• 31.01.2015
      04:35 Uhr
      Topf & Söhne. Erfurt Der Osten - Entdecke wo du lebst | tagesschau24
       

      Der Film von Dr. Ute Gebhardt erzählt die Geschichte eines unheilvollen Ortes in der deutschen Geschichte - des Firmengeländes von Topf & Söhne. Von der ehrgeizigen Gründung der Firma bis zu ihrer Verstrickung in die Massenmorde des NS-Regimes - über das Verdrängen zu DDR-Zeiten, die Ignoranz nach der Wende, das zunächst unwillige Erinnern, die Besetzung des "Täterortes" als autonomes Kulturzentrum bis zum späten Ringen um den Erinnerungsort, der er heute ist.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 31.01.15
      04:35 - 05:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Film von Dr. Ute Gebhardt erzählt die Geschichte eines unheilvollen Ortes in der deutschen Geschichte - des Firmengeländes von Topf & Söhne. Von der ehrgeizigen Gründung der Firma bis zu ihrer Verstrickung in die Massenmorde des NS-Regimes - über das Verdrängen zu DDR-Zeiten, die Ignoranz nach der Wende, das zunächst unwillige Erinnern, die Besetzung des "Täterortes" als autonomes Kulturzentrum bis zum späten Ringen um den Erinnerungsort, der er heute ist.

       

      Auf ewig in Metall gegossen stehen die Schriftzeichen an den Krematoriumsöfen von Auschwitz und Buchenwald: Topf & Söhne, Erfurt. Das Bild ist Symbol für den millionenfachen, industrialisierten Mord. Die Autorin hatte den Schriftzug in Buchenwald schon als Kind gesehen: Erfurt? Was hatte ihre Heimatstadt mit diesen schrecklichen Öfen zu tun? Sie bekam damals keine Antwort und erfuhr es erst nach der Wende. Dabei kannte den Betrieb Erfurter Speicherei- und Mälzerbau jeder in der Stadt. Topf & Söhne war ein vergessener Ort, der keine Ruhe gab.

      Der Film von Dr. Ute Gebhardt erzählt die Geschichte eines unheilvollen Ortes in der deutschen Geschichte - des Firmengeländes von Topf & Söhne. Von der ehrgeizigen Gründung der Firma bis zu ihrer Verstrickung in die Massenmorde des NS-Regimes - über das Verdrängen zu DDR-Zeiten, die Ignoranz nach der Wende, das zunächst unwillige Erinnern, die Besetzung des "Täterortes" als autonomes Kulturzentrum bis zum späten Ringen um den Erinnerungsort, der er heute ist.

      Die Krematoriumsöfen und Anlagen von "Topf & Söhne" waren die entscheidende technische Voraussetzung für den Holocaust. Doch warum haben sich die Ingenieure schuldig gemacht, obwohl sie zunächst nur einen Auftrag mit einem technischen Problem bearbeiteten? Warum gab dieser Ort keine Ruhe? Und warum lassen nur Erinnern und Wissen einen unheilvollen Ort produktiv werden?

      Film von Dr. Ute Gebhardt

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 31.01.15
      04:35 - 05:05 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
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