• 17.05.2018
      14:15 Uhr
      So isst Israel (2/3) Von den Judäischen Hügeln zum See Genezareth | ARD-alpha
       

      In der zweiten Folge von „So isst Israel“ reist Tom Franz von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden Israels nach Galiläa und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer.

      Donnerstag, 17.05.18
      14:15 - 15:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      In der zweiten Folge von „So isst Israel“ reist Tom Franz von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden Israels nach Galiläa und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Mica Stobwasser
      Louis Saul

      In der zweiten Folge von „So isst Israel“ reist Tom Franz von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden Israels nach Galiläa und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer.

      Heute zählt heute der Mann mit dem Prophetenbart zu den besten Käseproduzenten der Welt und ist ein origineller Lebensphilosoph. Dort lernt Tom auch Shais Freund Yftach Bereket kennen. Der Bäcker ist einer der Väter der wachsenden veganen Szene in Israel und nutzt Shais Erdofen, um sein Brot zu backen: nicht irgendein Brot, sondern „Nahrung für Körper und Geist“, gefüllt mit in Weinbrand getränkten Feigen und Mandelmarzipan.

      Die slowfood Produzenten der Region veranstalten regelmäßig einen Markt in Abu Gosh, einem arabischen Dorf 10 Kilometer weiter. Die palästinensischen Israelis pflegen dort seit Jahren beste kulinarische Beziehungen mit ihren jüdischen Nachbarn. Tom trifft Amit Cohen von den Chefs for Peace, einer Gruppe jüdischer, christlicher und muslimischer Köche. Sie nutzen ihre Kochkunst, um Menschen unterschiedlichen Glaubens an einen Tisch zu bringen. Nicht nur für die Friedensköche ist Esskultur ein Türöffner. Der Reiseveranstalter Breaking Bread Journeys bietet sogar kulinarische Touren in die Palästinensergebiete an.

      Die Jüdin Elisa Moed und die Palästinenserin Christina Samara organisieren kulinarische Begegnungen mit Einwohnern auf beiden Seiten des Heiligen Lands und nehmen Tom mit auf eine Tour ins Palästinensergebiet. Gemeinsam besuchen sie einen jüdischen Winzer im Westjordanland, der in der israelischen Siedlung Har Bracha koscheren Wein produziert..

      Der Film streift die Konflikte der Region, erzählt aber auch die völkerversöhnende Liebesgeschichte des Arabers Yakub Barhum, der unbedingt die jüdische Köchin Michal Baranes heiraten wollte. Tom besucht das ungewöhnliche Paar in dem arabischen Dorf
      Ein Rafa abseits von Jerusalem. Der Traum vom Frieden im Nahen Osten - Michal und Yakub haben ihn in ihrem kleinen Restaurant Magda ganz unaufgeregt verwirklicht.

      Die kulinarische Reise geht weiter nach Galiläa, das heute zu den besten Weinanbaugebiete in Israel zählt. An der Grenze zum Libanon hilft Tom bei der Weinlese der Tulip Winery. Der junge Besitzer Roy Itzhaki hat mit Tulip eine Vision verwirklicht: Er produziert Spitzenwein mit Mitarbeitern, die geistig behindert sind. Nächste Station der filmischen Reise ist das Dorf Peki`in auf den malerischen Hügeln im oberen Galiläa: Peki´in ist eine Heimat der Drusen, und Tom kostet das typische Pitabrot, riesige Fladen, die überall im Dorf auf offenen Kugelöfen gebacken werden.

      Mit am Tisch sitzt Oma Jamila, eine geachtete Drusin, die ihm erzählt, wie hier im Dorf seit Jahrhunderten Drusen, Muslime, Christen und Juden zusammen leben. Letzte Station dieser Folge ist der See Genezareth, das größte Süßwasserreservoir Israels. Der Fischer Menachem erzählt von der besonderen Magie des Sees, die sich für gläubige Christen vor allem am Nordostufer entfaltet.

      Im Kloster Tabgha zeigt Pater Nikodemus Tom die berühmten Mosaike und den Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5000 Menschen. Heute kümmern sich die Benediktinermönche darum, dass benachteiligte Familien aller Glaubensrichtungen hier ein wenig Erholung finden.

      alpha-expedition: Israel

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