• 16.10.2018
      15:30 Uhr
      Anna und die wilden Tiere Wo weidet der Wisent? | ARD-alpha
       

      Tierreporterin Anna ist den Wisenten auf der Spur. Wilden Rindern, die bei uns früher ganz friedlich lebten. Wisente sind riesige Tiere, und jedes ausgewachsene Tier ist so schwer wie ein Auto. Doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennen Wisente schneller als der schnellste Mensch der Welt. Ihre Hauptbeschäftigung ist fressen. Und wenn sie nicht fressen, käuen sie wieder - Wiederkäuer eben.
      Bisons, ihre amerikanischen Verwandten, sehen Wisenten sehr ähnlich, sind aber noch größer. Sie leben vorwiegend in Steppen und heißen deshalb auch Steppenwisent. Unsere Wisente leben dagegen in Wäldern und sind kleiner.

      Dienstag, 16.10.18
      15:30 - 15:55 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Tierreporterin Anna ist den Wisenten auf der Spur. Wilden Rindern, die bei uns früher ganz friedlich lebten. Wisente sind riesige Tiere, und jedes ausgewachsene Tier ist so schwer wie ein Auto. Doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennen Wisente schneller als der schnellste Mensch der Welt. Ihre Hauptbeschäftigung ist fressen. Und wenn sie nicht fressen, käuen sie wieder - Wiederkäuer eben.
      Bisons, ihre amerikanischen Verwandten, sehen Wisenten sehr ähnlich, sind aber noch größer. Sie leben vorwiegend in Steppen und heißen deshalb auch Steppenwisent. Unsere Wisente leben dagegen in Wäldern und sind kleiner.

       

      Tierreporterin Anna ist den Wisenten auf der Spur. Wilden Rindern, die bei uns früher ganz friedlich lebten. Wisente sind riesige Tiere, und jedes ausgewachsene Tier ist so schwer wie ein Auto. Doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennen Wisente schneller als der schnellste Mensch der Welt. Ihre Hauptbeschäftigung ist fressen. Und wenn sie nicht fressen, käuen sie wieder - Wiederkäuer eben.
      Bisons, ihre amerikanischen Verwandten, sehen Wisenten sehr ähnlich, sind aber noch größer. Sie leben vorwiegend in Steppen und heißen deshalb auch Steppenwisent. Unsere Wisente leben dagegen in Wäldern und sind kleiner.

      Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch bereits vor 6000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner. Der Mensch nahm ihnen immer mehr Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus. In den Zoos wurden die Riesenrinder dann nachgezüchtet, so dass sie heute bei uns in wenigen Gegenden wieder wild leben können.

      Zum Beispiel in der Döbritzer Heide. Hier hat eine Stiftung das Areal eines ehemaligen Truppenübungsplatzes gekauft, um den Tieren eine neue Heimat zu geben. Dort trifft Anna Förster und Wisentexperte Peter, der sie zu einer Wisentzucht mitnimmt. Sie erlebt mit, wie Kälbchen „gechippt“ werden, also einen Namen bekommen. Der Tierarzt schießt mit einem Gewehr einen Mikrochip unter die Haut der Jungtiere. Mit einem Handscanner kann man den Chip lesen und das Kälbchen so erkennen. Einige Tiere haben auch einen Sender, mit dem man sie immer orten kann. So überwacht Peter die Tiere und weiß, ob es ihnen gut geht.

      Anna darf dabei sein, als einige Wisente ausgewildert werden. Das ist besonders bewegend für die Tierreporterin. Sie öffnet ihnen das Tor zur Freiheit in ein riesiges Areal, wo sie ungestört vom Menschen leben dürfen - mitten in Deutschland!

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 22.11.2019