• 27.02.2021
      23:50 Uhr
      Maria Theresia - Vermächtnis einer Herrscherin Ein Film von Georg Riha | ARD-alpha
       

      Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Zum Maria Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.

      Samstag, 27.02.21
      23:50 - 00:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Zum Maria Theresien-Jahr 2017 zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit fantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte.

       

      In eine Zeit der Umbrüche als Tochter von Kaiser Karl VI. und Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel geboren, wird Maria Theresia durch das Fehlen eines männlichen Erbfolgers - und ohne zur Herrscherin erzogen worden zu sein - zur Monarchin.

      Der Film "Maria Theresia - Vermächtnis einer Herrscherin" spannt einen opulenten Bilderbogen zwischen den Orten ihres Wirkens in Wien und Niederösterreich: von Schloss Schönbrunn über die Hofburg (inklusive Silberkammer) bis ins Marchfeld nach Schloss Hof und Niederweiden, aber ebenso in den Süden nach Wiener Neustadt und Laxenburg. Die als Pietas Austriaca bezeichnete Habsburgische Frömmigkeit wird über einen Ausflug nach Klosterneuburg thematisiert.

      Die Regentin kommt im Film über weite Strecken selbst zu Wort: in Originalzitaten aus Briefen und Dokumenten, gelesen von Kammerschauspielerin Andrea Eckert. Dieser sehr persönliche Zugang gewährt Einblicke ebenso in die Instruktionen, die Maria Theresia ihren Kindern über ihr Verständnis von Herrschaft gab, und zeigt auch - gerade an jenen Passagen, die ihre Beziehung zu ihrem über alles geliebten Gemahl Franz I. Stephan von Lothringen beleuchten - jene Seite, die schon im Prunksarkophag in der Wiener Kapuzinergruft, der noch zu Lebzeiten des Paares geschaffen wurde, zum Ausdruck kommt: eine glücklichen Verbindung zwischen zwei Menschen, sowohl im Privaten als auch am Herrschaftsthron. Thema: "Mythos Habsburg"

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      Samstag, 27.02.21
      23:50 - 00:35 Uhr (45 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 10.05.2021