• 18.03.2019
      19:20 Uhr
      Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten | tagesschau24
       

      Themen:

      • Jemen: Krieg ohne Ende
      • Bangladesch: Textilbranche unter Kontrolle?
      • Ägypten: Müllhalde Nil
      • Ukraine: Vom TV-Star zum Präsidenten?
      • Schweden: Leben mit dem Wolf

      Moderation: Isabel Schayani

      Montag, 18.03.19
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.

      Themen:

      • Jemen: Krieg ohne Ende
      • Bangladesch: Textilbranche unter Kontrolle?
      • Ägypten: Müllhalde Nil
      • Ukraine: Vom TV-Star zum Präsidenten?
      • Schweden: Leben mit dem Wolf

      Moderation: Isabel Schayani

       
      • Jemen: Krieg ohne Ende

      Vier Jahre Krieg, zehntausende Tote, die Kämpfe im Jemen gehen weiter. Ein im Dezember 2018 ausgehandelter Waffenstillstand für die Stadt Hudeida droht zu scheitern. Immer wieder flammen Gefechte auf. Der Gefangenaustausch stockt. Das Internationale Rote Kreuz warnt vor noch schwereren Gefechten als zuvor, die Welthungerhilfe befürchtet eine akute Hungersnot. Die Lage der Menschen verschlechtere sich zusehends, statt sich zu verbessern. Jeder zweite im Jemen leide Hunger. Zwei Millionen Kinder seien unterernährt. Einblicke in einen katastrophalen Konflikt, den viele schon als gelöst betrachtet hatten.

      • Bangladesch: Textilbranche unter Kontrolle?

      Bangladesch ist inzwischen nach China der zweitgrößte Textilexporteur der Welt. Doch der Erfolg ist zwiespältig. Einerseits haben Millionen Menschen, vor allem Frauen, Arbeit gefunden, andererseits stellt die schnelle Industrialisierung das Land vor große Probleme. Strukturen zerbrechen, viele Menschen sind orientierungslos, vor allem Männer finden nur schwer einen Job. Doch die Arbeitsbedingungen haben sich verbessert. Auf Druck europäischer Handelsketten wurden sogenannte Prüfer ins Land geholt. Dagegen wehren sich nun aber die heimischen Unternehmen, mit Unterstützung der Regierung.

      • Ägypten: Müllhalde Nil

      Er ist Lebensader und Touristenmagnet - der Nil. Aber einer der längsten Flüsse der Welt vermüllt. Hausmüll wird in Ägypten oft überhaupt nicht abgeholt, landet deshalb im Nil und in Bewässerungskanälen. Freiwillige sammeln jetzt die Massen von Plastikmüll aus dem Fluss. Die Initiative „Lets clean the Nile" will damit das Problem der Verschmutzung des Flusses deutlich machen und ein Bewusstsein dafür schaffen, dass am Nil so ziemlich alles hängt. Plastik im Fluss vergiftet nicht nur die Fische, sondern auch die Felder mit Plastikmikropartikeln. Zudem fließt der Müll auch nach Europa, denn der große Fluss Afrikas mündet ins Mittelmeer.

      • Ukraine: Vom TV-Star zum Präsidenten?

      Ende März wählt die Ukraine einen Präsidenten - oder eine Präsidentin? Mehr als 40 Männer und Frauen treten an. Wirkliche Chancen haben aber nur drei Kandidaten: Petro Poroschenko, der ungeliebte Amtsinhaber, Julia Tymoschenko, die ewige Herausforderin, und ein Überraschungskandidat: der Komiker Wolodymyr Selenskij, der erst vor kurzem seine Kandidatur bekanntgab, inzwischen aber in den Umfragen als Favorit gilt. In einer TV-Serie, die das ganze Land guckt, spielt er einen Geschichtslehrer, der plötzlich Präsident wird. Der räumt mit der Korruption auf, kürzt Privilegien und radelt zur Arbeit - ein Präsident also, wie die Ukrainer sich ihn wünschen. Fiktion und Realität geraten immer wieder durcheinander in diesem Wahlkampf.

      • Schweden: Leben mit dem Wolf

      Auch im dünn besiedelten Schweden ist das Verhältnis zwischen Mensch und Wolf ein kontroverses Thema. Aber in kaum einem anderen Land werden Wölfe so genau gezählt wie hier. Im Winter wird Inventur gemacht, wie die Wildbeauftragten sagen, im Juni dann entschieden, ob und wo der Wolf gejagt werden darf. Der Bestand von 300 Tieren darf nicht unterschritten werden. Viele Jäger und Landwirte finden aber, dass auch diese Untergrenze zu hoch ist. Es seien zu viele Wölfe auf einer zu kleinen Fläche, sagen sie.

      Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen.

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