• 28.02.2021
      10:30 Uhr
      So isst Israel (2/3) Von den Judäischen Hügeln zum See Genezareth | ARD-alpha
       

      In der zweiten Folge von "So isst Israel" reist Tom Franz von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden Israels nach Galiläa und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Heute zählt der Mann mit dem Prophetenbart zu den besten Käseproduzenten der Welt und ist ein origineller Lebensphilosoph. Dort lernt Tom auch Shais Freund Yftach Bereket kennen.

      Sonntag, 28.02.21
      10:30 - 11:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      In der zweiten Folge von "So isst Israel" reist Tom Franz von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden Israels nach Galiläa und trifft auf Menschen, die spannende Antworten auf die Frage nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Heute zählt der Mann mit dem Prophetenbart zu den besten Käseproduzenten der Welt und ist ein origineller Lebensphilosoph. Dort lernt Tom auch Shais Freund Yftach Bereket kennen.

       

      Stab und Besetzung

      Regie Mica Stobwasser
      Louis Saul

      Tom Franz hat geschafft, worum sich Deutschland seit 70 Jahren bemüht - er hat das Bild der Deutschen in Israel verändert. Nicht mit großen Reden, sondern mit Kochen. Der sympathische Rheinländer kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show "Masterchef" mit 52 Prozent die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte. "Heute", sagte eine Jurorin, "kann man wieder an einen Deutschen denken und dabei lächeln."

      Auf seiner dreiteiligen Reise zeigt Tom Franz ein Israel der Sinnesfreuden und Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. Was alle Israelis eint, ist die Liebe zum Essen. Die jüdische Küche entwickelte sich in zweitausend Jahren Diaspora und ist beeinflusst von den unterschiedlichen Kulturen, in denen die Juden lebten. Aus der ganzen Welt brachten die jüdischen Einwanderer ihre Spezialitäten und Traditionen mit nach Israel. Das Heilige Land wurde so kulinarisch ein Schmelztiegel: Der Geschmack Israels reicht von russisch-polnisch bis orientalisch.

      Wandel gehört bei Tom Franz zur Lebensroutine: Als Sohn katholischer Eltern in Erftstadt bei Köln aufgewachsen, Jurastudium mit erfolgsversprechendem Prädikatsexamen. Doch sein Herz hängt seit einem Schüleraustausch in den 80er Jahren an Israel. 2004 packt Tom Franz zum Entsetzen seiner Eltern seine Sachen, zieht nach Tel Aviv und konvertiert zum Judentum. Drei Jahre lernte der Deutsche, bis die Rabbiner ihn in ihre jüdische Gemeinde aufnahmen. Zum Judentum gehört für Tom Franz auch, koscher zu kochen und nach den Regeln der jüdischen Speisegesetze zu leben. Dass ausgerechnet ein Deutscher den Israelis ihre jüdische Esstradition wieder schmackhaft macht, scheint Teil eines völkerverbindenden Lebensweges. Der führte ihn auch zu seiner Frau Dana: Tom, der Konvertit, heiratete eine Israelin, die aus einer Familie von Holocaustüberlebenden stammt.

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