• 24.05.2019
      09:30 Uhr
      RESPEKT kompakt Trans-, inter- ? - warum sexuelle Identität eine Grundrechtsfrage ist | ARD-alpha
       

      Rund 80.000-200.000 Deutsche sind intersexuell, das heißt, ihre Gene, Organe, Enzyme und Hormone machen sie nicht eindeutig zu Mann oder Frau. Weiter gibt es in Deutschland geschätzt mindestens 100.000 Transsexuelle: Menschen mit eindeutigen Geschlechtsmerkmalen, die sich aber im falschen Körper geboren fühlen. Beide Gruppen kämpfen seit Jahrzehnten darum, als das anerkannt zu werden was sie sind und selbst über ihr Leben bestimmen zu können.
      Wie die Geschlechterwelt jetzt rechtlich neu geordnet wird und was das für Betroffene bedeutet, erkundet RESPEKT-Moderator Ramo Ali.

      Freitag, 24.05.19
      09:30 - 10:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Rund 80.000-200.000 Deutsche sind intersexuell, das heißt, ihre Gene, Organe, Enzyme und Hormone machen sie nicht eindeutig zu Mann oder Frau. Weiter gibt es in Deutschland geschätzt mindestens 100.000 Transsexuelle: Menschen mit eindeutigen Geschlechtsmerkmalen, die sich aber im falschen Körper geboren fühlen. Beide Gruppen kämpfen seit Jahrzehnten darum, als das anerkannt zu werden was sie sind und selbst über ihr Leben bestimmen zu können.
      Wie die Geschlechterwelt jetzt rechtlich neu geordnet wird und was das für Betroffene bedeutet, erkundet RESPEKT-Moderator Ramo Ali.

       

      Rund 80.000-200.000 Deutsche sind intersexuell, das heißt, ihre Gene, Organe, Enzyme und Hormone machen sie nicht eindeutig zu Mann oder Frau. Weiter gibt es in Deutschland geschätzt mindestens 100.000 Transsexuelle: Menschen mit eindeutigen Geschlechtsmerkmalen, die sich aber im falschen Körper geboren fühlen. Beide Gruppen kämpfen seit Jahrzehnten darum, als das anerkannt zu werden was sie sind und selbst über ihr Leben bestimmen zu können. Lange galten sie einfach als krank, wurden zwangsoperiert, als Gruppen systematisch ignoriert oder verfolgt.
      Doch das ändert sich gerade, nachdem etwa das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass das allgemeine Persönlichkeitsrecht sie genauso schützt wie alle anderen. Wie die Geschlechterwelt jetzt rechtlich neu geordnet wird und was das für Betroffene bedeutet, erkundet RESPEKT-Moderator Ramo Ali.
      Ramo trifft Aktivisten, die gleiche Rechte für Trans*-Frauen und -Männer oder Inter*-Menschen erkämpfen wollen und entdeckt Lebenswelten, die vielen unbekannt sind. Von Aaron Joel Kaemmerer-Karsten erfährt er, wie dessen Mutter mit dem Outing der vermeintlichen Tochter umging, wie Aaron seinen langen Weg zum richtigen Geschlecht erlebt hat, und dass er auch als Kerl noch keinen Fußball mag. Ein Chirurg zeigt Ramo, was er bei geschlechtsangleichenden Operationen am Körper seiner Patient*innen umbaut. Und Ramo erfährt auf dem Christopher Street Day, dass es richtig Spaß machen kann, das klassische Mann-Frau-Schema zu brechen.

      "RESPEKT" will dazu beitragen, Demokratie, Grund- und Menschenrechte nicht nur als abstrakte Begriffe zu verstehen, sondern als Werte des gemeinschaftlichen Lebens.
      Die Online-Videos und TV-Reportagen überprüfen Vorurteile und Klischees wie Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit, Homophobie oder Sexismus. Die Presenter Sabine Pusch, Rainer Maria Jilg und der aus Syrien stammende Schauspieler Ramo Ali treffen Menschen, die sich für Weltoffenheit und Toleranz einsetzen. Mit Ironie und in lockerem Ton zeigen sie, wie Grundwerte und Menschenrechte im Alltag gelebt werden können - und warum wir alle von einem solidarischen Miteinander profitieren. Umfragen mit Passanten ergänzen den Blick auf das jeweilige Thema. Eine "Zahlen und Fakten"-Rubrik hilft dabei, die unterschiedlichen Standpunkte zu beurteilen und sich eine fundierte Meinung zu bilden.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.10.2019