• 28.08.2012
      11:00 Uhr
      Im Reich der Dinosaurier Utahs wilder Süden - "Reisen in ferne Welten" - Thema: "Urzeit" | ARD-alpha
       

      Der Film skizziert die Geschichte des spektakulären National Monuments in eindrucksvollen Bildern und begleitet Dino-Forscher bei ihrer Arbeit. 2010 soll ein neues Museum für Naturgeschichte eröffnen, in der die ganzen in den vergangenen Jahren gemachten Funde zusammengetragen und interessierten Dino-Fans aus der ganzen Welt präsentiert werden.

      Dienstag, 28.08.12
      11:00 - 11:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Film skizziert die Geschichte des spektakulären National Monuments in eindrucksvollen Bildern und begleitet Dino-Forscher bei ihrer Arbeit. 2010 soll ein neues Museum für Naturgeschichte eröffnen, in der die ganzen in den vergangenen Jahren gemachten Funde zusammengetragen und interessierten Dino-Fans aus der ganzen Welt präsentiert werden.

       

      2002 konnten Dr. James Kirkland und sein Kollege Don DeBlieux einen sensationellen Fund vermelden: Die Dinosaurier-Forscher aus dem amerikanischen Bundesstaat Utah hatten den Schädel eines bis dahin unbekannten gehörnten Sauriers der Kreidezeit entdeckt. Wegen seiner teufelartigen Hörner haben sie ihn Diabloceratops genannt. In den folgenden Jahren entdeckten Kirkland, DeBlieux und viele andere Paläontologen noch ein halbes Dutzend andere unbekannte gehörnte Saurier. Außerdem fanden Forscher die Handknochen eines Oviraptors, eines zweibeinigen gefiederten Sauriers, der so schnell rennen konnte wie ein Strauß. Oviraptoren hatte man bis dahin nur im Norden der USA und in Kanada entdeckt. Dieser hier war der erste so weit südlich, und vor allem war er doppelt so groß wie seine Artgenossen.

      Des weiteren stießen Dino-Forscher an mehreren Stellen auf fossile Überreste von Hadrosauriern. Der Ausgrabungsort im Süden des US-Bundesstaates Utah erweist sich für die Paläontologen als wahre Fundgrube, denn er birgt zudem ungewöhnlich viele fossile Überreste von prähistorischen Muscheln, Fischen, Echsen, Schildkröten, Vögeln, Krokodilen und Säugetieren. Es handelt sich um das Grand Staircase Excalante National Monument, ein Gebiet, das fast so groß ist wie die Insel Kreta (knapp 8.000 qkm).

      Anders als von amerkanischen Nationalparks wie dem Grand Canyon oder den Bryce Canyon weiß man in Europa (und auch im Rest der USA) vom GSENM noch kaum etwas. Diese Wildnis wurde als letztes Gebiet in den USA auf Karten verzeichnet. Sie ist nur am Rand sehr schwach besiedelt und ansonsten äußerst schwer zugänglich. Auch die Forscher müssen für ihre Entdeckungen körperliche Schwerstarbeit leisten. Das GSENM ist Teil des Colorado Plateau, das bekannt ist für seine spektakulären Zerklüftungen durch Canyons und Tafelberge.

      Ein Film von Kerstin Woldt

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      Dienstag, 28.08.12
      11:00 - 11:45 Uhr (45 Min.)
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