• 10.08.2018
      02:45 Uhr
      Einfach genial Das MDR-Erfindermagazin | ARD-alpha
       

      Erfindungen rund ums Fahrrad
      In Schönebeck wird ein ostdeutscher Fahrradklassiker gebaut - das Weltrad. In einer Manufaktur direkt am Elbufer entstehen die hochwertigen Räder in Handarbeit. Das Weltrad wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Schönebeck entwickelt und gefertigt. Die Idee: maßgefertigte Räder aus hochwertigen Materialien. Ab dem 2. Weltkrieg pausierte die Produktion für ganze 60 Jahre. Seit 2004 gibt es wieder Welträder aus Sachsen-Anhalt. Zusammen mit René Wölfer von der Manufaktur in Schönebeck testet Janett Eger heute Neuheiten für Fahrräder.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 10.08.18
      02:45 - 03:10 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Stereo HD-TV

      Erfindungen rund ums Fahrrad
      In Schönebeck wird ein ostdeutscher Fahrradklassiker gebaut - das Weltrad. In einer Manufaktur direkt am Elbufer entstehen die hochwertigen Räder in Handarbeit. Das Weltrad wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Schönebeck entwickelt und gefertigt. Die Idee: maßgefertigte Räder aus hochwertigen Materialien. Ab dem 2. Weltkrieg pausierte die Produktion für ganze 60 Jahre. Seit 2004 gibt es wieder Welträder aus Sachsen-Anhalt. Zusammen mit René Wölfer von der Manufaktur in Schönebeck testet Janett Eger heute Neuheiten für Fahrräder.

       

      In Schönebeck wird ein ostdeutscher Fahrradklassiker gebaut - das Weltrad. In einer Manufaktur direkt am Elbufer entstehen die hochwertigen Räder in Handarbeit. Das Weltrad wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Schönebeck entwickelt und gefertigt. Die Idee: maßgefertigte Räder aus hochwertigen Materialien. Ab dem 2. Weltkrieg pausierte die Produktion für ganze 60 Jahre. Seit 2004 gibt es wieder Welträder aus Sachsen-Anhalt. Zusammen mit René Wölfer von der Manufaktur in Schönebeck testet Janett Eger heute Neuheiten für Fahrräder.

      • Fahrradanhänger Pullit

      Maschinenbau-Ingenieur Rüdiger Happe ist extra aus Budapest angereist. Er arbeitet als Dozent an der dortigen Universität. Zusammen mit Studenten hat er den Prototyp eines Klapparen Anhängers entwickelt. Der lässt sich platzsparend auf dem Rad mitnehmen, wenn man ihn nicht braucht. Zur Vorbereitung befestigt der Erfinder eine Halterung an der Sattelstütze - die gibt es für Räder mit und ohne Gepäckträger Und einem Adapter an der Hinterradnabe. Der Anhänger findet hinter dem Sattel Platz und ist jederzeit griff- und einsatzbereit. Dazu wird er einfach aufgeklappt, eine Deichsel ausgezogen und am Rad befestigt. Bis zu 30 Kilogramm soll der Anhänger wegschleppen. Er selbst wiegt nur 4 Kilogramm, denn er ist zum größten Teil aus Aluminium. Die Reifen bestehen aus Vollgummi.

      • Unplattbarer Reifen

      Reifen ohne Luft gibt es zwar schon, aber die Neuheit der Reifenherstellers Schwalbe soll denselben Komfort bieten wie Luftreifen. Das Geheimnis ist thermoplastisches Polyurethan. Es steckt - statt eines Luftschlauchs - unter dem Reifenmantel. Es kommt eigentlich in den Sohlen von Turnschuhen zum Einsatz und federt Stöße und Unebenheiten daher besonders gut ab. Laut Hersteller fühlt sich so ein Reifen beim Fahren an wie ein Luftreifen mit einem Druck von 3,5 bar. Ein weiterer Vorteil: man muss sie nicht warten. Bis zu 10.000 km lang kein Aufpumpen und natürlich auch keinen Platten. Ab Sommer soll der neue Reifen im Handel erhältlich sein.

      • Navigürtel

      Wer den Weg nicht kennt, verlässt sich heute vor allem aufs Handy, manche nutzen auch den klassischen Stadtplan. Das erfordert jedoch Konzentration und lenkt schnell ab. Anstatt die Umgebung wahrzunehmen, ist der Blick starr auf Karte oder Display gerichtet. Mit der Erfindung dreier Frauen aus Osnabrück läuft man dagegen ganz entspannt. Weiter Blick, freie Hände, offene Ohren. Man verlässt sich allein aufs "Bauchgefühl". Die Erfindung ist ein Navigationsgürtel, der durch Vibrationen dem Träger die Richtung anzeigt. Der Gürtel hat einen Kompass und 16 Vibrationselemente gleichmäßig um den Bauch verteilt. Er kann Himmelsrichtungen anzeigen. Man kann ihn aber auch per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und dann eine Adresse angeben und sich so von den Vibrationen zum Ziel navigieren lassen.

      • Das wasserdichte Garagentor

      Ein starker Regen oder Hochwasser… schon bahnt sich das Wasser seinen Weg. Normale Garagentore können dem nicht standhalten. Aus dem sächsischen Wülknitz kommt eine Erfindung: Ein Schwingtor, das kein Wasser mehr durchlassen soll. Erste Neuheit daran, die Dichtung. Bei bisherigen Dichtungen zieht sich das Gummi zusammen, wenn Wasser dagegen drückt. Das neue Dichtelement bleibt formstabil und elastisch. Die zweite Besonderheit ist eine Art Führungsschiene, die das Torblatt und den Rahmen miteinander verkoppelt. So bleibt das Tor auch bei starkem Druck geschlossen. Den Antrieb haben die Entwickler so konzipiert, dass das Tor konstant unter Spannung steht. Je stärker Wasser von außen dagegen drückt, desto mehr Widerstand leistet das Tor. Fest in ein Mauerwerk installiert soll ein zwei Meter hohes Tor einer Wasserhöhe von bis zu einem Meter standhalten. Im Frühjahr startet die Produktion.

      In Schönebeck wird ein ostdeutscher Fahrradklassiker gebaut - das Weltrad. In einer Manufaktur direkt am Elbufer entstehen die hochwertigen Räder in Handarbeit. Das Weltrad wurde bereits Ende des 19. Jahrhunderts in Schönebeck entwickelt und gefertigt. Die Idee: maßgefertigte Räder aus hochwertigen Materialien. Ab dem 2. Weltkrieg pausierte die Produktion für ganze 60 Jahre. Seit 2004 gibt es wieder Welträder aus Sachsen-Anhalt. Zusammen mit René Wölfer von der Manufaktur in Schönebeck testet Janett Eger heute Neuheiten für Fahrräder.

      • Fahrradanhänger Pullit

      Maschinenbau-Ingenieur Rüdiger Happe ist extra aus Budapest angereist. Er arbeitet als Dozent an der dortigen Universität. Zusammen mit Studenten hat er den Prototyp eines Klapparen Anhängers entwickelt. Der lässt sich platzsparend auf dem Rad mitnehmen, wenn man ihn nicht braucht. Zur Vorbereitung befestigt der Erfinder eine Halterung an der Sattelstütze - die gibt es für Räder mit und ohne Gepäckträger Und einem Adapter an der Hinterradnabe. Der Anhänger findet hinter dem Sattel Platz und ist jederzeit griff- und einsatzbereit. Dazu wird er einfach aufgeklappt, eine Deichsel ausgezogen und am Rad befestigt. Bis zu 30 Kilogramm soll der Anhänger wegschleppen. Er selbst wiegt nur 4 Kilogramm, denn er ist zum größten Teil aus Aluminium. Die Reifen bestehen aus Vollgummi.

      • Unplattbarer Reifen

      Reifen ohne Luft gibt es zwar schon, aber die Neuheit der Reifenherstellers Schwalbe soll denselben Komfort bieten wie Luftreifen. Das Geheimnis ist thermoplastisches Polyurethan. Es steckt - statt eines Luftschlauchs - unter dem Reifenmantel. Es kommt eigentlich in den Sohlen von Turnschuhen zum Einsatz und federt Stöße und Unebenheiten daher besonders gut ab. Laut Hersteller fühlt sich so ein Reifen beim Fahren an wie ein Luftreifen mit einem Druck von 3,5 bar. Ein weiterer Vorteil: man muss sie nicht warten. Bis zu 10.000 km lang kein Aufpumpen und natürlich auch keinen Platten. Ab Sommer soll der neue Reifen im Handel erhältlich sein.

      • Navigürtel

      Wer den Weg nicht kennt, verlässt sich heute vor allem aufs Handy, manche nutzen auch den klassischen Stadtplan. Das erfordert jedoch Konzentration und lenkt schnell ab. Anstatt die Umgebung wahrzunehmen, ist der Blick starr auf Karte oder Display gerichtet. Mit der Erfindung dreier Frauen aus Osnabrück läuft man dagegen ganz entspannt. Weiter Blick, freie Hände, offene Ohren. Man verlässt sich allein aufs "Bauchgefühl". Die Erfindung ist ein Navigationsgürtel, der durch Vibrationen dem Träger die Richtung anzeigt. Der Gürtel hat einen Kompass und 16 Vibrationselemente gleichmäßig um den Bauch verteilt. Er kann Himmelsrichtungen anzeigen. Man kann ihn aber auch per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden und dann eine Adresse angeben und sich so von den Vibrationen zum Ziel navigieren lassen.

      • Das wasserdichte Garagentor

      Ein starker Regen oder Hochwasser… schon bahnt sich das Wasser seinen Weg. Normale Garagentore können dem nicht standhalten. Aus dem sächsischen Wülknitz kommt eine Erfindung: Ein Schwingtor, das kein Wasser mehr durchlassen soll. Erste Neuheit daran, die Dichtung. Bei bisherigen Dichtungen zieht sich das Gummi zusammen, wenn Wasser dagegen drückt. Das neue Dichtelement bleibt formstabil und elastisch. Die zweite Besonderheit ist eine Art Führungsschiene, die das Torblatt und den Rahmen miteinander verkoppelt. So bleibt das Tor auch bei starkem Druck geschlossen. Den Antrieb haben die Entwickler so konzipiert, dass das Tor konstant unter Spannung steht. Je stärker Wasser von außen dagegen drückt, desto mehr Widerstand leistet das Tor. Fest in ein Mauerwerk installiert soll ein zwei Meter hohes Tor einer Wasserhöhe von bis zu einem Meter standhalten. Im Frühjahr startet die Produktion.

      Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt.

      Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen? Die Antwort bietet das TV-Magazin "Einfach genial", das jede Woche pfiffige Ideen ins Rampenlicht stellt. Seit 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.02.2021