• 10.05.2013
      17:15 Uhr
      All-Wissen: Das Licht (I) Meilensteine: Fraunhofers Spektrallinien (6/10) | ARD-alpha
       

      Aufgrund bis dahin häufig auftretender Materialfehler wurde die Fertigung von optischen Gläsern im Jahre 1807 in die Glasschmelze ins Kloster von Benediktbeuern verlegt, dessen Leitung der deutsche Physiker Joseph Fraunhofer (1787-1826) innehatte. Auf der Suche nach präziseren Messmethoden wollte Fraunhofer die Lichtbrechung für jede einzelne Spektralfarbe ermitteln. Hierzu untersuchte er das Sonnenlicht. Die schwarzen Linien, die er dabei entdeckte, konnte er bei anderen Lichtquellen nicht feststellen. Damit hatte er konkrete Bezugsmarken gefunden, um das Brechungsverhalten optischer Gläser messen zu können.

      Freitag, 10.05.13
      17:15 - 17:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Aufgrund bis dahin häufig auftretender Materialfehler wurde die Fertigung von optischen Gläsern im Jahre 1807 in die Glasschmelze ins Kloster von Benediktbeuern verlegt, dessen Leitung der deutsche Physiker Joseph Fraunhofer (1787-1826) innehatte. Auf der Suche nach präziseren Messmethoden wollte Fraunhofer die Lichtbrechung für jede einzelne Spektralfarbe ermitteln. Hierzu untersuchte er das Sonnenlicht. Die schwarzen Linien, die er dabei entdeckte, konnte er bei anderen Lichtquellen nicht feststellen. Damit hatte er konkrete Bezugsmarken gefunden, um das Brechungsverhalten optischer Gläser messen zu können.

       

      Die Linien, die später nach ihm benannt wurden, nutzte er zur Untersuchung des Lichts von Sternen und Planeten mit Hilfe seines 1820 eigens dafür konstruierten Prismenfernrohrs. Mit der von Fraunhofer so begründeten Spektroskopie versucht die moderne Astrophysik, Alter und Beschaffenheit der am weitesten entfernten bisher entdeckten Galaxien zu ermitteln.

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