• 13.06.2018
      09:45 Uhr
      Heilen mit Musik ARD-alpha
       

      In dem Film aus der Sendereihe des Schulfernsehens werden die unterschiedlichen Aspekte der Therapie mit Musik dargestellt und die positive, oft heilsame Wirkung beim aktiven Musizieren. Gerade Jugendlichen kann die Beschäftigung mit einem Instrument helfen besser mit sich und der Umgebung umzugehen, wie zum Beispiel das Beispiel eines 12jährigen, hyperaktiven Schlagzeug- Wunderkindes zeigt, der schon mit acht Jahren Jahren bei namhaften Jazz-Formationen vorspielte und erfahrene Bandleader verblüffte. Musik gegen ADS/ADHS statt Ritalin, also.

      Mittwoch, 13.06.18
      09:45 - 10:00 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      In dem Film aus der Sendereihe des Schulfernsehens werden die unterschiedlichen Aspekte der Therapie mit Musik dargestellt und die positive, oft heilsame Wirkung beim aktiven Musizieren. Gerade Jugendlichen kann die Beschäftigung mit einem Instrument helfen besser mit sich und der Umgebung umzugehen, wie zum Beispiel das Beispiel eines 12jährigen, hyperaktiven Schlagzeug- Wunderkindes zeigt, der schon mit acht Jahren Jahren bei namhaften Jazz-Formationen vorspielte und erfahrene Bandleader verblüffte. Musik gegen ADS/ADHS statt Ritalin, also.

       

      Mit Medikamenten eine Krankheit zu bekämpfen ist üblich und normal.
      Mit Musik heilen, das klingt zunächst eher nach esoterischem Klimbim statt nach ernsthafter klinischer Medizin. Doch im Bogen-hausener Krankenhaus wird die Heilkraft der Musik seit Jahren nachweislich erfolgreich zur Behandlung von Patienten eingesetzt, die Opfer eines schweren Unfalls waren oder psychische Störungen haben. Wirklich helfen kann Musik aber auch gerade Jugendlichen. So leidet der 12jährige Schlagzeuger Matthew Piekarski an Hyperaktivität. Die Motorik der Bewegungen an den drums hilft ihm das in den Griff zu bekommen und ausserdem produktiv umzusetzen. Inzwischen steht die Band mit dem Altersdurchschnitt von 12-15 Jahren und ihren Eigenkompostionen vor einer überraschenden Karriere als ernst- hafte Musiker und nicht als Boy-Group: Der Film begleitetet die Band u.a. bei ihren Aufnahmen für ihren ersten Tonträger in einem Münchner Studio. Betreut wird die Band von der in Jazz-und Funk-Kreisen sehr bekannten Musikerin Vera Kloß, die die Wirkung der Musiktherapie für den Film bei einer Therapeutin auch selbst erprobt hat. Die Bassistin und Geigerin hat u.a. mit Peter Wölpl und Wolfgang Schmid von der Billy Cobham-Band zusammengearbeitet, leitet workshops und ist ständiger Gast in den renommierten Münchner Jazz-Klubs ("Unterfahrt- Einstein" und Jazz-Bar "Vogler") Zu Wort kommt u.a. der Arzt und Psychotherapeut Gary Fennewald. selbst aktiver Musiker, der seinen Patienten empfiehlt, aktiv zu musizieren-gleich auf welchem Niveau- und damit schon verblüffende Heilerfolge erzielt hat.

      In dem 15-minütigen Film geht es auch um die Ursprünge der Musiktherapie, die in graue Vorzeit zurückreichen. So fanden Wissenschaftler heraus, dass unsere Vorfahren ihre Höhlen nach musikalischen Gesichtspunkten, also nach der unterschiedlichen Akustik für ihre Gesänge nutzten und für Heil-Zeremonien gezielt suchten, lange bevor sich die menschliche Sprache aus der Imitation von Tierlauten entwickelt hatte. Am Anfang war das Wort, dieses Bibel- Zitat, lässt sich nach dem heutigen Forschungstand eher als "am Anfang war der Gesang" interpretieren.

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