem Kran geborgen werden. Das Ufer ist an der Unglücksstelle allerdings so schwer zugänglich, dass ein Alternativplan erarbeitet werden musste. Eine Spezialunternehmen hob das Schiffswrack schließlich zunächst mit Luftkissen an, um es dann per Kran an Land zu heben. Das Schiff soll nun vorerst in einem abgesperrten Uferbereich von Staatsanwaltschaft und Gutachtern untersucht werden.

      • Politik: Streit um Kassenkredite

      Das Konzept zur Übernahme von Kassenkrediten durch das Land sorgt für Ärger in der Großen Koalition. Die SPD kritisiert sowohl die Kommunikation innerhalb der Koalition als auch die bisher bekannt gewordenen Inhalte des Papiers. SPD-Chefin Rehlinger warnt vor einem "strategischem Fehler".

      Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hatte seine Pläne Anfang der vergangenen Woche zunächst nur der Presse mitgeteilt. Mit einer Saarland-Kasse will er die Kommunen von ihren Kassenkrediten befreien. Am Donnerstag - erst zehn Tage später - sind die Details dem Koalitionspartner präsentiert worden. Dieses Vorgehen sorgt für Unmut bei der SPD. Das mache es nicht leichter, eine gemeinsame Lösung zu finden, so die SPD-Chefin Anke Rehlinger. „Im übrigen hat ja auch der Städte- und Gemeindetag schon angemahnt, dass er gerne mit dabei wäre und in die Beratungen mit einbezogen wäre. Das gilt gleichermaßen für den Koalitionspartner", sagte Rehlinger. Es gehe um sehr viel Geld. "Wir sind bereit, dieses Geld zur Entlastung unserer Kommunen in die Hand zu nehmen, aber eben als Gemeinschaftsaufgabe."

      • Krankenhausplan: Wer bekommt wie viele Betten?

      Der Gesundheitsausschuss im Landtag hat den Weg frei gemacht für das neue saarländische Krankenhausgesetz. Darin soll unter anderem festgeschrieben werden, wie viele Pfleger auf einer Station mindestens arbeiten sollen und wie viele Betten vorgesehen sind. Der Plan soll die Krankenhauslandschaft im Saarland von 2018 bis 2025 regeln.

      600 vollstationäre und teilstationäre Betten mehr soll es in den 22 saarländischen Kliniken geben. Das geht aus dem aktuellen Entwurf des Krankenhausplanes hervor, der dem SR vorliegt. Demnach soll das Klinikum Saarbrücken vier Betten mehr bekommen, außerdem werden Betten von einigen Abteilungen abgezogen und zu anderen hinzugefügt. Das soll der Spezialisierung dienen. Für die Caritas-Klinik in Saarbrücken soll es dem Plan nach 100 Betten mehr geben. Das ruft Kritiker auf den Plan, denn eigentlich sollen doch Doppelstrukturen abgebaut werden.

      • Diskussion: Tagegelder der saarländischen Landtagsabgeordneten

      Der saarländische Landtag zahlt seinen 51 Abgeordneten im Jahr 160.000 Euro Tagegeld. Das hat eine Anfrage des Saarländischen Rundfunks ergeben. Der Bund der Steuerzahler kritisiert das Tagegeld als nicht mehr zeitgemäß und will generell die Vergütung der Abgeordneten prüfen. Die Fraktionen hingegen verteidigen das Sitzungsgeld.

      25 Euro Tagegeld klingt nach nicht viel, aber auf das Jahr gerechnet summiert sich das: Die Abgeordneten erhalten rund 3100 Euro im Schnitt pro Jahr für die Teilnahme an Landtagsitzungen und Ausschüssen, aber auch für Fraktions- oder Präsidiumssitzungen.

      Für den Politikwissenschaftler Dirk van den Boom ist das eine "archaische Regelung" aus der Zeit als es noch keine Berufspolitiker gab. Auch der Bund der Steuerzahler kritisiert das Tagegeld als nicht mehr zeitgemäß. Der Landesvorsitzende Christoph Walter will zudem die gesamte Vergütung der Abgeordneten auf den Prüfstand stellen. Dabei gehe es, so Walter, nicht um die Höhe der Vergütungen, sondern um die steuerlichen Vergünstigungen.

      • GroKO: Einigung auf Polizeireform

      Die Große Koalition hat sich auf eine Organisationsreform bei der saarländischen Polizei geeinigt. Demnach sollen sieben sogenannte B-Inspektionen, die derzeit bereits nicht mehr rund um die Uhr besetzt sind, zu Revieren abgestuft werden. Die Polizeiinspektion St. Ingbert soll demgegenüber, anders als zunächst geplant, Polizeiinspektion bleiben.

      Zugleich kamen die Koalitionäre überein, dass die Revierleiter nach wie vor Ansprechpartner für Bürgermeister sowie Presse bleiben. Bei den insgesamt 38 Polizeiposten im Land sind ebenfalls Veränderungen geplant. Sie sollen nur noch zu bestimmten Sprechzeiten besetzt werden.

      • Nauwieser Fest: Aussichten auf Wiederaufnahme 2019

      In diesem Jahr wird es voraussichtlich kein Nauwieser Fest in Saarbrücken geben. Das hat einer der Veranstalter dem SR bestätigt. Er hat jedoch nicht ausgeschlossen, dass das Fest im kommenden Jahr wieder stattfinden wird.

      Bereits im vergangenen Jahr hatte das Viertelfest auf der Kippe gestanden. 2017 war eine Veranstaltergemeinschaft eingesprungen, nachdem der Verein Saarbrücker Rockstar steigende Kosten und immer höhere Sicherheitsanforderungen nicht mehr stemmen konnte.

      Der Verein hatte zuvor 15 Jahre lang die Organisation übernommen. Das Fest fand regelmäßig zwischen Altstadtfest und Saar-Spektakel statt. Im vergangenen Jahr wurden rund 30.000 Besucher gezählt.

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