• 10.02.2020
      17:55 Uhr
      Der Hundertjährige Krieg (1/3) Streit um Frankreichs Thron - 1337-1360 | ARD-alpha
       

      Die Kulturhistorikerin Dr. Nina Ramirez taucht in der dreiteiligen Dokumentation tief in die mittelalterliche Welt ein und nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die 116 Jahre des immer wieder aufflammenden Kriegsgeschehens. Dabei wird auch deutlich, wie der Konflikt im gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Leben der Epoche widerhallte. Der Hundertjährige Krieg bewirkte die Entstehung zweier nationaler Identitäten und somit schließlich die endgültige politische Trennung Englands von Frankreich - mit dem Nachhall einer bis in die heutige Zeit noch unterschwellig spürbaren Rivalität zwischen beiden Ländern.

      Montag, 10.02.20
      17:55 - 18:45 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Die Kulturhistorikerin Dr. Nina Ramirez taucht in der dreiteiligen Dokumentation tief in die mittelalterliche Welt ein und nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die 116 Jahre des immer wieder aufflammenden Kriegsgeschehens. Dabei wird auch deutlich, wie der Konflikt im gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Leben der Epoche widerhallte. Der Hundertjährige Krieg bewirkte die Entstehung zweier nationaler Identitäten und somit schließlich die endgültige politische Trennung Englands von Frankreich - mit dem Nachhall einer bis in die heutige Zeit noch unterschwellig spürbaren Rivalität zwischen beiden Ländern.

       

      Der Hundertjährige Krieg (1337-1453), in dem die Könige Englands und Frankreichs um die französische Krone rangen, ist der längste und blutigste Konflikt des gesamten Mittelalters. Er führte am Ende zur Ablösung des Feudalsystems durch eine Ordnung von Nationen und verfrachtete England und Frankreich dadurch in ein neues Zeitalter.
      In der ersten Folge wirft Presenterin Janina Ramirez einen Blick auf die Begleiterscheinungen der längsten und blutigsten politischen Scheidung der Geschichte, als die englischen Könige damit begannen, ihren Ansprüchen auf den französischen Thron mit Waffengewalt Geltung zu verschaffen. Edward III. (1312-1377) trat das mittelalterliche Regelwerk gleichsam mit Füßen, als er im Jahr 1346 die Blüte der französischen Ritterschaft in der Schlacht von Crécy mit seinen Bogenschützen und Kriegsknechten von niederer Geburt zu Boden warf. Sein Sohn Edward of Woodstock (1330-1376), der „Schwarze Prinz“, führte den Krieg weiter und wurde zum Alptraum der Franzosen, denn seine militärischen Erfolge zwangen sie fast in die Knie.

      Die Kulturhistorikerin Dr. Nina Ramirez als Presenterin der dreiteiligen Dokumentation taucht tief in die mittelalterliche Welt ein und nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise durch die 116 Jahre des immer wieder aufflammenden Kriegsgeschehens, das für die Bevölkerung einer Heimsuchung gleichkam. Dabei wird auch deutlich, wie der Konflikt im gesellschaftlichen, kulturellen und religiösen Leben der Epoche widerhallte. Der Hundertjährige Krieg bewirkte die Entstehung zweier nationaler Identitäten und somit schließlich die endgültige politische Trennung Englands von Frankreich - mit dem Nachhall einer bis in die heutige Zeit noch unterschwellig spürbaren Rivalität zwischen beiden Ländern.

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