• 25.02.2012
      20:15 Uhr
      Rom - Marmor, Macht und Märtyrer (4/4) Das Ende der alten Götter | ARD-alpha
       

      Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie Rom. Die Überreste aus einer fast dreitausendjährigen Geschichte der Stadt am Tiber ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann.

      Samstag, 25.02.12
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie Rom. Die Überreste aus einer fast dreitausendjährigen Geschichte der Stadt am Tiber ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann.

       

      Der Aufstieg und die Entwicklung der Stadt Rom von einfachen Hüttendörfern auf sieben Hügeln zum "Haupt der Welt", zur Metropole eines Weltreiches, ist ein Spiegelbild der damaligen Herrschaftsverhältnisse. Herrschaftsgeschichte, Baugeschichte und Alltagsgeschichte sollen in einen kausalen Zusammenhang gebracht werden. Ein "Presenter" schlägt die Brücke von der Gegenwart zur Vergangenheit, von den Problemen einer modernen Großstadt zu den Problemen einer antiken Kommune.

      Rom ist nicht erst seit Papst Benedikt XVI. eines der beliebtesten Reiseziele, das von Millionen von Pilgern aufgesucht wird. Kaum ein Ort in Europa kann auf eine so reiche und bewegte Geschichte zurückblicken wie die ewige Stadt. Die Überreste einer fast dreitausendjährigen Geschichte ziehen nach wie vor die Besucher in ihren Bann. Von hier begann die Eroberung eines Weltreiches, hier verewigten sich die Cäsaren in einer Fülle imposanter Bauwerke, hier schlug der neue christliche Glaube erste Wurzeln und verbreitete sich dann über das ganze Imperium.

      In ihrer vierteiligen Dokumentation will Elli G. Kriesch Herrschafts-, Bau- und Alltagsgeschichte dieser Hauptstadt der Welt in einen historischen Kontext setzen und dem Zuschauer den neuesten Stand der archäologischen Forschung nahebringen. Nicht nur die Bedeutung einzelner Bauwerke wird dargestellt, sondern auch ihre Funktion in der römischen Gesellschaft erklärt. Wie lebten die Aristokraten, wie die Plebejer? Warum baute man Tempel, Triumphbögen und Siegessäulen? Wie verlief der Alltag in der Stadt auf den sieben Hügeln? Wie entwickelte sich das urbane Leben, Kultur und Unterhaltung? Ein Presenter schlägt dabei die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit, von den Problemen einer modernen Großstadt zu den Problemen einer antiken Kommune. Wie sah die Stadt damals aus und was ist heute noch davon erhalten?

      Die letzte Folge "Das Ende der alten Götter" steht im Zeichen des Niedergangs. Das Imperium bedrohten an der Nordgrenze Germanen, im Osten Hunnen. Untergangsvisionen machten sich in Rom breit. Aus Furcht vor Barbareneinfällen umgab sich die Kapitale mit einem gewaltigen Mauerring, dessen Reste auch heute noch beeindrucken. Trotz dieser Drohkulisse kam es in der Spätantike zu einer kurzen Blüte. Riesige Thermen wurden errichtet. Unter Kaiser Konstantin wandelte sich das Christentum von der Geheim- zur Staatsreligion. Gottesdienste fanden nicht mehr im Verborgenen statt. Prachtvolle Kirchen entstanden jetzt mit kaiserlicher Unterstützung in der ganzen Stadt. Die Gräber der Apostel Petrus und Paulus wurden zum Ziel von Wallfahrten. Die Verehrung von Märtyrerreliquien setzte einen Strom von Pilgern in Gang. Rom wurde zum Zentrum des neuen Glaubens und ist es bis heute geblieben.

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      Samstag, 25.02.12
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
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