• 08.08.2018
      19:30 Uhr
      Ihr seid alle verrückt! Zündfunk Netzkongress 2017 | Backstage Talks | ARD-alpha
       

      Geboren in Israel, zieht Shahk Shapira mit 14 nach Sachsen-Anhalt. Das schlimmste daran für ihn: "Sachsen-Anhalt". Er hat seine Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache: "Warum ist die Männlichkeit weiblich?" und der deutschen Bürokratie. Doch weit schlimmer: er muss Rassismus am eigenen Leib erfahren. Nach einem antisemitischen Angriff in Berlin schreibt er ein Buch über seine Erfahrungen als junger Israeli in Deutschland, die Überlebensgeschichte seines Großvaters mütterlicherseits im Holocaust und die Ermordung seines Großvaters väterlicherseits bei den olympischen Spielen 1972 in München.

      Mittwoch, 08.08.18
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Geboren in Israel, zieht Shahk Shapira mit 14 nach Sachsen-Anhalt. Das schlimmste daran für ihn: "Sachsen-Anhalt". Er hat seine Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache: "Warum ist die Männlichkeit weiblich?" und der deutschen Bürokratie. Doch weit schlimmer: er muss Rassismus am eigenen Leib erfahren. Nach einem antisemitischen Angriff in Berlin schreibt er ein Buch über seine Erfahrungen als junger Israeli in Deutschland, die Überlebensgeschichte seines Großvaters mütterlicherseits im Holocaust und die Ermordung seines Großvaters väterlicherseits bei den olympischen Spielen 1972 in München.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Nicolas Duscha

      Geboren in Israel, zieht Shahk Shapira mit 14 nach Sachsen-Anhalt. Das schlimmste daran für ihn: "Sachsen-Anhalt". Er hat seine Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache: "Warum ist die Männlichkeit weiblich?" und der deutschen Bürokratie. Doch weit schlimmer: er muss Rassismus am eigenen Leib erfahren. Nach einem antisemitischen Angriff in Berlin schreibt er ein Buch über seine Erfahrungen als junger Israeli in Deutschland, die Überlebensgeschichte seines Großvaters mütterlicherseits im Holocaust und die Ermordung seines Großvaters väterlicherseits bei den olympischen Spielen 1972 in München.

      Man könnte ihn Aktivist nennen. Er tut das nicht. Aber er spricht mit seinen Aktionen immer wieder Probleme in der Gesellschaft an: Er sprüht beispielsweise Hass-Kommentare vor die Twitter Zentrale in Deutschland. Selfies, die am Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin entstanden sind, kombiniert er im Projekt Yolocaust mit Bilder aus NS-Vernichtungslagern. Und die Facebook-Gruppen der AfD infiltriert er um "in die rechten Filterblasen" rein zu stechen.

      Beim Zündfunk Netzkongress spricht Shahak Shapira mit Caro Matzko über seine Erfahrungen, seine Motivation und sein Verantwortung als Satiriker.

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      Mittwoch, 08.08.18
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 13.04.2021