• 20.05.2018
      22:00 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | ARD-alpha
       

      Themen:

      • Wichtig oder egal? NDR-Debatte über Rechtschreibung
      • Stadt, Land, Haus: Wie Hann. Münden seine Fachwerkbauten rettet
      • Zu wenig Geld, zu wenig Lehrer, zu wenige Ideen: Ist Inklusion an Schulen gescheitert?
      • Gemeinsam fürs Goetheviertel: Julia Westlake unterwegs in Bremerhaven
      • Über die Liebe zum Reggae: eine gemeinsame CD von Sting und Shaggy
      • Wahr. Schön. Gut: satirisch durch die Kulturwoche

      Sonntag, 20.05.18
      22:00 - 22:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Wichtig oder egal? NDR-Debatte über Rechtschreibung
      • Stadt, Land, Haus: Wie Hann. Münden seine Fachwerkbauten rettet
      • Zu wenig Geld, zu wenig Lehrer, zu wenige Ideen: Ist Inklusion an Schulen gescheitert?
      • Gemeinsam fürs Goetheviertel: Julia Westlake unterwegs in Bremerhaven
      • Über die Liebe zum Reggae: eine gemeinsame CD von Sting und Shaggy
      • Wahr. Schön. Gut: satirisch durch die Kulturwoche

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Katja Theile
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      • Wichtig oder egal? NDR-Debatte über Rechtschreibung

      "Rhythmus" oder "Rythmus", "wieder" oder "wider", "das" oder "dass"? Die deutsche Rechtschreibung bereitet vielen Menschen Schwierigkeiten, Muttersprachlern und Migranten, Erwachsenen und Kindern. Universitäten und Arbeitgeber beklagen das Rechtschreibniveau ihrer Bewerber. Eine Studie (IQB-Bildungstrends) von 2017 kam zu dem Ergebnis, dass Viertklässler zu schlecht schreiben, Eltern und Bildungsexperten sprechen gar von einer "Rechtschreibkatastrophe" an deutschen Grundschulen. Wächst eine Generation heran, die kaum in der Lage ist, fehlerfrei zu schreiben? Wie lernen Kinder am besten schreiben? Welchen Einfluss haben digitale Medien auf die Rechtschreibung bei Erwachsenen? Um solche Fragen geht es bei der NDR Debatte im Juni: "Rechtschreibung: wichtig oder egal?" "Kulturjournal"- Reporter Dirk Böge macht den Praxistest: Wie gut schreiben die Norddeutschen?

      • Stadt, Land, Haus: Wie Hann. Münden seine Fachwerkbauten rettet

      Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Da sanieren engagierte Bürger, unterstützt von lokalen Handwerksbetrieben und Arbeitspraktikanten, alte, denkmalgeschützte Fachwerkhäuser. Ehrenamtlich und kostenlos. Tatsächlich passiert genau das im südniedersächsischen Hann. Münden. Eine Bürgergenossenschaft hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Altstadt am Leben zu halten: mit belebten und schönen Häusern und mit einem neuen Geist. Im zweiten Teil der Reihe "Stadt. Land. Haus." ist das "Kulturjournal" auf einer Baustelle mit dabei und spricht mit den Ehrenamtlichen. In vier Folgen fragt das "Kulturjournal" in diesen Wochen: Wie möchten wir gern wohnen und leben? Und wie sieht die Realität in Städten und auf dem Land aus? Dabei werden die vielfältigen Probleme angesprochen und gleichzeitig Lösungen gezeigt: Wie kann günstiger Wohnungsraum geschaffen werden? Was macht das Dorfleben attraktiv? Wo können sich Bürger einbringen? Und wie verhält es sich mit dem Denkmalschutz?

      • Zu wenig Geld, zu wenig Lehrer, zu wenige Ideen: Ist Inklusion an Schulen gescheitert?

      Dass eine Schulleiterin gegen Inklusion klagt wie vor Kurzem in Bremen, ist wohl ein Einzelfall in Deutschland. Doch es gibt viele Eltern und Lehrer, die es für keine gute Idee halten, Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam zu unterrichten. Denn oft fehlt es an dem dafür notwendigen Geld und zusätzlichem Lehrpersonal. Deutschland hat die UN-Behindertenrechtskonvention unterschrieben und sich damit verpflichtet, das Menschenrecht auf gleichberechtigte Teilhabe umzusetzen, für ein gemeinsames Leben aller Menschen, mit und ohne Behinderungen. Doch wie sieht die Praxis in den Schulen aus? Das "Kulturjournal" hat einen Jungen mit Asperger-Syndrom besucht, der seit zwei Jahren allein zu Hause am Computer lernt, per Skype mit zugeschaltetem Lehrer, weil er mit der Schule und die Schule mit ihm überfordert war.

      • Gemeinsam fürs Goetheviertel: Julia Westlake unterwegs in Bremerhaven

      Leerstand, zerfallende Häuser, Müll auf den Straßen. Das Goetheviertel in Bremerhaven-Lehe war lange als "Problemviertel" verschrien. Viele Arbeitslose und verschuldete Menschen wohnen hier, die "BILD"-Zeitung schrieb sogar vom "ärmsten Stadtteil Deutschlands". Doch Anwohner, ein engagierter Investor, die Stadt und Künstler kämpfen gemeinsam für das Viertel: Schulen wurden saniert, ein Künstlerhaus gegründet, Studentenwohnungen konzipiert, Treffpunkte für die Bürger eingerichtet. Die Bevölkerungsstruktur soll besser vermischt werden, leer stehende Häuser wieder attraktiv für neue Mieter werden. Vernetzt werden die Aktivitäten von der Quartiermeisterin Brigitte Hawelka. Sie führt "Kulturjournal"-Moderatorin Julia Westlake durch das Goetheviertel und stellt Initiativen vor.

      • Über die Liebe zum Reggae: eine gemeinsame CD von Sting und Shaggy

      Weltstar Sting, Ex-The-Police-Sänger und "Englishman in New York" nach einem seiner Titel, und Shaggy, der jamaikanische "Mr. Lover", haben ein gemeinsames Album produziert. Was führt die beiden unterschiedlichen Musiker zusammen? Jamaika, die Insel, auf der für Sting alles anfing, die Liebe zum Reggae, aber auch das humanitäre Engagement, für das beide nicht nur auf der Bühne stehen. Ihr gemeinsames Album "44/876", benannt nach den Telefonvorwahlen von Großbritannien und Jamaika, ist vor Kurzem erschienen: gut gelaunte Reggae-Grooves, melancholisch-jazzige Songs und auch sentimentale Nachdenklichkeit. Für Sting schließt sich mit dem neuen Album ein Kreis: Auf Jamaika hat er mit The Police begonnen, jetzt kehrt er zur Leichtigkeit des Reggae zurück, der sonnige Optimismus der Musik ist kein Eskapismus, er ist getragen von einer lebensfrohen, antiautoritären Botschaft.

      • Wahr. Schön. Gut: satirisch durch die Kulturwoche

      Julia Westlake kämpft sich durch die High- und Lowlights der Kulturwoche. Wer hat besonders aufgeregt? Was hat amüsiert? Und wo lauert die nächste Gefahr für Kunst, Kultur und Gesellschaft? Mini-Verrisse über skurrile Abgründe der menschlichen Schaffenskraft: Julia Westlake sucht das Wahre, Schöne, Gute und findet oft das Gegenteil.

      Das Kulturjournal berichtet über Neues aus der norddeutschen und internationalen Kulturszene.

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