• 18.11.2019
      21:00 Uhr
      Die Augen-Docs (2/2) Geschichten aus der Tübinger Uniklinik | ARD-alpha
       

      In der Tübinger Uni-Augen-Klinik sind allmorgendlich die Gänge überfüllt mit Patienten: Ob Entzündungen, Schielen oder schwere Verletzungen des Auges - die verschiedensten Augenkrankheiten werden hier therapiert. So wird beispielsweise einem Patienten, der sich mit einem Schraubenzieher schwer verletzt hat, eine künstliche Iris eingesetzt. Und wie kann man einen Eisensplitter aus dem Auge entfernen? Mit einem Magneten, der in das Auge durch eine Öffnung eingeführt wird.

      Montag, 18.11.19
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      In der Tübinger Uni-Augen-Klinik sind allmorgendlich die Gänge überfüllt mit Patienten: Ob Entzündungen, Schielen oder schwere Verletzungen des Auges - die verschiedensten Augenkrankheiten werden hier therapiert. So wird beispielsweise einem Patienten, der sich mit einem Schraubenzieher schwer verletzt hat, eine künstliche Iris eingesetzt. Und wie kann man einen Eisensplitter aus dem Auge entfernen? Mit einem Magneten, der in das Auge durch eine Öffnung eingeführt wird.

       

      Sebastian war noch ganz klein, als das Unglück geschah: Er wollte beim Heimwerkern helfen und stieß sich einen Schraubenzieher in das rechte Auge. Danach folgten viele Operationen, auch die Iris musste entfernt werden. Jetzt hat das Auge eine riesige Pupille. Sebastian leidet nicht nur darunter, dass er häufig geblendet ist, sondern auch ein "Einäugiger" zu sein. Früher haben ihn Mitschüler gehänselt, das hat bis heute Folgen. Noch immer traut er sich kaum, einem Menschen länger in die Augen zu blicken, denn dann fällt sein verletztes Auge auf.
      Prof. Martin Spitzer, Oberarzt an der Augenklinik der Universität Tübingen, hofft, ihm mit einer künstlichen Iris aus Silikon helfen zu können. Doch bei der Operation gibt es plötzlich Probleme. Wird es ihm gelingen, im verletzten Auge die künstliche Iris zu befestigen?
      Janina hat eine Geschichte, die ganz harmlos beim Optiker beginnt: Sie braucht eine neue Brille, ihre alte ist kaputt gegangen. Beim Sehtest fällt auf, dass das linke Auge nicht so gut sieht wie das rechte. Noch unbekümmert geht die 21-Jährige in die erste Klinik, in die sie ihr Augenarzt zu weiteren Untersuchungen schickt. Und dann die Diagnose: Verdacht auf Multiple Sklerose. Am Boden zerstört holt die Sportstudentin eine zweite Meinung ein und erfährt: Sie hat womöglich einen Tumor am Sehnerv. MS oder Tumor - mit dieser Frage wendet sie sich schließlich an Prof. Helmut Wilhelm, den Experten der Tübinger Uniklinik. Der Neuroophthalmologe bestätigt: Es ist ein Tumor, aber er ist gutartig. Doch der Erleichterung über die Klarheit folgt die Unsicherheit über die Therapie: Operation oder Bestrahlung? Und hat Janina noch Zeit oder muss sie notfallmäßig sofort in die Klinik?
      Der fünfjährige Jannik schielt. Deshalb soll er bei Prof. Dorothea Besch operiert werden. Sein Vater bleibt bei ihm über Nacht im Krankenzimmer. "Wir machen einen Männerurlaub", hat er dem Jungen versprochen. Am Tag der OP weint nicht nur Jannik, auch den Eltern fällt es schwer, loszulassen und auf das Ende der OP zu warten. Werden nachher beide Auge parallel stehen, oder wird Jannik weiterhin schielen?

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      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
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