• 17.11.2019
      17:30 Uhr
      W wie Wissen Was tun gegen die Plastikflut? | ARD-alpha
       

      Jeder Deutsche produziert im Durchschnitt 72 kg Plastikmüll pro Jahr, die Hälfte davon sind Verpackungen. Die Folgen der weltweiten Plastikflut sind dramatisch: In einigen Teilen der Weltmeere gibt es inzwischen mehr Plastik als Plankton. Klar ist, dass wir den Verpackungsverbrauch extrem reduzieren müssen. Doch wie kann man das im Alltag schaffen, am besten schon beim Einkaufen? Und was tun eigentlich die großen Supermarkt-Ketten, um die Verpackungsflut einzudämmen? Die Themen:

      • Plastiksparen im Supermarkt
      • Mikroplastik in unseren Gewässern
      • Kampf gegen Mikroplastik
      • Bioplastik

      Moderation: Dennis Wilms

      Sonntag, 17.11.19
      17:30 - 18:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Jeder Deutsche produziert im Durchschnitt 72 kg Plastikmüll pro Jahr, die Hälfte davon sind Verpackungen. Die Folgen der weltweiten Plastikflut sind dramatisch: In einigen Teilen der Weltmeere gibt es inzwischen mehr Plastik als Plankton. Klar ist, dass wir den Verpackungsverbrauch extrem reduzieren müssen. Doch wie kann man das im Alltag schaffen, am besten schon beim Einkaufen? Und was tun eigentlich die großen Supermarkt-Ketten, um die Verpackungsflut einzudämmen? Die Themen:

      • Plastiksparen im Supermarkt
      • Mikroplastik in unseren Gewässern
      • Kampf gegen Mikroplastik
      • Bioplastik

      Moderation: Dennis Wilms

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Dennis Wilms

      Jeder Deutsche produziert im Durchschnitt 72 kg Plastikmüll pro Jahr, die Hälfte davon sind Verpackungen. Die Folgen der weltweiten Plastikflut sind dramatisch: In einigen Teilen der Weltmeere gibt es inzwischen mehr Plastik als Plankton. Klar ist, dass wir den Verpackungsverbrauch extrem reduzieren müssen. Doch wie kann man das im Alltag schaffen, am besten schon beim Einkaufen? Und was tun eigentlich die großen Supermarkt-Ketten, um die Verpackungsflut einzudämmen? 'W wie Wissen' geht shoppen.

      Nicht nur in den Meeren, auch in Deutschlands Flüssen gibt es inzwischen eine immer stärkere Verunreinigung mit Mikroplastik. 'W wie Wissen' begleitet Forscher der Universität Bayreuth auf der Suche nach Mikroplastikpartikeln im Rhein und geht der Frage nach, welche Folgen die Belastung für Mensch und Umwelt hat.

      Woher kommt Mikroplastik? Zunächst mal entsteht es in Jahrzehnten durch den Zerfall großer Plastikteile. Reifenabrieb, Mikroplastik in manchen Drogerieartikeln oder Fasern aus Funktionskleidung: Es gibt unzählige Quellen für Mikroplastik. Geschätzte 90.000 Tonnen dieser winzigen Plastikpartikel landen Schätzungen zufolge pro Jahr bei uns in der Umwelt und früher oder später im Abwasser. Kläranlagen sind mit den winzigen Kunststoff-Partikeln meist überfordert. Forscher in Berlin suchen nach Auswegen.

      Kunststoffe werden mit Erdöl, Erdgas und Kohle erzeugt. Sie sind ein Umweltproblem, gleichzeitig sind sie auch ein vielseitiger, günstiger, unverzichtbarer Werkstoff. Ein Leben komplett ohne Kunststoffe ist kaum denkbar. Lässt sich der Werkstoff auch umweltfreundlich herstellen? 'W wie Wissen' besucht das Institut für Biokunststoffe und Bioverbundstoffe. Dort wird mit Kunststoff aus Mais, Zuckerrohr, Kaffeesatz oder sogar Holz experimentiert.

      Dennis Wilms nimmt die Zuschauer wöchentlich mit auf Entdeckungsreise: In die Tiefen der Ozeane, in die geheimnisvolle Welt des Körpers, in die entlegenen Winkel des Weltraums.

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