• 18.04.2018
      22:15 Uhr
      Campus REPORTAGE Future Kids (3) - Was Kinder prägt - Sprachliche Bildung und Interkulturelle Kompetenz | ARD-alpha
       

      Die Fähigkeit, sich in verschiedenen Welten zurechtzufinden und kulturelle Unterschiede zu bewältigen, ist eine Kompetenz, die im Kindesalter als selbstverständlich angenommen wird. Der Schlüssel dazu liegt in der Kommunikation. Doch die Sprachkenntnisse der Kinder in Deutschland sind miserabel. Schon im Kindergarten treffen unzählige Nationen aufeinander. Welche Chancen bietet die kulturelle Vielfalt? Wie können neue Bildungskonzepte die Neugierde der Kleinsten sinnvoll einbeziehen? Der Film macht sich auf eine spannende Spurensuche.

      Mittwoch, 18.04.18
      22:15 - 22:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Die Fähigkeit, sich in verschiedenen Welten zurechtzufinden und kulturelle Unterschiede zu bewältigen, ist eine Kompetenz, die im Kindesalter als selbstverständlich angenommen wird. Der Schlüssel dazu liegt in der Kommunikation. Doch die Sprachkenntnisse der Kinder in Deutschland sind miserabel. Schon im Kindergarten treffen unzählige Nationen aufeinander. Welche Chancen bietet die kulturelle Vielfalt? Wie können neue Bildungskonzepte die Neugierde der Kleinsten sinnvoll einbeziehen? Der Film macht sich auf eine spannende Spurensuche.

       

      Die Fähigkeit, sich in verschiedenen Welten zurechtzufinden und kulturelle Unterschiede zu bewältigen, ist eine Kompetenz, die im Kindesalter als selbstverständlich angenommen wird. Der Schlüssel dazu liegt in der Kommunikation. Doch die Sprachkenntnisse der Kinder in Deutschland sind miserabel. Schon im Kindergarten treffen unzählige Nationen aufeinander. Welche Chancen bietet die kulturelle Vielfalt? Wie können neue Bildungskonzepte die Neugierde der Kleinsten sinnvoll einbeziehen? Der Film macht sich auf eine spannende Spurensuche.

      Das Gehirn eines Kindes hat Platz für viele Sprachen! Eine gute Beherrschung der deutschen Sprache ist die Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg. Um eine Sprache zu lernen, brauchen Kinder vor allem soziale Kontakte. Der Fernseher oder Kassettenrekorder mag ihnen zwar auch Geschichten erzählen, aber er fordert sie nicht dazu auf, sich selbst zu äußern, zu antworten oder Fragen zu stellen. Lesen gehört immer seltener zum häuslichen Alltag: Studien zufolge wird nur noch in jeder dritten Familie vorgelesen. Die Soziologin Monika Soltendieck erklärt die Bedeutung von "Literacy" (kurz Lese- und Schreibkompetenz) und zeigt, wie man selbst fremdsprachige Bücher gestaltet.

      Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung wächst zwei- oder mehrsprachig auf. Kinder, die in jungen Jahren mehrsprachig aufwachsen, sind geistig flexibler und leistungsfähiger in ihrer Wahrnehmung. Doch hierzulande wird Mehrsprachigkeit immer noch als etwas Außergewöhnliches betrachtet. Die große Bildungschance durch Bilingualität - in einer zunehmend mobilen Gesellschaft - wird meist nicht mit Migrantenkindern assoziiert, sondern eher mit "frühem Spracherwerb" und "internationalen Schulen". Migrantenkinder werden oft als "sozial-schwach und bildungsfern" abgestempelt. Die Philologin Michaela Ulich hofft, dass es für eine fundierte sprachliche Bildung in Deutschland noch nicht zu spät ist - und setzt auf interkulturelle Kompetenz. Der Film stellt exemplarisch drei Kinder aus Migrantenfamilien vor. An ihrem Beispiel lässt sich gut belegen, dass Vielfalt eine Chance ist!

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