• 21.04.2021
      11:30 Uhr
      RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! Autokraten - Brexit - Schuldenkrise: Europas Demokratie in Gefahr? | ARD-alpha
       

      Einst große Errungenschaft nach zwei verheerenden Weltkriegen und nun womöglich ein Auslaufmodell? Wie steht es um die EU angesichts von Brexit, Schuldenkrise und autokratischen Mitgliedsstaaten wie Polen?

      Mittwoch, 21.04.21
      11:30 - 12:05 Uhr (35 Min.)
      35 Min.

      Einst große Errungenschaft nach zwei verheerenden Weltkriegen und nun womöglich ein Auslaufmodell? Wie steht es um die EU angesichts von Brexit, Schuldenkrise und autokratischen Mitgliedsstaaten wie Polen?

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Rainer Jilg

      Die Mehrheit der Menschen in Europa will laut Umfragen ein progressives, weltoffenes und fortschrittliches Europa, so wie es in der EU-Charta festgehalten ist. Ein demokratisches Europa auf dem Grundsatz von Menschenwürde, Freiheit, Gleichheit und Solidarität.
      Und doch steckt Europa in der Krise. Nach immensen Belastungen durch die hohe Verschuldung Griechenlands muss die EU nun den Brexit verkraften. Außerdem stellen besorgniserregende Entwicklungen im Mitgliedsland Polen die europäische Solidargemeinschaft auf die Probe. Das dortige Verfassungsgericht wurde entmachtet, die öffentlichen Medien in Polen stehen immer stärker unter der Kontrolle der Regierung und kritische Beamte werden entlassen.
      Droht der Zerfall des demokratischen Europas? Die Reportage "Autokraten - Brexit - Schuldenkrise: Europas Demokratie in Gefahr?" blickt aus der Perspektive einzelner Europäerinnen und Europäer auf diese Fragen.
      Moderator Rainer Maria Jilg trifft zum Beispiel die Polin Beta Sailer, die bereits seit vielen Jahren im Landkreis Dachau lebt und sich für die Initiative "Demokratie leben!" einsetzt. Der Ire Paul Daly, Pub-Inhaber in Deutschland, spricht über sein Heimatland, das durch den Beitritt in die EU zum drittreichsten Land der Gemeinschaft aufsteigen konnte.
      In Manchester befragt Rainer Maria Jilg eine junge Familie, die gegen den Brexit gestimmt hat, wie es aus deren Sicht zum Votum gegen die EU kommen konnte. Die Münchner Band "Grexit" und ein griechischer Taxifahrer erzählen vom Alltag ihrer Familien und Freunde in Griechenland. Aus ihrer persönlichen Sicht versuchen sie zu erklären, warum sich viele Griechen weniger Einfluss der EU in ihrem Land wünschen und manche sogar den Ausstieg aus der EU-Währungsunion. Doch vielleicht sind das alles nur Rückschläge auf dem Weg zum großen Ziel: Die vereinigten Staaten von Europa?

      "RESPEKT" will dazu beitragen, Demokratie, Grund- und Menschenrechte nicht nur als abstrakte Begriffe zu verstehen, sondern als Werte des gemeinschaftlichen Lebens.
      Die Online-Videos und TV-Reportagen überprüfen Vorurteile und Klischees wie Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit, Homophobie oder Sexismus. Die Presenter Sabine Pusch, Rainer Maria Jilg und der aus Syrien stammende Schauspieler Ramo Ali treffen Menschen, die sich für Weltoffenheit und Toleranz einsetzen. Mit Ironie und in lockerem Ton zeigen sie, wie Grundwerte und Menschenrechte im Alltag gelebt werden können - und warum wir alle von einem solidarischen Miteinander profitieren. Umfragen mit Passanten ergänzen den Blick auf das jeweilige Thema. Eine "Zahlen und Fakten"-Rubrik hilft dabei, die unterschiedlichen Standpunkte zu beurteilen und sich eine fundierte Meinung zu bilden.

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