• 18.07.2019
      03:15 Uhr
      Alois Alzheimer - Verloren im Vergessen (3/3) Die Entdeckung | ARD-alpha
       

      Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an der Alzheimer-Krankheit. Zunächst verlieren sie langsam ihr Gedächtnis, später sogar ihre Identität. Der Begriff Alzheimer ist heute in aller Munde. Er ist zum geflügelten Wort für Vergesslichkeit geworden. Weitgehend unbekannt dagegen ist der Mensch Alois Alzheimer, der diese Krankheit vor über hundert Jahren entdeckt hat.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 18.07.19
      03:15 - 03:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Mehr als eine Million Menschen in Deutschland leiden an der Alzheimer-Krankheit. Zunächst verlieren sie langsam ihr Gedächtnis, später sogar ihre Identität. Der Begriff Alzheimer ist heute in aller Munde. Er ist zum geflügelten Wort für Vergesslichkeit geworden. Weitgehend unbekannt dagegen ist der Mensch Alois Alzheimer, der diese Krankheit vor über hundert Jahren entdeckt hat.

       

      Alzheimer – für mehr als eine Million Menschen in Deutschland bedeutet diese Diagnose den Anfang einer Reise ins Vergessen. Aber nur sehr wenige kennen den Arzt, der diese Krankheit entdeckte und dessen Namen für immer mit ihr verbunden sein wird. Es ist der bayerische Psychiater und Neuropathologe Alois Alzheimer, der 1864 vor 150 Jahren in Marktbreit bei Würzburg geboren wurde und 1915 in Breslau starb.

      Die Serie "Alois Alzheimer – Verloren im Vergessen" erzählt die spannende Biografie Alois Alzheimers, ist aber auch ein wichtiges Kapitel Medizingeschichte und spannt den Bogen von der Entdeckung der Krankheit bis in die Alzheimerforschung der Gegenwart. In der Serie kommen Dr. Konrad Maurer, Professor Eva Meisenzahl, Professor Norbert Müller, Professor Hans Förstl, sowie der Grundlagenforscher Dr. Christian Haass zu Wort.

      Die Entdeckung
      Der dritte Teil der Serie "Alois Alzheimer – Verloren im Vergessen" erzählt, wie Alois Alzheimer im Gehirn seiner verstorbenen Patientin Auguste Deter seltsame Plaques und Neurofibrillen findet - Symptome, die kennzeichnend für die nach ihm benannte Krankheit sind.

      1906 stellt Alzheimer in Tübingen seine Forschungen der Öffentlichkeit vor, stößt aber bei seinen Kollegen auf Unverständnis. Doch Alzheimer geht unbeirrt seinen Weg und erhält schließlich eine Berufung als Professor nach Breslau. Dort stirbt er 1915 im Alter von nur 51 Jahren an einem Herzleiden.

      Der aktuelle Stand der Alzheimerforschung nimmt in dieser Folge ebenso Raum ein wie Behandlungsmethoden und Pflegeheime, die auf Demenzpatienten spezialisiert sind.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 18.07.19
      03:15 - 03:45 Uhr (30 Min.)
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