• 14.02.2021
      19:15 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Schwebefähre in Portugalete (Spanien) - Wenn Brücken Gondeln tragen | ARD-alpha
       

      Anfangs war sie nur ein kühner Einfall des Architekten, am Ende eine Sensation. Denn eine solch eigenwillige Konstruktion zur Überquerung eines Flusses hatte die Welt noch nicht gesehen. Bis heute ist die "Puente Vizcaya", die 1893 in Portugalete ihren Betrieb aufnahm, eine der Attraktionen im Baskenland. Auch weil sie noch immer funktioniert und ihre Gondel rund um die Uhr über den Fluss schwebt.

      Sonntag, 14.02.21
      19:15 - 19:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      Stereo

      Anfangs war sie nur ein kühner Einfall des Architekten, am Ende eine Sensation. Denn eine solch eigenwillige Konstruktion zur Überquerung eines Flusses hatte die Welt noch nicht gesehen. Bis heute ist die "Puente Vizcaya", die 1893 in Portugalete ihren Betrieb aufnahm, eine der Attraktionen im Baskenland. Auch weil sie noch immer funktioniert und ihre Gondel rund um die Uhr über den Fluss schwebt.

       

      Am Anfang war sie nur ein kühner Einfall des Architekten Alberto de Palacio. Am Ende war sie eine Sensation. Denn eine solch eigenwillige Konstruktion zur Überquerung eines Flusses hatte die Welt noch nicht gesehen.
      Bis heute ist die "Puente Vizcaya", die 1893 in Portugalete bei Bilbao ihren Betrieb aufnahm, eine der größten Attraktionen im Baskenland. Auch weil sie noch immer funktioniert und ihre Gondel rund um die Uhr über den Fluss Nervíon schwebt. Schwebefähre wird sie im Deutschen genannt, obwohl es eindeutig eine Gondel ist, die Menschen und Fahrzeuge hin und her transportiert. Auf jeden Fall hat die schwebende Hängebrückengondel Technikgeschichte geschrieben. Ein kleines Kapitel nur, denn die 20 weiteren Schwebefähren, die nach dem spanischen Vorbild weltweit gebaut wurden, blieben Exoten im Brückenbau.

      Neben ihrem pragmatischen Nutzen sollte die gigantische Stahlfachwerk-Konstruktion auch einen "eleganten und grandiosen Akzent" an der Bucht von Biscaya setzen, wie Palacio zitiert wird. Er wollte mit dem sogenannten Wunder der Ingenieurskunst auch ein Symbol für eine ganze Region schaffen. Das ist ihm auf besondere Weise gelungen. Hunderte von Tonnen Eisen stecken in diesem Brückenkunstwerk, das damit auch zu einem Paradebeispiel für die technische Baukunst Ende des 19. Jahrhunderts wurde.

      Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

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