• 01.05.2016
      20:15 Uhr
      Call me God Eine Aufführung des Residenztheaters im Münchner Marstall | ARD-alpha
       

      "Call me god" schrieb der Attentäter auf eine Tarot-Karte, die er am Tatort zurücklässt. Ein Jahr nach "9-11" erschießt ein Serienmörder im Großraum Washington D.C. wahllos Passanten. "Nennt mich Gott" fordert er, und Polizei und Medien gehorchen. Die vier Autoren beschreiben in ihrem Stück, ausgehend vom realen Fall des "Beltway Snipers", eine Gesellschaft, die sich zum Spielball eines Amokläufers macht und in ihm einen modernen Heldentypus findet und feiert. Der Regisseur Marius von Mayenburg macht "Call me God" zu einem Bühnenereignis, das vor dem Hintergrund der Terroranschläge von Paris oder Istanbul erschreckend aktuell wirkt.

      Sonntag, 01.05.16
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      VPS 20:14
      Stereo

      "Call me god" schrieb der Attentäter auf eine Tarot-Karte, die er am Tatort zurücklässt. Ein Jahr nach "9-11" erschießt ein Serienmörder im Großraum Washington D.C. wahllos Passanten. "Nennt mich Gott" fordert er, und Polizei und Medien gehorchen. Die vier Autoren beschreiben in ihrem Stück, ausgehend vom realen Fall des "Beltway Snipers", eine Gesellschaft, die sich zum Spielball eines Amokläufers macht und in ihm einen modernen Heldentypus findet und feiert. Der Regisseur Marius von Mayenburg macht "Call me God" zu einem Bühnenereignis, das vor dem Hintergrund der Terroranschläge von Paris oder Istanbul erschreckend aktuell wirkt.

       

      Stab und Besetzung

      Fernseh-Regie Klaus Neumann
      Autor Gian Maria Cervo
      Regie Marius von Mayenburg

      "Call me god" schrieb der Attentäter auf eine Tarot-Karte, die er am Tatort zurücklässt. Ein Jahr nach "9-11" erschießt ein Serienmörder im Großraum Washington D.C. wahllos Passanten. "Nennt mich Gott" fordert er, und Polizei und Medien gehorchen. Die vier Autoren beschreiben in ihrem Stück, ausgehend vom realen Fall des "Beltway Snipers", eine Gesellschaft, die sich zum Spielball eines Amokläufers macht und in ihm einen modernen Heldentypus findet und feiert. Vier Autoren, vier Schauspieler und der Regisseur Marius von Mayenburg machen "Call me God" zu einem aberwitzigen Bühnenereignis, das vor dem Hintergrund der Terroranschläge von Paris oder Istanbul erschreckend aktuell wirkt.

      Realer Hintergrund des Stückes ist eine scheinbar willkürliche Mordserie der sog. "Beltway Sniper", die 2002 im Großraum Washington D.C. Angst und Schrecken auslöst. "Call me god" steht auf einer Tarotkarte, die die Polizei bei einem der Opfer findet. In dieser Zeit rüsten die USA zum Krieg gegen den Irak, der Tausende das Leben kosten wird, doch Medien und Bevölkerung fokussieren ihren Blick in geradezu hysterischer Weise nur auf die Killer vor der Haustür.

      Gian Maria Cervo, Albert Ostermaier, Rafael Spregelburd und Marius von Mayenburg reflektieren die Ereignisse in teils aberwitzigen Szenen, die Mayenburg als Regisseur mit der Dramaturgin Laura Olivi wie ein Puzzle zusammenfügt. Katrin Röver, Genija Rykova, Thomas Gräßle und Lukas Turtur wechseln in rasantem Tempo die Rollen und tragen entscheidend zum Erfolg dieser multimedialen Theater-Revue bei. Regisseur Klaus J. Neumann und sein Fernsehteam haben diesen Theaterabend des Münchner Residenztheaters für ARD-alpha in eindringlichen Bildern eingefangen.

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      Sonntag, 01.05.16
      20:15 - 21:55 Uhr (100 Min.)
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