• 24.10.2020
      16:00 Uhr
      Visite Moderation: Vera Cordes | ARD-alpha
       

      Themen:

      • Verengte Halsschlagader: Wer muss das im Blick haben?
      • Divertikulitis - moderne Behandlung gegen Entzündung im Darm
      • Corona-Behandlung: Was inzwischen möglich ist

      Samstag, 24.10.20
      16:00 - 17:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

      Themen:

      • Verengte Halsschlagader: Wer muss das im Blick haben?
      • Divertikulitis - moderne Behandlung gegen Entzündung im Darm
      • Corona-Behandlung: Was inzwischen möglich ist

       

      Verengte Halsschlagader: Wer muss das im Blick haben?
      Es ist ein Problem, das viele unterschätzen: Eine durch Ablagerungen verengte Halsschlagader ist bei jedem 3. Schlaganfall der Auslöser. Die Schwierigkeit dabei ist, wenn die Arterie im Hals nicht mehr richtig durchlässig ist, ist davon lange nichts zu spüren und trotzdem kann schon zu diesem Zeitpunkt ein Schlaganfall passieren. Kurze Probleme beim Sehen, vorübergehende Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen oder Schwindel können erste Anzeichen sein. Wer sollte seine Halsschlagadern regelmäßig untersuchen lassen und was kann man tun, wenn die Arterie tatsächlich verengt ist - unser Thema in Visite.

      Divertikulitis - moderne Behandlung gegen Entzündung im Darm
      Im Laufe des Lebens bilden sich bei vielen Menschen kleine fingerförmige Ausstülpungen am Dickdarm, sogenannte Divertikel. Jeder dritte über 60 Jahre ist betroffen - meist ein harmloser Zufallsbefund bei der Vorsorge-Darmspiegelung. Doch wenn sich Speisebrei in diesen schmalen Höhlen festsetzt und entzündet, entsteht daraus eine schmerzhafte Divertikulitis mit Bauchkrämpfen und Fieber. Bei der Behandlung muss dann genau abgewogen werden, was zu tun ist: einerseits sollen gefährliche Komplikationen wie ein Darmdurchbruch verhindert werden, andererseits zeigen moderne Studien, dass Antibiotika das Mikrobiom des Darms nachhaltig schädigen können und oft gar nicht nötig sind. Auch bei der Empfehlung zur Operation ist man heute wesentlich zurückhaltender als noch vor ein paar Jahren. Gleichzeitig gibt es immer mehr Erkenntnisse, wie die Ernährungstherapie helfen kann.

      • Corona-Behandlung: Was inzwischen möglich ist

      Zunehmend mehr Corona-Infizierte zeigen schwere Symptome und müssen stationär behandelt werden. Während der ersten Welle im Frühjahr wusste man kaum etwas über das CoronaVirus und den Verlauf der Erkrankung Covid-19. Jetzt haben Ärztinnen und Ärzte schon mehr Erfahrungen mit der Behandlung: Sie wissen, dass Corona neben der Lungenentzündung schwere Schäden an Blutgefäßen und Niere verursacht, können mit geprüften Medikamenten die Blutgerinnung und Entzündungen hemmen. Gegen das Virus selbst hat sich der Einsatz von Remdesivir als erfolgreich erwiesen.

      Wird geladen...
      Samstag, 24.10.20
      16:00 - 17:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 08.03.2021