• 20.01.2018
      01:45 Uhr
      Regensburg - Aus tiefem Schlaf erwacht Deutschland | tagesschau24
       

      Heute denkt man an Bratwurst und Domspatzen. Früher dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. So wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel es mit den Machtverhältnissen im tausendjährigen Reich. Ein Spiegel seiner wechselvollen Geschichte. Eine Geschichte, die bis heute begehbar ist, sich in Türmen zuspitzt, in Innenhöfen versteckt, barocke Fassaden ziert und sich schließlich im alten Reichstagsgebäude mit ganzem Stolz präsentiert.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 20.01.18
      01:45 - 02:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Heute denkt man an Bratwurst und Domspatzen. Früher dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. So wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel es mit den Machtverhältnissen im tausendjährigen Reich. Ein Spiegel seiner wechselvollen Geschichte. Eine Geschichte, die bis heute begehbar ist, sich in Türmen zuspitzt, in Innenhöfen versteckt, barocke Fassaden ziert und sich schließlich im alten Reichstagsgebäude mit ganzem Stolz präsentiert.

       

      Heute denkt man an Bratwurst und Domspatzen. Früher dachte man an Silber und Seide, an Heilige und gekrönte Häupter. Früher da war Regensburg noch nicht der Ostzipfel Bayerns, sondern die Mitte.

      Kloster neben Kloster zog Künstler und Wissenschaftler an, gewiefte Kaufleute verteilten Luxusgüter in Europa und bauten hochmütig ihre Geschlechtertürme in den blau-weißen Himmel. Und die steinerne Brücke schwang sich stolz über die Donau - als einziger befestigter Übergang zwischen Ulm und Wien. Kaiser zogen durch die Stadttore, um Reichstage abzuhalten und alles, was ihnen untertan war in diesem nicht immer nur heiligen Reich, zog mit.

      Aber irgendwann lief der Handel an der Donau und Regensburg vorbei. Die stolze Schöne reckte zwar weiter ihre Türme in den Himmel, aber ringsum sah sie nur Bayernland und keine Chance zu wachsen. In ihren Mauern tagten und tanzten noch bis 1806 die Gesandten des Reichstags und auch die Künstler und Wissenschaftler kamen in die "multikulturelle" Stadt, aber dann senkte sich der Dämmer über sie. So wie Regensburg mit dem Handel erst groß, dann arm geworden war, so stieg und fiel sie mit den Machtverhältnissen im tausendjährigen Reich. Ein Spiegel seiner wechselvollen Geschichte.

      Eine Geschichte, die bis heute begehbar ist, sich in Türmen zuspitzt, in Innenhöfen versteckt, barocke Fassaden ziert und sich schließlich im alten Reichstagsgebäude mit ganzem Stolz präsentiert.

      aus der Reihe "Schätze der Welt - Erbe der Menschheit"

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.11.2019