• 20.05.2017
      08:15 Uhr
      zur Sache Baden-Württemberg! Das Politikmagazin fürs Land mit Clemens Bratzler | tagesschau24
       

      Themen:

      • Cyber-Kriminalität Wer schützt uns vor Angriffen aus dem Netz?
      • Vor Ort Krankenhäuser rüsten sich gegen Cyber-Angriffe
      • Diesel – nein danke! Lassen sich Fahrverbote noch verhindern?
      • Rauchen auf der Kippe? CDU will rauchfreie Zonen in Ulmer Innenstadt
      • Vorsicht, Kamera! Fotografieren im Schwimmbad verboten
      • Verkehrsrisiko Pedelec: Wie E-Radler die Unfallzahlen nach oben schnellen lassen

      Samstag, 20.05.17
      08:15 - 09:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen:

      • Cyber-Kriminalität Wer schützt uns vor Angriffen aus dem Netz?
      • Vor Ort Krankenhäuser rüsten sich gegen Cyber-Angriffe
      • Diesel – nein danke! Lassen sich Fahrverbote noch verhindern?
      • Rauchen auf der Kippe? CDU will rauchfreie Zonen in Ulmer Innenstadt
      • Vorsicht, Kamera! Fotografieren im Schwimmbad verboten
      • Verkehrsrisiko Pedelec: Wie E-Radler die Unfallzahlen nach oben schnellen lassen

       
      • Cyber-Kriminalität Wer schützt uns vor Angriffen aus dem Netz?

      Chaos bei der Bahn, lahmgelegte Kliniken, gehackte Privat-Computer. Der Cyber-Angriff vom Wochenende schreckt auf: Wie verwundbar sind wir durch Kriminelle aus dem Internet?
      Computer-Hacker greifen auch Unternehmen und die Infrastruktur in Baden-Württemberg an: Die Anzeigetafeln auf Bahnhöfen fallen aus. Was kommt als nächstes? Täglich versuchen Hacker ihr Glück, erpressen Privatmenschen oder Unternehmen: "Geld her, oder wir löschen Daten!"
      Rund 1140 Anzeigen wegen Cyber-Erpressung sind im vergangenen Jahr beim Landeskriminalamt eingegangen. Firmen und die öffentliche Verwaltung rüsten auf gegen die Bedrohung aus dem Netz. Doch Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie reicht das nicht: "Es muss mehr für die digitale Sicherheit getan werden." Die Gefahr werde von vielen noch unterschätzt und die Risiken für die Wirtschaft seien enorm.

      • Vor Ort Krankenhäuser rüsten sich gegen Cyber-Angriffe

      Unsere Vor-Ort-Reporterin Alix Koch will es genau wissen: Wie schützt sich das Diakonie-Klinikum Stuttgart gegen Hacker? Wie groß ist die Gefahr für Patienten?
      Auf der Intensivstation geht ohne Computer gar nichts mehr. An den Maschinen hängen Menschenleben. Friedhelm Brinkmann ist Chef der IT-Abteilung des Diakonie-Klinikums. Als er von der weltweiten Cyber-Attacke erfuhr, hat er sofort die Systeme überprüft. Zum Glück habe es keinen Angriff gegeben. Die rund 800 Computer der Klinik laufen über fünf verschiedene Server. Sollte also einer gehackt werden, käme es nicht zum Totalausfall.
      Der Heidelberger IT-Spezialist Florian Grunow berät Krankenhäuser, checkt ihre Systeme und hackt sich je nach Auftrag auch mal probeweise ein. Rund 70 Prozent der überprüften Geräte hätten Sicherheitslücken. So habe er bereits Narkose- und Kernspin-Geräte abschalten können. In der Realität könnte das sowohl teuer als auch lebensgefährlich sein.

      • Diesel – nein danke! Lassen sich Fahrverbote noch verhindern?

      Die Zeit wird knapp: Nur noch gut sechs Monate und viele Dieselfahrzeuge müssen draußen bleiben aus Stuttgart. Wird auf dem "großen Autogipfel" ein Ausweg gefunden?
      Die Drähte zwischen der Landesregierung und der Autoindustrie laufen heiß. Am Freitag treffen sich Kretschmann, Zetsche und Co. beim Autogipfel. Eine Frage interessiert die Autofahrer im Land dabei besonders: Wie können Fahrverbote noch verhindert werden? Schließlich bleibt nur noch ein halbes Jahr. Schafft eine Nachrüstung bessere Stickoxidwerte – und zwar auf der Straße und nicht nur auf dem Prüfstand? Und wer zahlt eine mögliche Nachrüstung? Wie Untersuchungen zeigen, scheinen Neuwagenkäufer Diesel inzwischen zu meiden.
      Es geht um die Zukunft des Diesels und damit um zehntausende Arbeitsplätze in Baden-Württemberg. Ministerpräsident Kretschmann (Grüne) sieht den Weg zum emissionsfreien Auto als gigantische Herausforderung für die Branche. Aber: Was können die Diesel-Fahrer vom Autogipfel konkret erwarten?

      • Rauchen auf der Kippe? CDU will rauchfreie Zonen in Ulmer Innenstadt

      Wird der Münsterplatz bald zur rauchfreien Zone? Das will zumindest die Ulmer CDU-Fraktion. Ein Vorstoß, der in Ulm und um Ulm heiß diskutiert wird.
      Stadtrat Hans-Walter Roth (CDU) ist berühmt-berüchtigt für seine polarisierenden Initiativen. Jetzt fordert er ein Rauchverbot für den Ulmer Münsterplatz, die Fußgängerzone und das Fischerviertel. Seine Begründung: Die Reste der Glimmstängel blieben in den Fugen der Pflastersteine hängen und müssten von der Stadtreinigung mühselig mit dem Fugenkratzer rausgepult werden. Roth fordert die Stadt auf, konsequent Bußgelder zu verhängen, mit deren Erlös eine spezielle Kehrmaschine angeschafft werden könne.
      Das geforderte Rauchverbot sei eine "Gängelung Unschuldiger" und greife ins Persönlichkeitsrecht ein, schimpft Philipp Faustmann von den Jungen Liberalen. Werden sich Ulms Raucher samt Rauch verziehen müssen? Abwarten – aus dem Rathaus gibt es dazu jedenfalls noch keine Rauchz

      eichen.

      • Vorsicht, Kamera! Fotografieren im Schwimmbad verboten

      Schluss mit der Knipserei am Beckenrand oder auf der Liegewiese. Handy in die Tasche – fotografieren verboten! Einige Bäder wollen jetzt hart durchgreifen – aber wie?
      Der Sprung vom Fünfer, die Kleinen im Schwimmkurs – was ist gegen einen Schnappschuss in Badehose schon einzuwenden? Eine ganze Menge, findet die Schwimmbadleitung in Karlsruhe. In dieser Saison will sie das Fotografier-Verbot rigoros durchsetzen. Denn ohne Einverständnis darf niemand Fotos von Fremden machen. So steht es in den meisten Badeverordnungen.

      Doch in Zeiten von Smartphones, Tablets und Selfie-Wahn ist das so eine Sache mit dem Recht am eigenen Bild. Den Meisten ist es nämlich reichlich egal, wenn im Hintergrund fremde Badegäste mit auf dem Bild sind. Manch einer geht sogar gezielt auf Foto-Jagd im Freibad – und schon kursieren Bilder des eigenen Kindes in Badehose im Internet.

      • Verkehrsrisiko Pedelec: Wie E-Radler die Unfallzahlen nach oben schnellen lassen

      Bequem, schick – vor allem schnell: Kein Wunder, dass Pedelecs boomen. Doch bei 25 km/h braucht man einiges an Geschick, will man in allen Lagen auf dem Sattel bleiben.
      Laut einer aktuellen Studie der Unfallforschung GDV gab es in Baden-Württemberg in den letzten vier Jahren 1.592 Unfälle mit Pedelecs. So viele wie in keinem anderen Bundesland! Immer wieder sind es auch schwere Unfälle, sogar mit tödlichem Ausgang. Ein Grund dafür sind Autofahrer, die die Geschwindigkeit der elektrisierten Räder unterschätzen.
      "Besonders ältere Fahrer sind an den Unfällen beteiligt", sagt Unfallforscher Siegfried Brockmann. Vor allem, weil Ältere häufiger Pedelecs fahren als Jüngere. Aber nicht selten sind Senioren von den schnellen Rädern überfordert. Vielen fehle schlicht die Fahrpraxis. Elektroräder seien eben keine normalen Fahrräder, warnen Experten der Verkehrswacht Baden-Württemberg.

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