• 06.07.2011
      16:00 Uhr
      alpha-Campus Forschung und Gesellschaft: Überleben im Klimawandel - Wie Wälder wachsen und Felder gedeihen | ARD alpha
       

      Es geht um nicht weniger als den Erhalt der Menschheit. Wie kann der Mensch die Welt als Lebensgrundlage erhalten angesichts Klimawandels und Ressourcenverknappung?

      Mittwoch, 06.07.11
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Es geht um nicht weniger als den Erhalt der Menschheit. Wie kann der Mensch die Welt als Lebensgrundlage erhalten angesichts Klimawandels und Ressourcenverknappung?

       

      Wissenschaftler versuchen "nachhaltiges Verhalten zu definieren und in die Realität umzusetzen. In einem Punkt sind sich die Forscher einig: Die Erde als Daseinsgrundlage des Menschen kann nur dann dauerhaft erhalten werden, wenn ein Umdenken in mehreren Bereichen einsetzt in der Ökologie, in der Energiepolitik und im sozialen Leben. Die dreiteilige Sendereihe "Überleben im Klimawandel setzt sich mit diesen Bereichen auseinander.

      Teil 1 der Reihe beschäftigt sich mit dem Thema Ökologie. Das Ziel steht fest: mit der Umwelt und den Ressourcen so umzugehen, dass auch künftige Generationen noch auf der Erde leben können. Exemplarisch wird die Arbeit von drei Wissenschaftlern vorgestellt, die mit unterschiedlichen Mitteln und Denkansätzen versuchen, die Natur zu schützen: Der Waldwachstumskundler Prof. Manfred Schölch (FH Weihenstephan) baut mit seinen Studenten Waldgebiete so um, dass sie den Klimawandel überstehen können, der Lehrstuhl-Inhaber für Ökologischen Landbau Prof. Kurt Jürgen Hülsbergen (TU München) hat ein Umwelt- und Betriebsmanagementsystem entwickelt, das nachhaltiges Bewirtschaften in der Landwirtschaft analysieren und verbessern soll, der Physiker Prof. Hans-Peter Dürr fordert, aufbauend auf der Erkenntnis, dass die Natur nicht beherrschbar ist, neues Denken und Handeln.

      Prof. Manfred Schölch möchte den Wald in Bayern für die Gegebenheiten der Zukunft rüsten, das heißt vor allem Fichte in Monokultur muss in vielen Gebieten Mischwäldern weichen. Er zeigt seinen Studenten, worauf es beim Waldumbau ankommt und blickt bei der Suche nach Lösungen für den Wald der Zukunft auch auf Baumarten, die aus dem warmen Ausland kommen.

      Prof. Kurt Jürgen Hülsbergen erforscht, wie die Landwirtschaft nachhaltiger werden kann. Er hat hierfür das Umwelt- und Betriebsmanagementsystem "Repro entwickelt. Der Experte für ökologischen Landbau kann berechnen, wie sich die landwirtschaftliche Produktion auf die Umwelt auswirkt: wo Treibhausgase entstehen, wie viel Energie verbraucht wird, wie sich Bodenfruchtbarkeit, Erosion oder auch Biodiversität entwickeln. Wie schafft er es, die Komplexität der Umwelt in einem System einzufangen? Und wie viel bringt es dem Landwirt und der Natur? Die Öko-Landwirtin Bernadette Lex kann diese Frage am Ende des Filmes beantworten. Sie nimmt teil an einem Forschungsprogramm, das Hülsbergen mit der Hofpfisterei durchführt. Die Bäckereikette will wissen, wo sich ihre Landwirte bzgl. Nachhaltigkeit befinden und wo sie sich verbessern können.

      Prof. Hans-Peter Dürr hat es aufgegeben, die Natur wissenschaftlich erfassen zu wollen. Als langjähriger, enger Mitarbeiter des Nobelpreisträgers Werner Heisenberg war er mit dabei, als die "neue Physik das materialistische Weltbild einriss. Er fordert ein Leben im Einklang mit der Natur.

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      Mittwoch, 06.07.11
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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