• 17.07.2019
      16:00 Uhr
      alpha-retro: 1959 - Macht euch die Erde untertan Rudolf Kühn über Geschichte und Probleme der Weltraumfahrt | ARD-alpha
       

      Der früh verstorbene Rudolf Kühn (1928-1963) war quasi der Harald Lesch der 50er und frühen 60er-Jahre, denn auch er hatte die Gabe, sehr komplizierte astronomische und physikalische Sachverhalte in einfachen Worten erklären zu können. In dieser Sendung zeichnet er immer wieder mit einem Kohlestift auf eine vorbereitete Tafel und macht auch kleine Versuch: Von einem kleinen Schienenfahrzeug wird ein Gewicht nach hinten abgeschleudert - das Schienenfahrzeug bewegt sich daraufhin nach vorne.

      Mittwoch, 17.07.19
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Der früh verstorbene Rudolf Kühn (1928-1963) war quasi der Harald Lesch der 50er und frühen 60er-Jahre, denn auch er hatte die Gabe, sehr komplizierte astronomische und physikalische Sachverhalte in einfachen Worten erklären zu können. In dieser Sendung zeichnet er immer wieder mit einem Kohlestift auf eine vorbereitete Tafel und macht auch kleine Versuch: Von einem kleinen Schienenfahrzeug wird ein Gewicht nach hinten abgeschleudert - das Schienenfahrzeug bewegt sich daraufhin nach vorne.

       

      Rudolf Kühn berichtet in seiner Sendung „Macht euch die Erde untertan“ aus dem Jahr 1959 über die Geschichte und die Probleme der Weltraumfahrt. Der leider viel zu früh verstorbene Rudolf Kühn (geb. 1928, gest. 1963 bei einem Autounfall) war sozusagen der Harald Lesch der 50er und frühen 60er-Jahre, denn auch er hatte die Gabe, sehr komplizierte astronomische und überhaupt physikalische Sachverhalte in einfachen Worten erklären zu können. In dieser Sendung zeichnet er nicht nur immer wieder mit einem Kohlestift auf eine vorbereitete Tafel, um bestimmte Dinge so besser erklären zu können, sondern er zeigt z. B. auch in einem kleinen Versuch, was es mit dem Rückstoßprinzip auf sich hat: Von einem kleinen Schienenfahrzeug wird mittels Feder ein Gewicht nach hinten abgeschleudert - das Schienenfahrzeug bewegt sich daraufhin nach vorne. Und Kühn zeigt Filmaufnahmen von ersten Raketenversuchen in den Dreißigerjahren in Mexiko. Kühn sagt dazu: „Das sieht alles furchtbar primitiv aus!“ Dazu sieht man Bilder, wie Menschen eine Rakete auf ihren Schultern zu einer wirklich primitiven Abschussrampe tragen. Der Start der Rakete wird dann aus einiger Entfernung mit dem Feldstecher beobachtet. Dann gibt es erste Bilder von deutschen Raketenversuchen. Goebbels ist im Bild zu sehen, der sich den Versuch mit einer Vorstufe der V2 zeigen lässt. Kühn meint dazu: Die Politiker und Militärs haben natürlich immer Interesse an diesen Dingen gehabt, weil man sie ausnutzen konnte.“ Die damaligen Raketenpioniere hätten unendlich viele Misserfolge einstecken müssen, bis endlich mal eine Rakete so geflogen ist, wie sie sollte: „Schließlich hat es geklappt. Hier sehen Sie in Peenemünde einen geglückten Start einer V2… Dieses Bild der startenden Rakete, die sich frei in den Raum erhebt, das begeistert einen jedes Mal auch heute noch. Das ist irgendwie etwas Faszinierendes. Man müsste sehr stumpf sein, wenn man nicht irgendwie mitgerissen würde von diesem Anblick.“ Die Versuche, die Kühn dann im Studio anstellt, klappen jedoch nicht immer im ersten Versuch. Und wenn es klappt, dann freut er sich und macht vor lauter Begeisterung sogar einen kleinen Knicks. Und ansonsten vermittelt Kühn den Zuschauerinnen und Zuschauern - er macht diese mit ganz einfachen Schaubildern - ein paar Basics in Sachen Gravitation und Erdanziehung.

      Wird geladen...
      Mittwoch, 17.07.19
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 02.03.2021