• 18.11.2019
      07:00 Uhr
      Ich mach's! Feinoptiker/-in | ARD-alpha
       

      Feinoptiker stellen optische Bauelemente und Baugruppen aus Glas und anderen Materialien für Geräte mit optischen Komponenten wie Fotoapparate oder Fernrohre her. Sie arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Industrie.

      Montag, 18.11.19
      07:00 - 07:15 Uhr (15 Min.)
      15 Min.
      VPS 06:59
      Stereo HD-TV

      Feinoptiker stellen optische Bauelemente und Baugruppen aus Glas und anderen Materialien für Geräte mit optischen Komponenten wie Fotoapparate oder Fernrohre her. Sie arbeiten hauptsächlich in Betrieben der Industrie.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Rüdiger Baumann

      Simon Smolka ist im letzten Lehrjahr seiner Ausbildung zum Feinoptiker bei der Firma Qioptiq in Regen im bayerischen Wald. Mit Meisterin Birgit Ertl steht er an einer computergesteuerten Schleifmaschine, die gleich eine Linse zurechtschleifen wird. Später wird die Linse in einem Fernrohr zum Einsatz kommen, wo sie weit entfernte Dinge nah und scharf vors Auge des Betrachters holt. Simon lernt von Birgit Ertl wie die Maschine zu programmieren ist. Auch die Berechnung des Schleifwinkels gehört zu seinen Aufgaben.

      Auf der optischen Bank kontrolliert Julia Steinbauer mit Simon, ob die Vorgaben erfüllt wurden. Licht wird ganz gezielt auf die Oberfläche der Linse geworfen. Ein Computerprogramm wertet aus, ob der Schliff exakt den Vorgaben entspricht. Stimmt die Krümmung der Linse? Wie ist die Güte der Oberfläche? Dann kann das Produkt in einem Fernrohr verbaut werden. Julia steht kurz vor der Prüfung. Linsen schleifen und polieren, vergüten und vermessen, das alles ist schon fast Routine für sie geworden.

      Bei der Firma Zeiss in Oberkochen in Baden Württemberg legt Daniel Feirer sogenannte Dachkantprismen auf einen riesigen Schleifstein. Daniel ist im zweiten Lehrjahr. Eine Stunde lang werden die Prismen nun geschliffen. Später werden sie in Spiegelreflexkameras eingebaut. Da sorgen sie dafür, dass der Betrachter das durch den Spiegel verdrehte Bild wieder richtig herum sieht. Danach kümmert sich Daniel ums Polieren von Linsen, die später im Objektiv derselben Kamera zum Einsatz kommen.

      Wer sich für den Beruf des Feinoptikers interessiert, hat gute Ausbildungsmöglichkeiten bei großen Firmen. Die haben in der Regel auch ein Interesse, ihre Auszubildenden später zu übernehmen. Wer dann allerdings mal wechseln will, muss eventuell umziehen. Feinoptische Unternehmen sind nicht besonders zahlreich und auch nicht in allen Regionen Deutschlands zu finden.

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