• 21.05.2019
      22:15 Uhr
      Campus Talks Forschung auf den Punkt gebracht | ARD-alpha
       
      • Prof. Dr. Oliver Alexy: Wie offene Innovationsprozesse die Arbeitswelt verändern
      • Prof. Dr. Albert Albers

      Zum Glück gibt es Probleme - wie der kreative Erfinder daraus etwas macht

      • Prof. Dr. Jörg Vogel: Wie wir Darmbakterien zur Bekämpfung von Krankheiten einsetzen können

      Dienstag, 21.05.19
      22:15 - 22:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV
      • Prof. Dr. Oliver Alexy: Wie offene Innovationsprozesse die Arbeitswelt verändern
      • Prof. Dr. Albert Albers

      Zum Glück gibt es Probleme - wie der kreative Erfinder daraus etwas macht

      • Prof. Dr. Jörg Vogel: Wie wir Darmbakterien zur Bekämpfung von Krankheiten einsetzen können

       
      • Prof. Dr. Oliver Alexy

      Wie offene Innovationsprozesse die Arbeitswelt verändern

      Was bedeutet es für Technologiefirmen, wenn die Wirtschaftswelt immer stärker global und digital wird? Wie kann weltweite, vernetzte Zusammenarbeit dabei helfen, bahnbrechende Innovationen zu schaffen, die das Potenzial haben, unsere Welt dauerhaft zu verändern?

      Dem Prinzip der offenen Innovationen folgend, könnte eine immer stärker vernetzte Welt dazu führen, dass nicht nur vermeintlich einfache Produkte wie T-Shirts über das Internet entworfen werden, sondern auch große, komplexe Dinge, wie völlig neuartige Transportsysteme, z.B. der Hyperloop. So erarbeitet die kalifornische Firma Hyperloop Transportation Technologies Transportsysteme, unterstützt von 40.000 Freiwilligen weltweit. Dieser Ansatz zeigt deutlich, was die heutige globale und digitale Arbeitswelt schon jetzt möglich macht. Darüberhinaus erlaubt er auch einen Blick darauf, wie die Zukunft der Arbeit in einem globalen, digitalen Zeitalter aussehen könnte.

      • Prof. Dr. Albert Albers

      Zum Glück gibt es Probleme - wie der kreative Erfinder daraus etwas macht
      Was macht eigentlich ein Ingenieur? Prinzipiell versucht er unseren Alltag zu erleichtern, indem er Lösungen zu Problemen aus unserem Alltag findet.
      Es geht darum, technische Lösungen für Bedürfnisse unserer Gesellschaft zu finden, wie z. B. große, gesellschaftlich diskutierte Themen, etwa die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Aber was heißt eigentlich „Problem“? Im Wesentlichen ist es die Abweichung des IST- vom SOLL- Zustand. In diesem Beispiel wäre der Ist-Zustand die individuelle Mobilität durch Verbrennungsmotoren (nicht emissionsfrei) und der Soll-Zustand die nachhaltige Fortbewegung bei gleichem Individualisierungsgrad. Probleme sind hierbei die zu hohe Emission von z.B. CO2, der Klimawandel und die Endlichkeit der Ressourcen.

      Wie man nun vom Ist- zum Soll-Zustand durch den richten Einsatz von Fachwissen, Kreativität und Methodik kommt, erfahren Sie im Vortrag von Prof. Albert Albers.

      • Prof. Dr. Jörg Vogel

      Wie wir Darmbakterien zur Bekämpfung von Krankheiten einsetzen können
      Der Biochemiker und Leibniz-Preisträger Jörg Vogel ist fasziniert vom menschlichen Mikrobiom, also der Summe der Trilliarden von Bakterien, die in und auf uns leben.
      Allein in unserem Darm gibt es mehr als 1.000 verschiedene Bakterienarten. Das Zusammenspiel zwischen diesen Bakterien und unserem Körper ist von entscheidender Bedeutung für unsere Gesundheit. So bedeutend, dass wir das Darmmikrobiom mittlerweile als ein zusätzliches Organ des Menschen ansehen. Eine Störung dieser Bakteriengemeinschaft, z.B. nach Antibiotikagabe, wird mit einer Vielzahl von Erkrankungen, von Diabetes über Autismus und Angststörungen bis hin zu Fettleibigkeit in Verbindung gebracht. Wir wissen jedoch noch wenig darüber, was die vielen Bakterien in unserem Darm genau tun, wie sie miteinander kommunizieren, wie sie zusammenwirken. Genauso fehlen uns bisher gute Werkzeuge, um solche Störungen gezielt zu „heilen“. Klassische Antibiotika zerstören meist große Teile der Bakterienlandschaft in unserem Darm anstatt, wie eigentlich nötig, nur einzelne Bakterienarten im Mikrobiom zu verändern.

      In seinem Vortrag beschäftigt sich Jörg Vogel mit der Frage, wie mit sogenannten Ribonukleinsäure (RNA)-Molekülen neuartige programmierbare Antibiotika entwickelt werden können, um das Mikrobiom mit höchster Präzision zu verändern und zu heilen.

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