• 13.02.2021
      01:15 Uhr
      Ab in die Natur - Abenteuer Ökojahr tagesschau24
       

      Zum ersten Mal sind sie richtig weg von zu Hause, statt Mathe jetzt Motorsägen: FÖJler. Junge Leute wollen sich ausprobieren und etwas für Natur und Gesellschaft tun. Sie haben sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden. Auf der Hallig Langeneß warten Vögel, Gäste und Landunter, in der winzigen kargen Hütte bei Langwedel Fischteiche und Einsamkeit. In der Geltinger Birk gibt es Muskelkater als Zugabe. Die jungen Menschen lernen viel: über die Umwelt und sich selbst.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 13.02.21
      01:15 - 02:15 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Zum ersten Mal sind sie richtig weg von zu Hause, statt Mathe jetzt Motorsägen: FÖJler. Junge Leute wollen sich ausprobieren und etwas für Natur und Gesellschaft tun. Sie haben sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden. Auf der Hallig Langeneß warten Vögel, Gäste und Landunter, in der winzigen kargen Hütte bei Langwedel Fischteiche und Einsamkeit. In der Geltinger Birk gibt es Muskelkater als Zugabe. Die jungen Menschen lernen viel: über die Umwelt und sich selbst.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Dörte Nielsen
      Produktion Angela Hennemann
      Redaktion Katrin Glenz
      Andrea Jedich

      Wie ist das: auf einer Hallig leben, Wildpferde einfangen, seltene Fische suchen? Zum ersten Mal sind sie richtig weg von zu Hause, statt Mathe jetzt Motorsägen: FÖJler. Junge Leute wollen sich ausprobieren und etwas für Natur und Gesellschaft tun. Sie haben sich für ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) entschieden. Allein in Schleswig-Holstein kommen 900 BewerberInnen auf 180 Stellen.

      Franziska Meyer will ein Jahr lang auf Hallig Langeneß mitten in der Nordsee leben. Für die Schutzstation soll sie dort Vögel zählen, die sie noch gar nicht kennt, und Gäste durchs Watt führen, von dem sie noch keine Ahnung hat. Was, wenn sich das Heimweh meldet? Was, wenn man mal dringend weg muss und nicht von der Hallig herunterkommt? Wie fühlt sich Landunter an, wenn einem die Nordsee selbst den Weg zum Nachbarhaus abschneidet?

      Elia Mula zieht in ein winziges Haus bei Langwedel in der Mitte Schleswig-Holsteins. Rundherum nichts als Teiche und Felder. Auf dem Frühstückstisch ein Mikroskop, im Gefrierschrank Mückenlarven, Futter für die seltenen Fische, die im Keller gehalten werden. Er ist selber Angler, kennt sich mit Fischen aus, weiß, dass viele Fischarten bedroht sind. Bedroht durch den Menschen. Was kann er dagegen tun? Wie geht politische Mitbestimmung? Und wie hält man ein Jahr in einer einsamen Hütte durch, in der es nicht mal Trinkwasser gibt.

      Nach Mathe in der Schule jetzt mal mit den Muskeln arbeiten, das wollen Luise Hähnert, Laurien Steckenreiter und Charlotte Blondrath ausprobieren. Sie arbeiten im Naturschutzgebiet Geltinger Birk im nordöstlichsten Zipfel des Landes, sollen die Wildpferde dort betreuen. An ihrer Seite: Stefan Brocke. Er zeigt ihnen, wie man mit Motorsensen gegen die Heckenrosen ankämpft, wie man Touristen dazu bringt, sich an die Regeln im Naturschutzgebiet zu halten. Wie wird man mutiger? Wie fängt man wilde Pferde ein? Hat man nach einem Jahr noch Muskelkater? Und merkt man selbst, ob man erwachsener geworden ist?

      Drei Geschichten von jungen Menschen, die in einem Jahr viel erfahren: über die Umwelt und sich selbst.

      Film von Dörte Nielsen

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 13.02.21
      01:15 - 02:15 Uhr (60 Min.)
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