• 07.02.2021
      14:00 Uhr
      "Konfuzius sagt..." (1/4) Deutschland/China 2014 | ARD-alpha
       

      In der vierteiligen Reihe "Konfuzius sagt " widmet sich die erste Folge dem Leben und Wirken des chinesischen Philosophen. Darin begeben sich der in Niederbayern geborene Sinologieprofessor Thomas O. Höllmann und die aus Südchina stammende Journalistin Sha Hua auf eine Reise durch die bayerische Partnerprovinz Shandong, in der der berühmte Philosoph in der Zeit von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. gewirkt haben soll.

      Sonntag, 07.02.21
      14:00 - 14:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      In der vierteiligen Reihe "Konfuzius sagt " widmet sich die erste Folge dem Leben und Wirken des chinesischen Philosophen. Darin begeben sich der in Niederbayern geborene Sinologieprofessor Thomas O. Höllmann und die aus Südchina stammende Journalistin Sha Hua auf eine Reise durch die bayerische Partnerprovinz Shandong, in der der berühmte Philosoph in der Zeit von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. gewirkt haben soll.

       

      In der vierteiligen Reihe "Konfuzius sagt " widmet sich die erste Folge dem Leben und Wirken des chinesischen Philosophen. Darin begeben sich der in Niederbayern geborene Sinologieprofessor Thomas O. Höllmann und die aus Südchina stammende Journalistin Sha Hua auf eine Reise durch die bayerische Partnerprovinz Shandong, in der der berühmte Philosoph in der Zeit von 551 v. Chr. bis 479 v. Chr. gewirkt haben soll.

      Im Vordergrund stehen dabei vier Fragen: Was wissen wir überhaupt über Konfuzius? In welchen Lebensbereichen finden wir seine Weisheiten? Ist der Konfuzianismus eine Philosophie oder eine Religion? Welche Rolle spielen die Erkenntnisse des Meisters im China des 21. Jahrhunderts?

      Für diese Fragen steuert der Professor vor allem sein Wissen über das alte China bei und Sha Hua die gelebte Gegenwart. Eine unschlagbare und streckenweise sehr humorvolle deutsch-chinesische Kombination.

      Die Reise führt unter anderem nach Qufu, der Stadt, in der Konfuzius geboren wurde, in der er auch starb. Sie ist die Kultstätte des modernen Konfuzianismus. Ein Wallfahrtsort mit über 16 Millionen Besuchern pro Jahr. Die riesigen Tempelanlagen zählen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ein Drittel der Bevölkerung Qufus betrachtet den großen Meister als ihren direkten Vorfahren.

      Die Grundfragen sind in allen vier Folgen gleich: Wie viel Konfuzius gibt es noch im schnelllebigen China der Gegenwart? Wie weit lassen sich die Überlegungen des antiken Philosophen in die kommunistische Staatsideologie integrieren? Lassen sie sich gar instrumentalisieren? Was bedeuten seine Weisheiten für die Gesellschaft, den Staat und das Gemeinwohl in einer eher konsumorientiert anmutenden Welt? Erziehen sie zur Toleranz oder dienen sie in erster Linie zur Stabilisierung des eigenen Wertesystems? Darauf werden in Dialog und Disput zwischen den Protagonisten Antworten gesucht.

      Die vier Folgen der Reihe beschäftigen sich mit den Themenbereichen:

      • Der Philosoph und seine Lehre
      • Die Gesellschaft
      • Politik
      • Der Lebenszyklus von der Wiege bis zur Bahre

      Konfuzius ging es weniger um eine Schilderung der Lebensumstände seiner Zeit, denn um ethisch begründete Forderungen, die er an den Menschen richtete. Sein Credo: Die Welt ist so wie sie ist, und in ihr muss rational und pragmatisch gehandelt werden. Der Film versucht diese Perspektive zu vermitteln: wenn nötig mit großem Ernst, bevorzugt aber mit ironischer Distanz und leichter Hand.

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      Sonntag, 07.02.21
      14:00 - 14:30 Uhr (30 Min.)
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      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 10.05.2021