• 17.07.2019
      13:50 Uhr
      Kubrick, Nixon und der Mann im Mond alpha-thema: 50 Jahre Mondlandung | ARD-alpha
       

      Stellen Sie sich vor, Richard Nixon hätte einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben statt der realen Mondlandung. Falls die Sache mit Apollo 11 in die Astronautenhose gegangen wäre. Dass dem so war, behauptet Regisseur Karel William in seiner nicht ganz ernst gemeinten Fake-Doku. William wollte 2001 einen Film über Stanley Kubrick machen. Als er sich mit Kubricks Witwe traf, entdeckte er, wie viel er mit der NASA zusammengearbeitet hatten.
      Karel William flocht aus Wahrem und frei Erfundenem eine faszinierende Fiktion.

      Mittwoch, 17.07.19
      13:50 - 14:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
      Stereo HD-TV

      Stellen Sie sich vor, Richard Nixon hätte einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben statt der realen Mondlandung. Falls die Sache mit Apollo 11 in die Astronautenhose gegangen wäre. Dass dem so war, behauptet Regisseur Karel William in seiner nicht ganz ernst gemeinten Fake-Doku. William wollte 2001 einen Film über Stanley Kubrick machen. Als er sich mit Kubricks Witwe traf, entdeckte er, wie viel er mit der NASA zusammengearbeitet hatten.
      Karel William flocht aus Wahrem und frei Erfundenem eine faszinierende Fiktion.

       

      Stab und Besetzung

      Regie William Karel

      Eigentlich wollte William Karel 2001 einen Film über den ein Jahr zuvor verstorbenen Stanley Kubrick drehen. In Gesprächen mit dessen Witwe erfuhr er, dass Stanley Kubrick mit der NASA zusammengearbeitet hatte. Neben Kubrick haben auch andere Hollywood-Produzenten zum Erfolg des amerikanischen Raumfahrtprogramms beigetragen, indem sie das Unternehmen in ihren Filmen gleichsam inszenierten. Karel stellt die Frage: "Was wäre gewesen, wenn ...? Was, wenn Nixon für den Fall, dass die Apollo-11-Mission gescheitert wäre und keine Bilder verfügbar gewesen wären, einen Film über die Mondlandung in Auftrag gegeben hätte?" Er inszeniert ein dokumentarisches Spiel mit Tricks, Verwechslungen und Spaß am "hinters Licht führen", eine Mischung aus Fakten, Fiktion und Hypothesen. Die Film- und Fernsehtechnik erlaubt es mehr und mehr, Bilder unmerklich zu manipulieren. Wie kann der Zuschauer wissen, ob es stimmt, was er sieht? Mit Archivaufnahmen, die aus dem Zusammenhang gerissen werden, mit echten Interviews, deren Kontext verändert wird, und mit nachgestellten Interviews pendelt der Film zwischen Realität und frei Erfundenem.
      "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" ist kein gewöhnlicher Dokumentarfilm. Der Regisseur will den Zuschauer informieren und unterhalten, ihn aber auch wachrütteln und ihm bewusstmachen, dass das Fernsehen ihm übel mitspielen kann - ob nun beabsichtigt oder nicht. Doch am Ende des Films löst sich das Rätsel.

      William Karel wurde 2003 mit dem Adolf-Grimme-Preis für seine Dokumentation über die Mondladung, "Kubrick, Nixon und der Mann im Mond" ausgezeichnet.

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      Mittwoch, 17.07.19
      13:50 - 14:45 Uhr (55 Min.)
      55 Min.
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