• 06.08.2018
      21:00 Uhr
      Verlorenes Land - verlorene Heimat. Der Dalai Lama "Land der Berge" | ARD-alpha
       

      Die Sendung befasst sich mit Tibet und der Person des Dalai Lama, der am 6. Juli 2015 seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.
      1935 als neuntes von sechzehn Kindern einer Bauernfamilie unter dem Namen Lhamo Dhondrup geboren, wurde er mit zwei Jahren als Reinkarnation des 13. Dalai Lama anerkannt und mit seiner Familie nach Lhasa gebracht. Doch die Dokumentation ist vor allem auch das Portrait eines verlorenen Landes und einer verlorenen Heimat.

      Montag, 06.08.18
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Sendung befasst sich mit Tibet und der Person des Dalai Lama, der am 6. Juli 2015 seinen 80. Geburtstag gefeiert hat.
      1935 als neuntes von sechzehn Kindern einer Bauernfamilie unter dem Namen Lhamo Dhondrup geboren, wurde er mit zwei Jahren als Reinkarnation des 13. Dalai Lama anerkannt und mit seiner Familie nach Lhasa gebracht. Doch die Dokumentation ist vor allem auch das Portrait eines verlorenen Landes und einer verlorenen Heimat.

       

      Diese LAND DER BERGE-Sendung befasst sich mit Tibet und der Person des Dalai Lama, der am 6. Juli 2015 seinen 80. Geburtstag gefeiert hat. Die Sendereihe des ORF beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit der politischen Situation des Landes am Dach der Welt und der tragischen Persönlichkeit des Dalai Lama.

      1935 als neuntes von sechzehn Kindern einer Bauernfamilie unter dem Namen Lhamo Dhondrup geboren, wurde er mit zwei Jahren als Reinkarnation des 13. Dalai Lama anerkannt und mit seiner Familie nach Lhasa gebracht. 1940 wurde er als vierzehnter (und möglicherweise letzter) Dalai Lama unter dem Namen Tenzin Gyatso inthronisiert. Als solcher ist er bis heute geistliches Oberhaupt der Tibeter, seine politische Führungsrolle legte er 2011 zurück.

      Die enge Freundschaft zwischen dem Dalai Lama und Heinrich Harrer ermöglichte LAND DER BERGE nicht nur mehrere exklusive Interviews mit dem geistlichen Oberhaupt der Tibeter, sondern auch Einblicke in das Wesen eines im Umgang mit Freunden unkomplizierten und Fröhlichkeit ausstrahlenden Menschen.

      Doch die Dokumentation ist vor allem auch das Portrait eines verlorenen Landes und einer verlorenen Heimat. 1950 wurde das Land von Rotchina erobert und in Blut getränkt, daran änderten auch viele Proteste internationaler Größen nichts. Die Situation Tibets trieb in den letzten 17 Jahren rund 140 tibetische Frauen und Männer zu verzweifelten Taten: In ihrer blanken Verzweiflung verbrannten sie sich selbst. Bilder dieser lebenden Fackeln gelangten trotz der strengen Kontrollen ins Ausland. Trotz aller Menschenrechtsverletzungen und dem brutalen Regime Chinas scheinen Wirtschaftsinteressen häufig zu dominieren. Oder wie Hubert von Goisern schon vor Jahren erbittert sagte: "Ich schäme mich für unsere Politiker. Denn dieses Regime, das dort im Land einmarschiert ist, das lügt, das betrügt, das mordet, das foltert mit denen machen wir Geschäfte! Man sollte schon mit den Leuten reden, aber man darf nicht tun, als ob das alles in Ordnung wäre. Die lachen uns aus, die Chinesen, dass wir uns kaufen lassen!"

      alpha-thema: Tibet

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      Montag, 06.08.18
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
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