• 29.01.2015
      10:15 Uhr
      alpha-Österreich: Kulturwerk - Peter Weck ARD-alpha
       

      Der Privatmensch Peter Weck ist weder keck noch aufgesetzt lustig, sondern auch sich selbst gegenüber stets skeptisch: "Andere sprechen von sich mit gezogenem Hut. Ich kündige mir jeden Tag selbst!", so Weck, der als Schauspieler, Regisseur und Intendant stets auf der unerbittlichen Suche nach der optimalen Leistung war. Im "KulturWerk"- Gespräch mit BARBARA RETT aus der voestalpine Stahlwelt zeigt er sich als sensible, selbstkritische und verletzbare Künstlerseele. Er erzählt, wie er dem Tod schon einmal von der Schaufel gesprungen ist, wie er gelernt hat aristokratisch zu näseln und warum er sich auf die Mörder freut!

      Donnerstag, 29.01.15
      10:15 - 11:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 10:14
      Neu im Programm
      Stereo

      Der Privatmensch Peter Weck ist weder keck noch aufgesetzt lustig, sondern auch sich selbst gegenüber stets skeptisch: "Andere sprechen von sich mit gezogenem Hut. Ich kündige mir jeden Tag selbst!", so Weck, der als Schauspieler, Regisseur und Intendant stets auf der unerbittlichen Suche nach der optimalen Leistung war. Im "KulturWerk"- Gespräch mit BARBARA RETT aus der voestalpine Stahlwelt zeigt er sich als sensible, selbstkritische und verletzbare Künstlerseele. Er erzählt, wie er dem Tod schon einmal von der Schaufel gesprungen ist, wie er gelernt hat aristokratisch zu näseln und warum er sich auf die Mörder freut!

       

      Stab und Besetzung

      Kontakt Ulrike Lovett

      Hellwache Augen, aufrechte Haltung, weiße Mähne - niemand, der PETER WECK trifft, ahnt, dass er nächsten Sommer 85 wird! Vor unglaublichen 60 (!) Jahren hat er seinen ersten Film gedreht, in mehr als 300 Kino-und Fernsehfilmen ist er an der Seite von Größen wie Hans Moser, Paul Hörbiger oder Romy Schneider vor der Kamera gestanden. Er war "die" Verkörperung des jugendlich-komischen Bonvivants und auch am Theater allzu oft zuständig für die "hilflosen Liebhaber, glühenden Liebhaber, verliebten Liebhaber, verliebten hilflosen und dann glücklichen oder unglücklichen Liebhaber, kurz alles, was das Komödienfach so angeblich Lustiges vorschreibt" (Peter Weck).

      Dabei hat er damals darunter gelitten, so jung auszusehen und sich darauf gefreut, "ein Gesicht zu bekommen". Mit 40 war's so weit, doch die Produzenten setzten weiter auf Weck, den Sonnyboy, den Schwiegersohn der Nation, den Hallodri mit Herz. Wobei: mindestens ein Augenzwinkern und eine Prise Ironie konnte er diesen relativ eng gestrickten Rollenmustern immer einweben. Doch gerne hätte er öfter auch die ernsten, die dunklen Rollen gespielt, die Schattenseiten des weiten Landes der Seele ausgelotet. Erst jetzt im Alter kommen sie - die abgründigen und gefährlichen Herren, über die er sich freut, wie andere über den Prinzen oder Superman. Zu sehen war das etwa im jüngsten "Tatort" oder in dem Fernsehfilm "Die Mutprobe".

      Der Privatmensch Peter Weck ist weder keck noch aufgesetzt lustig, sondern auch sich selbst gegenüber stets skeptisch: "Andere sprechen von sich mit gezogenem Hut. Ich kündige mir jeden Tag selbst!", so Weck, der als Schauspieler, Regisseur und Intendant stets auf der unerbittlichen Suche nach der optimalen Leistung war.

      Im "KulturWerk"- Gespräch mit BARBARA RETT aus der voestalpine Stahlwelt zeigt er sich als sensible, selbstkritische und verletzbare Künstlerseele. Er erzählt, wie er dem Tod schon einmal von der Schaufel gesprungen ist, wie er gelernt hat aristokratisch zu näseln und warum er sich auf die Mörder freut!

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      Donnerstag, 29.01.15
      10:15 - 11:00 Uhr (45 Min.)
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