• 28.08.2019
      21:00 Uhr
      Das ganze Leben plötzlich fremd - die Frau ohne Erinnerung „Menschen hautnah“ | ARD-alpha
       

      Begleitung der nach einer Ohnmacht 2012 unter Gedächtnisverlust (Amnesie) leidenden ehemaligen Klinikreferentin Jeanette M. aus Berlin in ihrem völlig veränderten Alltag auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität und bei Bemühungen um ihre Existenzsicherung.
      Jeanette K. fehlt die Erinnerung und damit ihre Identität. Aber liegt in dem Fluch der Amnesie vielleicht auch ein Segen, in der Krise eine Chance? Ganz frei von Erinnerungen das neue Leben gestalten und das tun, was man wirklich möchte?
      Der Film begleitet Jeanette K. auf der Suche nach sich selbst.

      Mittwoch, 28.08.19
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Begleitung der nach einer Ohnmacht 2012 unter Gedächtnisverlust (Amnesie) leidenden ehemaligen Klinikreferentin Jeanette M. aus Berlin in ihrem völlig veränderten Alltag auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität und bei Bemühungen um ihre Existenzsicherung.
      Jeanette K. fehlt die Erinnerung und damit ihre Identität. Aber liegt in dem Fluch der Amnesie vielleicht auch ein Segen, in der Krise eine Chance? Ganz frei von Erinnerungen das neue Leben gestalten und das tun, was man wirklich möchte?
      Der Film begleitet Jeanette K. auf der Suche nach sich selbst.

       

      Juni 2012. Zwei Tage nach ihrem 50. Geburtstag fällt Jeanette K. plötzlich in Ohnmacht. Als sie im Krankenhaus erwacht, ist nichts mehr wie zuvor. Sie hat alles vergessen, was bisher in ihrem Leben geschehen ist.

      Alles gelöscht. Selbst ihr Sohn ist für sie ein Fremder: „Ich weiß noch, der kam zur Tür herein und ich habe nur gedacht, ach, das ist aber ein netter junger Mann, ich dachte das ist ein Pfleger oder irgendwie. Ich habe den gar nicht erkannt.“ Ihren eigenen Namen erfährt sie von den Ärzten. Bald steht die Diagnose fest: Amnesie. Eine rastlose Suche nach der Vergangenheit beginnt.

      Bekannte, Freunde, Familie - alle Menschen, die um sie sind, muss sie neu kennenlernen. Nicht nur ihr autobiografisches Gedächtnis spielt ihr einen bösen Streich. Sie hat auch viele Fakten vergessen. Weiß nichts von der DDR, in der sie fast dreißig Jahre lebte. Ihre Englischkenntnisse sind nur noch bruchstückhaft. Für ihren Beruf als Klinikreferentin fehlt ihr jegliches Wissen. Doch das Leben geht weiter. Sie muss den Alltag bewältigen.

      Ihr Arbeitgeber kündigt, die Krankengeldzahlung endet. Sie landet in Hartz IV und ist auf Lebensmittelspenden von der Berliner Tafel angewiesen. Ein Kampf auf allen Ebenen. Ihre Freundin Katharina beschreibt die erster Begegnung mit Jeanette so: „Es hat mich entsetzt. Ich habe sofort geweint. Es ist mir so nahe gegangen. Ich hatte das Gefühl, sie hat ja so massive Probleme jetzt: Keine Freunde mehr, keine Familie, keine Vergangenheit, keine Arbeit, kein Geld, kein Zuhause. Das ist ja das volle Paket, das kann man ja gar nicht aushalten. … “

      Jeanette K. fehlt die Erinnerung und damit ihre Identität. Aber liegt in dem Fluch der Amnesie vielleicht auch ein Segen, in der Krise eine Chance? Ganz frei von Erinnerungen das neue Leben gestalten und das tun, was man wirklich möchte? Der Film begleitet Jeanette K. auf der Suche nach sich selbst.

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      Mittwoch, 28.08.19
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
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