• 17.01.2021
      19:30 Uhr
      RESPEKT - Demokratische Grundwerte für alle! Judenhass - was tun gegen eine mörderische Ideologie? | ARD-alpha
       

      Laut einer aktuellen Studie denkt ein Viertel der Deutschen antisemitisch. Warum Antisemitismus (immer noch) so häufig vorkommt und wie er am besten zu bekämpfen, will Christina Wolf für "Respekt" herausfinden. Sie besucht verschiedene jüdische Gemeinden, spricht mit einer Antisemitismusforscherin und erfährt, wie sich legitime Kritik an der israelischen Politik von Antisemitismus unterscheiden lässt. Um den jüdischen Alltag selbst mitzuerleben, mietet sie sich schließlich einen Juden von dem Bildungs-Projekt "Rent a Jew".

      Sonntag, 17.01.21
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Laut einer aktuellen Studie denkt ein Viertel der Deutschen antisemitisch. Warum Antisemitismus (immer noch) so häufig vorkommt und wie er am besten zu bekämpfen, will Christina Wolf für "Respekt" herausfinden. Sie besucht verschiedene jüdische Gemeinden, spricht mit einer Antisemitismusforscherin und erfährt, wie sich legitime Kritik an der israelischen Politik von Antisemitismus unterscheiden lässt. Um den jüdischen Alltag selbst mitzuerleben, mietet sie sich schließlich einen Juden von dem Bildungs-Projekt "Rent a Jew".

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Christina Wolf

      Laut einer aktuellen Studie denkt ein Viertel der Deutschen antisemitisch. Warum Antisemitismus (immer noch) so häufig vorkommt und wie er am besten zu bekämpfen, will Christina Wolf für "Respekt" herausfinden.
      Dazu forscht sie erst nach, wann und wie Antisemitismus entstanden ist - eine unselige Geschichte, die fast bis Christi Geburt zurückreicht.
      Um den modernen jüdischen Alltag kennenzulernen, besucht Christina Wolf die eher traditionelle Israelitische Kultusgemeinde in München. Und sie besucht die liberale jüdische Gemeinde Beth Shalom, die das Judentum bewusst "liberal" und "zeitgemäß" interpretiert. Im Gespräch mit Jüdinnen und Juden erfährt die Moderatorin, welche Erfahrungen sie im Alltag mit Antisemitismus gemacht haben. Die Rubrik "Zahlen und Fakten" zeigt die Entwicklung antisemitischer Übergriffe.
      Antisemitismus hat aber auch andere Erscheinungsformen. Häufig "tarnt" er sich als Kritik an der Politik Israels. Die Grenze zwischen legitimer politischer Kritik und Antisemitismus ist meist nicht leicht zu erkennen. Christina Wolf will mehr erfahren und reist nach Berlin, um eine Antisemitismusforscherin zu treffen. Um den jüdischen Alltag auch einmal selbst mitzuerleben, mietet sie sich kurzerhand einen Juden. "Rent a Jew" nennt sich ein Projekt, das Begegnungen von jüdischen und nichtjüdischen Menschen fördert. Es vermittelt jüdische ehrenamtliche Referent*innen z.B. an Schulen.
      Am Ende ihrer interessanten Reise kommt die Moderatorin in der Reportage zu dem Ergebnis: Antisemitismus hat eine lange Geschichte und viele Formen. Ihm begegnen kann man mit Aufklärung und gegenseitigem Verständnis.

      "RESPEKT" will dazu beitragen, Demokratie, Grund- und Menschenrechte nicht nur als abstrakte Begriffe zu verstehen, sondern als Werte des gemeinschaftlichen Lebens.
      Die Online-Videos und TV-Reportagen überprüfen Vorurteile und Klischees wie Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit, Homophobie oder Sexismus. Die Presenter Sabine Pusch, Rainer Maria Jilg und der aus Syrien stammende Schauspieler Ramo Ali treffen Menschen, die sich für Weltoffenheit und Toleranz einsetzen. Mit Ironie und in lockerem Ton zeigen sie, wie Grundwerte und Menschenrechte im Alltag gelebt werden können - und warum wir alle von einem solidarischen Miteinander profitieren. Umfragen mit Passanten ergänzen den Blick auf das jeweilige Thema. Eine "Zahlen und Fakten"-Rubrik hilft dabei, die unterschiedlichen Standpunkte zu beurteilen und sich eine fundierte Meinung zu bilden.

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